LOHASHOTELS

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Von meinen vielen Geschäftsreisen und Urlaubsdestinationen bringe ich viele kleine Schätze mit nach Hause. Um mich der schönen Momente, der Menschen, denen ich die Ehre hatte begegnen zu dürfen. Ereignissen, schönen Plätzen, dem Strand, den Bergen.


Die Hotels für meine Übernachtungen, mein "halbes Leben aus dem Koffer", die suche ich meist selbst aus. Ob nach den vielen sportlichen Aktivitäten während eines Urlaubs oder nach den anstrengenden und oft nervenzehrenden Geschäftstermine, freut man sich auf Entspannung in seinem zweiten Zuhause, ganz privat, ganz persönlich. Ein Rückzugsort - auch zu sich selbst.


Um entspannen zu können, muss man sich vorher anstrengen. Denn Entspannung ist kein Dauerzustand. Sollte sie zumindest nicht sein. Entspannung ist die Belohnung für einen aktiven Lebensstil. Beim Öffnen der Hotelzimmertür freut man sich schon auf die kleine Etagere mit den frischen Früchten und Petit Fours, die große Flasche Mineralwasser. Im Badezimmer duftet es noch nach der Dusche, die ich am Morgen nahm. Herrlich. Jetzt ein Bad....


Hotelkosmetik zu Hause recherchiert


Unter den Mitbringseln, die mir halfen, die Stimmungen wieder aus dem Gedächtnis abzurufen sind auch regelmässig die kleinen Tuben und Flaschen, die der Gast im Hotelbad vorfindet. Es wäre geradezu Verschwendung und ökologisch ein Vergehen, die verwendeten Produkte im Hotel zurückzulassen, da diese vom Hotel  - nach meiner Abreise - entsorgt werden müssten.


Kürzlich hatte ich die Eingebung, mir diese Pflegeprodukte aus den Hotelbädern -  aus aller Herren Länder  - einmal genauer anzusehen, aufzubrauchen. Die Wirkung auf Körper und Geist noch einmal zu repetieren. Das Handling, wie gut die Flaschen zu öffnen sind, das ist wichtig. Und ob der Inhalt leicht bis zum Ende aufzubrauchen ist, wie ökologisch korrekt Hotelkosmetik ist. Verbunden mit der Frage, ob die Inhaltsstoffe einer genaueren Prüfung auf Unbedenklichkeit standhalten. Das erhöht die Akzeptanz des Anwenders. Avancieren vielleicht zum Lieblingsprodukt.


Desgleichen habe ich mir die Unternehmen, die Hotels mit der Hotelkosmetik und manchmal weiteren "Hotel Guest Amenities" beliefern, die sogenannten "Hotel Supplier" genauer angeschaut. Ihre Marketing- und Vertriebsstruktur, ebenso wie wie Firmenphilosophie und das corporate Design. Um so die Stärken und Schwächen der Unternehmensstruktur, als auch der Produkte selbst, zu identifizieren und sichtbar zu machen.  Lesen Sie dazu auch den Artikel: Hotelkosmetik, die Beste ist die, die keine ist!


Warum soll der Hotelgast Hotelkosmetik lieben?


Dann habe ich mir die Frage, auf der Grundlage des Resümees, gestellt:  Wenn ich in einem Hotel Guest Supplier Unternehmen tätig wäre, wie würde eine voraussichtlich überaus erfolgversprechende Hotelkosmetik Linie, aus der Sicht des Konsumenten, des Hotelgastes  umgesetzt werden können. Um so nicht nur den Ansprüchen des Hotels gerecht zu werden, sondern insbesondere die desjenigen, um den sich alles, alles dreht, und der so manchmal, aus Kostengründen, aus dem Fokus gerät: Der Hotelgast. Eine Herkulesaufgabe. Die aber lösbar ist! Wirklich!


Mir scheint, dass es der Hotellerie genauso ergehen könnte, wie der Auto-Industrie. Die hat das Elektroauto und die Schnelligkeit des Erfolges mit der es, zumindest in bestimmten europäischen Ländern, aber auch potenten Märkten, die weiter weg, aber umso wichtiger für das Überleben sind, wie China, unterschätzt - und damit die Mitbewerber.


