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Bildnachweise








Die Corona Virus Krise in der Kosmetik Industrie, den Kosmetikstudios und Beauty-Instituten

Seit Mitte März sind all diejenigen Geschäfte geschlossen, deren Produkte und Dienstleistungen nicht als  lebensnotwendig gelten. Offen sind Lebensmittelläden und Drogerien, Restaurants, Cafés, Eisdielen, Friseurgeschäfte, Optikergeschäfte und Apotheken und einige andere. In unsern Bundesländern, es lebe der Föderalismus, sind einige Geschäfte wie Baumärkte sind in Baden Württemberg geöffnet, in anderen Bundesländern sind sie geschlossen. Physiotherapie Praxen dürfen in allen Bundesländern derzeit Patienten behandeln während Kosmetikstudios und Beautysalons bundesweit keine Dienstleistungen mehr anbieten dürfen, auch keinen lokalen Verkauf ihrer Kosmetikprodukte. Die Beseitigung von kosmetischen Mängeln sind eben nicht lebensnotwendig (ich weiß, wer so etwas "leichtsinnig" behauptet, kennt die Nöte in der Frauenwelt nicht), die Behandlung von Rückenschmerzen und anderen orthopädischen Erkrankungen schon.


Geschlossene Kosmetikstudios und Beauty-Institute wegen Corona

in Deutschland, in ganz Europa und weltweit


Auch viele andere Länder haben ähnliche Bestimmungen um die Ausbreitung des Corona Virus einzudämmen. Auch hier sind meist alle Geschäfte und Institutionen geschlossen (worden), die nicht dem unmittelbaren Lebensunterhalt dienen. So auch die Kosmetikstudios und Beautyinstitute. Ein Großteil dieser Unternehmen besteht aus Solo-Selbständigen, die Anzahl größerer Beaty-Institute mit angestellten Kosmetikerinnen dürfte weitaus geringer sein.  Eines haben beide gemeinsam: Sie können ihren Beruf nicht ausüben.  


Für viele Kosmetiker*innen ist es dabei nur en schwacher Trost, dass die Landes- und Bundesregierung Hilfspakete beschlossen hat. Angestellte Kosmetikerinnen können über ihren Arbeitgeber Kurzarbeitergeld in Anspruch nehmen, das sind 60 % des fehlenden Nettoentgeldes, bzw. 67 % wenn Kinder im Haushalt sind. In anderen Branchen, die tariflich besser abgestimmt sind, wie der Metallindustrie, ist es nicht unüblich, dass der Arbeitgeber auf eigene Rechnung dieses Kurzarbeitergeld auf 80 oder gar 100 % aufstockt, in der Kosmetikindustrie dürfte diese generöse Vorgehensweise eher Seltenheitswert haben.


Die Eigentümer, bzw. Arbeitgeber haben noch weniger Glück im Unglück. Sie erhalten lediglich die Möglichkeit einen Überbrückungskredit zu erhalten, abgesichert durch die KfW, welcher aber irgendwann wieder zurückgezahlt werden muss. Dabei ist die Finanzdecke selbst von Beautyinstituten mit mehreren Kosmetiker*innen recht dünn, was einerseits daran liegt, dass der Produkteverkauf nur an zweiter Stelle eines Kosmetikstudios steht und die kostenintensive und dadurch kaum rentable persönliche Dienstleistung im Vordergrund stehen. Zudem müssen die Kosmetikstudios / Beautyinstitute in exponierter Lage zu finden sein. Nebenstraßen oder zweite Etage sind dagegen ein Handicap.  Und Vermieter in diesen besten Lagen sind, was angefragte Mietnachlässe betrifft eher als unerbittlich zu bezeichnen.


Die Solo-Selbständigen, als die Kosmetiker*innen arbeiten können eine Corona Soforthilfe beantragen, in der Hoffnung, dass sie damit für die nächsten 3 Monate ihre laufenden Kosten bestreiten können. Aber eben auch nicht mehr. Zusätzliche Einnahmen für anfällige Renovierungen oder  eventuelle Neu-Investitionen können nicht generiert werden.


Summa Summarum heißt das, dass sollte - wie zu befürchten ist -  die Corona Virus Pandemie länger als wenige Wochen - nämlich mehrere Monat bis zu einem Jahr andauern, die wenigsten dieser Beauty-Institute und Kosmetikstudios die Corona Krise überleben werden. Zumal die Kosmetikbranche eine Branche ist die mehr schönen Schein als Rendite versprechen kann, wenn sie denn ehrlich wäre.


Kosmetik Gerätehersteller / Supplier in der Corona Virus Krise


Somit hätten wir bereits den ersten Kollateralschaden den die Geschäftsschließungen von Kosmetikstudios und Beautyinstitute: Die Supplier / Geräteausstatter der  Kosmetikindustrie. " Die "Cosmetica"  in Stuttgart  Mitte Juni 2020 abgesagt. Die "Beauty" Kosmetikmesse in Düsseldorf für Anfang September 2020 wurde ebenfalls gecanceled.  Beides Kosmetikmessen, bei denen nicht nur Kosmetikprodukte Hersteller vor Ort sind, sondern auch Kosmetikgeräte-Hersteller. Weder werden diese Supplier bestehende Kosmetikerinnen davon überzeugen ihr Angebotsportfolio zu erweitern, noch haben die Hersteller die Möglichkeit Kosmetikerinnen mit einem Komplettangebot  zu überzeugen.