Die Hotellerie Digitalisierung im Sinne des Hotelgastes


Wir sprechen von bevorstehender Digitalisierung und wie sie das Leben aller von uns komplett umkrempeln wird. Die ungute Nachricht, weil eben niemand sich darauf vorbereitet hat, in der Tourismusbranche ist sie längst da. Uber für den Transport von Hotelgästen, AirBnB die den Hoteliers ihre eigenen Wurzeln der Gastlichkeit und Gastfreundlichkeit vor Augen führen und die Bewertungs- und Buchungsportale sind fester Bestandteil der Hotelleriegegenwart. Es wäre geradezu sträflich (die derzeitige Autoindustrie macht es geradezu deutlich), diese Entwicklung zu ignorieren oder noch schlimmer, sich dagegen zu stemmen.  


Zu der Wichtigkeit der Bewertungsportale und Buchungsportale, in Bezug darauf, dass sie eigentlich die Hotelmanager dazu zwingen, oder besser motivieren sollten, sich wieder näher mit dem Gast zu befassen, dessen Wohlbefinden, dessen Bedürfnisse und Erwartungen, habe ich schon des Öfteren geschrieben.


Die neu entdeckte Gastlichkeit der Mitbewerber


Während sich viele Hotels darauf beschränken, den Kunden / Gast zufriedenzustellen, schafft es die neue "Industrie der Gastlichkeit" geradezu, ihre Gäste zu begeistern. Längst ist der Air BnB Gastgeber nicht mehr ausschließlich jemand, der seine Wohnung, Zweitwohnung oder Gästezimmer legal oder nach deutschen Gesetzes "grenzwürdig legal"  zur Übernachtung zur Verfügung stellt. Inzwischen gibt es Airbnb Verwaltungen wie Hostmaker, die tausende von über Airbnb angebotenen Übernachtungsmöglichkeiten anbieten. Nur als Beispiele eine Zweizimmer Wohnung in der Londoner City für knapp 140 € pro Nacht und das auf 5 Sterne Niveau.  Nachzulesen bei: "Warum Hoteliers bei den Guest Amenities nicht sparen sollten - Kapitel 1: Airbnb: Heimliche Hoteliers"


Kleiner Gedankenanstoß:  Durchaus üblich, dass Airbnb Gastgeber ein Gastgeschenk für ihre Gäste in der angebotenen Wohnung bereitstellen. Etwas was es so in der Hotellerie nur selten gibt, wenn man von hochpreisigen Unterkünften absieht, bei denen eine Obst- und Petit Fours Etagere den Gast erfreut, die er allerdings ja schlecht mitnehmen kann.


Gastgeschenke erhalten die Freundschaft


Wie wäre es also für Hoteliers sich bei Airbnb Gastgebern etwas abzugucken? Im Rahmen dieses Artikels würde ich da ein recht großzügig bemessene erstklassige Hotelkosmetikprodukte empfehlen. So groß und so ausreichend bemessen, dass der Gast die Produkte als Geschenk empfindet und diese auch bei Beendigung seines Hotelangebotes mit nach Hause nimmt.


Hotelkosmetik nicht als Ersatz für vergessene Pflegeprodukte sondern als liebevolles, First-Class-Extra, und dies eben nicht nur in einem Fünf-Sterne-Hotel. Das schafft Dankbarkeit und mehr als Zufriedenheit. Es schafft Begeisterung. Nur wer begeistert ist, erzählt es weiter. Oder schreibt darüber. Wo? In den Bewertungsportalen der Hotellerie und anderen sozialen Netzwerken.


ANDERES DENKEN, so Edgar Geffroy in seinem Klassiker "Abschied vom Verkaufen - Wie der Kunden endlich wieder von alleine denWeg zu Ihnen finden"  führt zum GLAUBEN daran. Das wiederum brachte die Menschen dazu, ein ANDERES HANDELN an den Tag zu legen, was wiederum dazu führte, daß es andere ERGEBNISSE gibt.


Optische Wirksamkeit


Bei neuen Kosmetikprodukten von hoher Qualität, unterliegt nicht nur die Konzeption, die Formulierung und die Herstellung einem aufwändigen Prozess. Ähnlich hoch ist  der Aufwand für Marketing und Positionierung auf dem Markt. Ebenso kostenintensiv die Planung, Entwicklung des „schicken Äußeren“, das Packaging des Kosmetikproduktes. Ein Produkt kann eine Seele haben. Die will sichtbar und begehrenswert gemacht werden. Die will leuchten. So funktioniert "produktives Marketing."  


Luxus hat keinen Preis


Den Luxus eines guten Produktes erkennt man nicht unbedingt am Preis, sondern an der „Aura“, die das Produkt umgibt. Rituals kann das ganz gut.


Nehmen wir als Beispiel Hermes und Molton Brown. Sie sind in der Kosmetik und Pflegeprodukte Branchen nicht nur als hochwertig, sondern auch als hochpreisig einzuordnen. Entsprechend aufwändig das äußere Erscheinungsbild ihrer Produkte, das Packaging. Während andererseits Korres und Rituals eher im mittelpreisigen Konsumermarkt anzusiedeln sind, was sich auch in deren Packaging manifestiert. Weiter oben stand der Satz: "Luxus hat keinen Preis" Auch dafür gibt es ein Beispiel: The Ordinary von Deciem.


Da gilt das Branding: Die Einführung auf dem Markt und die Vorstellung der neuen Produkte beim Konsumenten. Ziel  ist es, einen möglichst hohen Bekanntheitsgrad auf dem  Konsumermarkt zu erzielen. Durch aufwändiges Multi Channel Marketing und ausgefeilte Public Relation Maßnahmen. Die ganzseitigen Anzeigenschaltungen, die Produktpräsentation in den Verkaufsfilialen der großen Parfümerien.


Nicht zu vergessen, das "Umgarnen" der Redakteure und Journalisten  von Frauen-, Kosmetik-, ja auch Männer-Lifestyle Magazinen. Oder durch eine Marketingstrategie, die der "selbsterfüllende Prophezeiung" ähnelt. Dazu in einem späteren Artikel mehr.


Viel(ver)sprechende Aufmachung


Das "Packaging" - damit sind die Behältnisse gemeint, Flaschen, Tuben, Tiegel als auch die Kartonagen, in denen sich diese wiederum befinden. Sie haben gleich mehrere Funktionen. Sie sind


• Informationsträger mit dem Namen des Produktes,

• dem Branding, der Marke des Herstellers, die

• Inhaltsstoffen und die

• Haltbarkeits- und Aufbewahrungshinweisen.


Keine Schutzbehauptung


Sie schützen den Inhalt gegen zuviel Wärme, falls die Rezepturen empfindlich auf Temperaturen reagieren, vor Licht, wenn Inhaltsstoffe lichtempfindlich sind und vor Luft. Hier besteht die Gefahr der Austrocknung und Oxidation durch Sauerstoff. Die Kartonagen wiederum bieten weiterhin den Vorteil, die Behältnisse beim Transport vor Bruch schützen zu können.


Placebo Verpackung


Doch damit nicht genug: Das Packaging wird nicht selten selbst zum Produkt erhoben. Man spricht  von einem möglichen "Placebo-Effekt". Je aufwändiger die Verpackung, desto eher traut man einem Produkt Wertigkeit, Luxus, Wirksamkeit zu. Somit beeinflusst das Packaging, gemeint sind sowohl die Behältnisse, in denen sich die Kosmetika / Pflege befindet, als auch die Kartonagen: Die Aufmachung beeinflusst nicht unwesentlich die Kaufentscheidung. Sogar die langfristige Akzeptanz des Konsumenten. Deshalb haben Kosmetikunternehmen große Teams, die sich ausschließlich und analog zur Produktentwicklung um den "äußeren Reiz"  kümmern.


Die Haptik von Kosmetikprodukten


Weitere Funktionen des Packaging von Kosmetikprodukten: Sie kreieren beim Konsumenten ein haptisches Erlebnis: "Wie fühlt sich das Produkt (die Flasche, Tube, der Tiegel) an." Einem Handschmeichler traut man instinktiv zu, ein Hautschmeichler zu sein.


Wie groß muss die Tube sein? Wie groß darf sie im Vergleich zum Inhalt sein? Tube oder Flasche? Was ist wertiger? Ist der Verschluss unter der Dusche  mit einer Hand zu öffnen? Die Oberfläche des Behältnisses, glatt, mit Struktur oder samtig mattiert? Transparent, translucent oder eingefärbt? Bedruckt oder etikettiert?  Hat die Form des Behältnisses einen Bezug zum Inhalt?  Verspricht die Verpackung, was das Produkt zu halten vermag?