Kosmetik-Hersteller in Deutschland in der Corona Virus Krise


Auch bei deutschen Kosmetikherstellern gab es Insolvenzen und Übernahmen, und das bereits vor der Corona Virus Krise. Eine durchweg labile Branche. Es gibt jede Menge kleine Kosmetik-Produkte Hersteller hier in Deutschland, die bisher alle ihre Nische gefunden hatten und insbesondere Kosmetikstudios belieferten. Wie Sie sehen, ändere ich die Zeitform mitten im Satz aus der Gegenwart in die Vergangenheit. Denn diese Kosmetikhersteller, selbst wenn sie einen kleinen Online Shop auf Ihrer Seite haben, damit Endverbraucher, oder Besucher von Kosmetikstudios, die die Produkte zu schätzen gelernt haben, nachbestellen können, werden die Corona Virus Krise voraussichtlich nicht überleben.


Grund dafür: Es konnte nie in eine Markenbildung investiert werden, ihr Umsatz war zu fast 100 % von den Kosmetikinstituten abhängig, die bekannterweise zur Zeit und über einen längeren Zeitraum keine Umsätze generieren und somit beim Kosmetik Produktehersteller keine Einkäufe tätigen werden.


Exemplarisch habe ich mir zudem drei große deutsche Kosmetik-Hersteller angesehen und wie diese die nächsten Monate  vielleicht meistern / die "Corona Krise stemmen."


Gertraud Gruber Kosmetik in der Corona Virus Krise


Die "Schönheitsfarm Gruber" ist zur Zeit, laut Pop Up auf der Homepage, ich schreibe den Artikel Anfang April 2020, geschlossen. Dort werden ja - zu nicht Corona Virus Zeiten - nicht nur kosmetische Behandlungen angeboten, die Gertraud Gruber ist auch ein Hotel mit 75 Zimmern und 4 Appartements oder Suiten. Hier fehlen somit die Umsätze gleich doppelt.  Hinzukommt, dass Getraud Gruber Produkte fast ausschließlich über Kosmetikerinnen vertrieben wird, die Produkte m. W. nicht in Drogerien und Kaufhäusern vertrieben werden. Bis auf den Online Shop dürfte somit der Vertrieb sich "äußerst schwierig" gestalten.


Babor Cosmetics in der Corona Virus Krise


Laut einem Wikipedia Eintrag werden die Babor Kosmetik Produkte ausschließlich über kooperierende Babor Kosmetikinstitute, sowohl Wellnesshotels & Spas vertrieben. Der Kauf von Produkten ist nur da vor Ort und via Online möglich. Damit wäre dann schon fast alles gesagt: Sowohl die Kosmetikinstitute sind deutschlandweit geschlossen und in Hotels dürfen während der Corona Virus Krise keine Urlaubsgäste, ergo keine Wellness-, keine Spa-, keine Beauty Gäste aufgenommen  werden.   Auch gilt eine  Reisewarnung des auswärtigen Amtes mindestens bis Ende April 2020, der Tourismus in den meisten Ländern und damit die Aufenthalte in Urlaubshotels dürfte somit weitgehend zum Erliegen gekommen sein. Ob es noch erwähnenswert ist: Auch in den meisten anderen Ländern sind die Kosmetikinstitute geschlossen.


Biodroga Cosmetics in der Corona Virus Krise


Die Biodroga Kosmetik Produkte stammen vom gleichen Unternehmen, welches seit über 80 Jahren inzwischen, Produkte unter der Marke Sans Soucis vertreibt und derzeit unter dem Firmennamen BCG Cosmetics  in Baden-Baden firmiert.  Während die Sans Soucis Produkte bei Karstadt und  verschiedenen Drogeriemärkten erhältlich sind, wird die  


Biodroga Kosmetik meist über die Kosmetikstudios, Wellnesshotels  & Spas  vertrieben oder in Parfümerien und Kosmetikabteilungen, wie beispielsweise eben bei Karstadt. Auch hier gilt natürlich: Alle Kosmetikstudios in Deutschland und vermutlich in den meisten europäischen Ländern sind im April 2020 geschlossen, ebenso viele Wellnesshotels europaweit. Zur Zeit dürften somit Umsätze lediglich über den Online Fachhandel bzw. über Amazon zu generieren sein.  BCG hat zudem eine Produktionsschiene für Private Brands / Privat Label Produkte, heißt produziert auch, meines Wissens, Handelsmarken (also unter den Eigenmarken von Discountern  und Drogeriemärkten) herstellt und diese sind ja weiterhin geöffnet.