Farbe ist eine Augenfreude


Farbe des Packagings und der Kartonage: Welche Emotionen, Stimmungen und ja sogar Wohlbefinden löst die Kartonage alleine beim Anblick aus? Schrifttype, Schriftgröße und Schriftdesign können genauso einnehmend sein, wie die richtige Farbe oder die Kombination aus beidem. Lässt sich bei einer Kampagne, unter Berücksichtigung des Farbenspiels, ein Thema ableiten?


Die Farbe grün könnte einen ökologischen Status symbolisieren. Ebenso könnten dies weitere Farben, wie sie in der Natur am häufigsten vorkommen tun. Grelle Farben erregen Aufmerksamkeit.  Stehen für Modernität.  Pastelltöne wirken eher feminin, Ausnahmen bestätigen die Regel, zumindest Tiffany betreffend.  Dunkle Farbtöne stehen für Eleganz oder eine Anwendung am Abend.


Muster können durchaus klassisch inspiriert sein, man denke an das Check Karo Muster in Variationen von Burberry oder die Tartan Muster schottischer oder irischer Kilts, Plaids und Röcke. Paysleys sind ebenfalls ein klassisches Thema. Obwohl man bei Blumen doch eher an weibliche Konsumenten denkt, können florale Muster durchweg unisex sein, wenn sie denn mit dunklem Hintergrund verwoben sind. Lineare Muster können architektonische Themen modern aufnehmen, man denke hier auch gerne an Mondrian Gemälde. Nur überreizen soll man nicht. Soll man nicht? Warum?


Hotelkosmetik hat andere Regeln


Die Hotelkosmetik Branche hat bei der Einführung eines neuen Produktes bzw. Produktlinie weniger Möglichkeiten den Bekanntheitsgrad zu steigern, bzw. die Produktqualität herauszustellen und damit die Nachfrage zu fördern. Marketingkampagnen beschränken sich ausschließlich auf den B2B Bereich. Werbekampagnen und Public Relation ausschließlich auf die Fachpresse oder Veranstaltungen und Messen der Hotellerie.


Die Chancen, die Social Media Kanäle in den letzten Jahren geboten haben, wurden nur selten genutzt, weil man selbst innerhalb der Branche das Thema der Hotelkosmetik nicht als ein Thema für den Konsumer, den Hotelgast gesehen hatte. So scheint es zumindest mir, sondern im Fokus ausschließlich das Management, bzw. die Einkäufer der Hotels hatte. Seltsam finde ich:


Hotelkosmetik: Wieso wird der Konsument nicht gefragt?


Diese Aussage betrifft Hotelkosmetik Supplier, die ausschließlich oder zumindest die Hotellerie als ihr Kerngeschäft betrachten. Unternehmen und Brands, die in erster Linie Pflegeprodukte für den Endverbraucher herstellen, die wiederum in Drogerien, Online Shops und Parfümerien erhältlich sind,  wie Korres, Molton Brown, Hermes, Aveda oder  Rituals  haben es da einfacher.


Wie gut kennt man den Hotelgast wirklich?


Diese Frage richtet sich sowohl an den Hotel Guest Supplier als auch an die Purchasing Manager der Hotels.  Eine weitere Frage: In wieweit sind Hotelgäste kategorisierbar, was ihre Ansprüche, hier in diesem Artikel speziell, auf die Hotelkosmetik bezogen?


Braucht Hotelkosmetik Diversifizierung?


Braucht ein Hotelsupplier für unterschiedliche Ansprüche unterschiedliche Produktlinien? Nun, wenn ein Hotel Supplier oder Hotelkosmetik Produzent das tut, dann hat er meiner Recherche nach geradezu ein Alleinstellungsmerkmal.  Denn die meisten tun dies nicht. Unter ihnen recht erfolgreiche Newcomer, die imstande scheinen,  den Traditionalisten hier und da durchaus die Sahne vom Cappuccino löffeln zu können.


Ich denke hier an L:A Bruket,  Malin + Goetz oder Aesop, Korres, Rituals. Molton Brown, Noble Isle oder Gilchrist & Soames bieten für ihre Hotelkosmetik Duft-Variationen an (ohne die Absicht hier unterschiedliche Zielgruppen identifizieren zu wollen). Die Inhaltsstoffe sind identisch. Die Körperpflegeprodukte unterscheiden sich ausschließlich durch den Duft.


Es sei dahingestellt, es könnte Sinn machen, Hotelkosmetik-Linien nach Preis / Qualität  zu differenzieren. Allerdings besteht hier die Problematik, dass mindere Qualität dem Brand/ der Marke schaden könnten. (Hier gibt es eine System-Offerte, die ebenfalls in einem weiteren Artikel erläutert werden können).


Marke ist Vertrauen und Qualitätszusicherung


Ein Brand / eine Marke ist  wichtig im B2B Business, sowohl in Bezug zum direkten Gesprächspartner, also dem Hotelmanagement, bzw. dem Purchasing Manager, als auch zum Konsumer, in diesem Fall, dem Hotelkunden. Denn  ein Brand / eine Marke ist die Visualisierung von Vertrauen und Qualitätszusicherung.


Insofern wäre es wichtig, selbst wenn ein Hotel Supplier sich dazu entschließt, verschiedene Produktlinien für unterschiedliche Zielgruppen anzubieten, dass der Name, der Brand, die Marke des Suppliers oder Herstellers einen hohen Bekanntheitsgrad hat. Noch besser wenn es beim Design der unterschiedlichen Körperpflegelinien für Hotels eine gemeinsame, vom Konsumenten erkennbare Gestaltungsrichtlinie gibt, so daß auch optisch die Marke/ der Brand erkennbar ist.


Hotelkosmetik ist für alle Hauttypen


Natürlich bedeutet es eine Quadratur des Kreises sowohl eine Produktlinie zu entwickeln, die einerseits unisex, Frauen und Männern gleich gut gefällt und andererseits für jeden Hauttyp geeignet ist. Wer problematische Haut hat, ob sehr empfindliche, die keinerlei Allergene verträgt, dazu können auch natürlich ätherische Öle gehören, die unter Psoriasis oder extrem trockener Haut leiden, verlässt sowieso sein Haus nicht ohne spezielle Pflegeprodukte.


Das ist kompliziert. Warum also kompliziert, wenn es auch einfacher geht?


Je besser die Qualität, desto eher kommen, egal welcher Hauttypus, mit den Hotelkosmetik Pflegeprodukten zurecht. Seinen Gästen, das sollte in der Hotellerie - auch in Bezug auf die Hotel Guest Amenities gelten - nur das Beste.


Gab es früher vielleicht einen Grund auf die verschiedenen Lebensstile und Lebenskonzepte einzugehen, ist dieser Grundsatz weitgehend überholt. Kein Luxushotel, das heutzutage nicht ein E-Mobil sein eigen nennt und es demonstrativ neben dem Eingang postiert. Solaranlagen auf den Hoteldächern sind auch keine Seltenheit mehr. Mit Porsche Cayenne fährt man sowohl vor dem Bioladen vor und lädt Dinge für den täglichen Gebrauch bei Aldi ein. Ganz im Sinne der Lohas, es gibt kein entweder oder, sondern ein "sowohl als auch."


Für eine  moderne Hotelkosmetik heißt das:


•  Hotelkosmetik: Eine für jeden Lebensstil passend

•  Hotelkosmetik  besteht aus möglichst wenigen Inhaltsstoffen

•  Hotelkosmetik  besteht aus möglichst natürlichen Wirkstoffen

•  Hotelkosmetik ist entweder Bio zertifiziert oder zumindest Codecheck tauglich

•  Hotelkosmetik  erfüllt höchste Ansprüche des Konsumenten

•  Hotelkosmetik hat eine luxuriös Optik

•  Hotelkosmetik mit aromatherapeutischer Wirkung

•  Hotelkosmetik enthält wenig Allergene

•  Hotelkosmetik enthält wenige und nur verträgliche Konservierungsstoffe

•  Hotelkosmetik mit Recycling Programm

•  Hotelkosmetik mit einem Social Project


Die Visualisierung für den Hotelgast


Die Visualisierung, das Branding der Hotelkosmetik Linien - dieser Pflegeprodukte Hersteller - profitiert eben von ihrem bereits manifestierten Bekanntheitsgrad bei den Konsumenten. Dies führt wiederum dazu, dass es die Repräsentanten von Hotel Suppliern, deren Produkte auch allgemein im Kosmetik Pflegeprodukte Markt, bzw. beim Konsumenten "angekommen sind", ein weiteres Argument besitzen, den Einkäufer des Hotels / Purchasing Manager von der Hotelkosmetik zu überzeugen:


Bekanntheit schafft Branding und Branding ist ein Qualitätsversprechen, das den Preis eines Produktes in Relation zu seiner Attraktivität, zu seiner Anziehung setzt.


Hier schließt sich die Frage eines neuen überzeugenden, tragenden Konzeptes für eine Hotelkosmetik Pflegeprodukte Linie, die einen sowohl den Einkäufer eines Hotels, als auch den Hotelgast begeistert.


Packaging Hotelkosmetik


Gerade bei einer hochwertigen Hotelkosmetik kann der Aufwand für das Packaging gar nicht hoch genug sein. Im Kreis renommierter Hotelsupplier, einige mit hocheffizientem Vertriebsmanagement, arbeiten diese mehr oder eben weniger ausschließlich im B2B Bereich. Die Brands, die Produkte sind dem Endkunden nicht bekannt. Woher auch? Es ist ja schließlich nicht Usus - und war es auch noch nie - für Hotelkosmetik-Produkte-Linien Werbeanzeigen zu schalten, bzw. die Public Relation Maschinerie "anzuschmeißen."  


Der Hotelgast muss das Ziel aller Bemühungen sein


Neben einem Verkaufstalent im Vertrieb, der preislichen Attraktivität, der Qualität der Produkte können sowohl das Packaging als auch das Branding (darauf komme ich später noch einmal zurück) entscheidende Faktoren für stärkere Durchdringung  des Marktes -  und eine daraus erfolgende Etablierung der Marke beim Einkäufer und beim Hotelgast ist.


Alle  Rentabilitätsberechnungen zum Trotz, betrachtet man das Hotelgewerbe aus Sicht des Hotelgastes, dann hat - und das wird erstaunlicher Weise immer wieder vergessen - der Aufenthalt in einem Hotel eine höchst private, intime und oft sehr emotionale Komponente.


In der Verkaufspsychologie wird gelehrt, dass es ungleich leichter ist über Emotionen zu verkaufen als über die reinen, kühlen Fakten. Dies gilt sowohl für das Verkaufsgespräch zwischen Repräsentanten des Hotel Suppliers und dem Einkäufer, als auch die nachhaltig wirksame Entscheidungsbeeinflussung de Hotelgastes, sich immer wieder für das gleiche Hotel, bzw. die gleiche Hotelgruppe bei den folgenden Buchungen zu entscheiden.


Die olfaktorische Komponente


Schwieriger wird es da schon mit dem Duft. Von Vorteil sind da weltweit erfolgreiche Parfümerie-Häuser die auch Unisex-Düfte in ihrem Portfolio haben wie Diptyque Paris. Hier ein passendes Duftkonzept zu finden, das sowohl Frauen und Männer, Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter, sportlich, frisch, elegant und festlich gleichzeitig "bedient", sollte mit Hilfe eines Parfümeurs keine größere Hürde darstellen.


Drei-Statt-Fünf-Hotelkosmetik


Überlegung: Immer noch findet man die klassischen Guest Amenities in den Hotelbädern, die da lauten:


1. Shower Gel,

2. Seifenstück,

3. Shampoo,

4. Conditioner,

5. Bodylotion.


Was spricht dagegen? Wer weckt da den Revoluzer? Oder macht es Sinn  "Eingefahrenes" gegen "Abgefahrenes" auszutauschen? - Um es betriebswirtschaftlich mit Peter Schumpeter auszudrücken: Dem Pfad der "schöpferischen Zerstörung" folgend?


• Den Conditioner verwende ich nie. Da schwöre ich auf meinen Leave-In Sprüh Conditioner (nach einer Odyssee der Produktsuche, glücklich die optimale Pflege für meine Haare gefunden zu haben). Den nehme ich am Ende meiner Reise höchstens mit, um ihn zu Hause weiterzuverschenken.


• Die Seife verwende ich ebenfalls nicht, kommt auch in den Koffer, ein idealer Mottenschutz in meinem Kleiderschrank und den Schubladen (Kein Scherz). Duschgel, Shampoo und Bodylotion (die verwende ich gerne im Winter, nur da leide ich ein wenig unter trockener Haut), während meines Hotelaufenthaltes.


Grundfeiler einer Hotelkosmetik, wie ich sie im Sinne des Hoteliers, aber auch und insbesondere sogar im Sinn des Hotelgastes sehe,  sind "lediglich" drei "universelle"  Produkte. Die Konfiguration unterscheidet sich schon einmal vom klassischen Auftreten der Hotelkosmetik:


     -     Face Cleanser & Shower Gel Combo

     -     Shampoo & Conditioner Combo

     -     Face & Bodylotion mit SPF 20


Face & Body Wash


Ein hochwertiger Gesichtsreiniger kann gleichzeitig ein sanftes Duschgel sein. Einen   reinigenden Effekt als auch einen, die Haut pflegende Wirkung (durch rückfettende Substanzen) haben. Trotz gründlicher Reinigung, sollte die Haut nachher nicht spannen. Eigentlich handelt es sich um einen Face Cleanser, der  - weil gut genug fürs Gesicht -  auch für den Körper in "Ordnung geht."


Konditionierendes Shampoo: "2 in 1"


Eine Shampoo Conditioner Kombination kann nährend für die Haare sein, was feinem Haar zu Gute kommt, ohne dass ein Build-Up entsteht ( was schlecht für eine kräftigere Haarstruktur wäre). Ein Conditioner hat in der Regel die Aufgabe, das saure Niveau, das ein Shampoo während der Haarwäsche erzeugt, "runterzuregeln" und gleichzeitig die aufgeraute Haarstruktur zu glätten. So ungewöhnlich einer "Zwei-In-Eins-Lösung"  ist der Gedanke gar nicht, selbst Paul Mitchell, der Hero der Internationale Coiffeur-Branche hat ein  2-in-1 Shampoo im Programm, weitere wurden im Journal von Best Products beschrieben.


Face & Body-Serum mit LSF


Eine Face & BodyLotion LSF kann die Haut zusätzlich zum sanften Waschgel mit Feuchtigkeit versorgen. Eine Bodylotion, die auch im Gesicht angewendet werden kann? Falsch! Ein Gesichtscreme /-Gel, noch leichter wäre ein Body-Serum (feuchtigkeitsspendend, gehaltvoll aber nahezu fettfrei), welche auch für die Körperpflege geeignet ist. Zusätzlich mit einem Lichtschutzfaktor 20 ausgestattet, eine Kombination aus mineralischem und chemischem (es gibt inzwischen höchst verträgliche, kaum allergene) Sonnenschutzfilter.  Und viel Feuchtigkeit, sehr viel Feuchtigkeit.



Hotelkosmetik der Zukunft, so schaut's aus:


•  Drei Produkte statt fünf!  

•  Hotelkosmetik Produkte in großen Größen

•  geringere Stückelung,

•  weniger Bevorratung

• Weniger Serviceaufwand

• weniger Handling / Frustration beim Hotelgast

• Umweltbewusst /Ökologisch

• Ökonomisch / Wirtschaftlich


-  Zum Thema Serviceaufwand: Ich weiß gar nicht was ich sagen soll, wenn Hoteldirektoren als einen besonders zu erwähnenden Service halten, wenn sie öffentlich erklären, dass teilweise mehrmals am Tag die angebrauchte Hotelkosmetik ausgetauscht wird. Ich stelle mir gerade einmal die Unmengen an Plastikmüll vor, die erst die gelben Säcke füllen und dann entweder in der Müllverbrennung landen oder auf den Meeren dieser Welt schwimmen!  


Ein modernes Hotel kann sich nicht Ökologie und grünes Bewusstsein auf die Fahnen schreiben, im Fuhrpark stolz die Elektromobile präsentieren und dann so etwas ! Nein - wirklich nicht!


Zurück zum Thema: Sind die Tuben und Flaschen groß genug, müssen nicht ständig die Housekeeper deshalb über die Gänge fegen!  Übertriebener und falsch gemeinter Luxus strapaziert die Mitarbeiter. Und gestresste Mitarbeiter schaffen unzufriedene Gäste!


-  Durch die jeweilige Duplex-Funktion die dem Gast angebotenen Gesichts- und Körperpflegeprodukte in größeren Einheiten, in prominenteren Flaschen und Tuben, im Hotelbad zur Verfügung gestellt werden können. Statt den üblichen 30 Ml mit 60 Ml oder 90 ML Inhalt.


•  Als Anwender von Kosmetik- und Pflegeprodukten im heimischen Bad ist man bemüht,  auch das letzte noch aus seinen Tuben und Flaschen herauszubekommen. Ob aus Sparsamkeit oder Umweltbewusstsein, sei dahingestellt.  Im Hotelbad ist das sicher nichts anderes. Doch da gibt es nichts ärgerlicheres, weil eben die Flaschen und Tuben so klein sind, dass man sich eher den Finger verknackst, als eine Flasche wirklich leer entsorgen zu können.


•  Größere Flaschen und Tuben bedeutet, dass jeweils genug Inhalt da ist, der Zwang des täglichen Austauschs durch das Housekeeping entfällt. Eine 30 ml Flasche sieht nach einmaligem Gebrauch bereits halbleer aus, eine 100 Ml Flasche fehlt optisch so gut wie nix nach einmaligem Gebrauch und selbst nach fünftägigem Gebrauch ist die Flasche immer noch  halbvoll.


•  Größere Behältnisse wirken luxuriöser und generöser, als die winzigen, wie aus einem Puppenladen entstammend aussehenden Hotelkosmetik-Tuben.


Defakto entsteht weniger Müll. Ist es nicht besser, wenn Müll erst gar nicht entsteht, statt nachträglich umweltschonend sich an einem Recycling Programm zu beteiligen? Was man dann immer noch kann, in den seltenen Fällen dass ein Gast die Hotelkosmetik nicht mit nach Hause nimmt.


Inhaltsstoffe: Es ist immer wieder erstaunlich, dass viele Cremes über 30 Inhaltsstoffe enthalten. Da in einem Klacks dann ja von jeder dieser Formulierungen nur noch Wirkstoffe in homöopathischen Dosen enthalten sind, muss man sich doch fragen, ob man noch guten Geistes erwarten kann, dass diese Inhaltsstoffe noch  irgendeine  gewünschte, positive Wirkung zeigen.


Mehr noch, viele kosmetischen Pflegeprodukte, ob Shampoo, Shower Gel, Gesichtscreme oder Bodylotions enthalten Stoffe, mit denen der Verbraucher alles andere als einverstanden wäre. Wenn er denn wüßte,  wie kritisch einige Inhaltsstoffe zu beurteilen sind. Gar nicht so leicht, den "Inci-Code" zu entschlüsseln:


Erdölprodukte,  Mineralöle  mit Namen wie Paraffinum Liquidum oder Petrolatum sind genauso Usus, wie Microplastik oder  Stoffe, die hormonell wirksam sein können. Eine Sonderstellung nehmen hier Silikone ein, die ebenfalls synthetisch sind. Diese sind nur in einigen, wenigen Produkten sinnvoll, weil sie einen Nutzen für den Anwender haben, und nicht wie oft in Formulierungen, weil sie spottbillig sind!


Haltbarkeitsstoffe. Hotelkosmetikprodukte haben in den Formulierungen oft höhere Haltbarkeitsstoff-Dosierungen als Konsumer-Pflegeprodukte. Grund:  Sie werden in größeren Stückelungen auf Bevorratung eingekauft. Es gibt  inzwischen verträgliche Konservierungsstoffe, die mit den Codecheck Kritiken d'accord gehen. Werden diese in den Formulierungen verwendet?


Es lässt sich vielleicht ein neues Delivery Konzept mit dem Hoteleinkauf / Purchasing Manager vereinbaren. Heißt die Gesamtbestellung erfolgt in Teilrufen, zu vereinbarten Terminen, bzw. auf Abruf. So hat das Hotel einerseits den garantierten Mengenrabatt, andererseits erfolgt die Anlieferung jedes Mal "frisch aus der Produktion."


Grundsätzlich sollte für die Hotelkosmetik gelten, was für die Kosmetik Pflegeprodukte schon längst Trend ist: Bei der Auswahl der Ingredienzien orientiert man sich an der Natur. Das war nicht immer so, impulsgebend könnten dabei die neuen Kosmetik-Marken aus Südkorea sein. Die es vermochten, unter Hilfestellung ihrer innovativen Hightech-Industrie, in ihren kosmetischen Formulierungen überwiegend auf natürliche Essenzen, Öle und Pflanzenextrakte zu setzen.



Das ist die Hotelkosmetik von morgen