LOHASHOTELS

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Alles steht auf Grün: Die Menschen wollen gesund und genussvoll leben, aber nicht länger auf Kosten der Natur.  Deshalb schauen immer mehr Verbraucher genauer hin, wenn sie einkaufen gehen.  Focus on Business für Sie recherchiert in der Zeitschrift SPA Inside


Sie kaufen beim Biobauern und fahren benzinsparende Autos, tragen schicke Kleidung aus Naturmaterialien und leisten sich Wellnesswochenenden in trendigen Biohotels: Die LOHAS machen schon eine ganze Weile von sich reden. Die etwas stelzige Bezeichnung „Lifestyle of Health and Substainability“, heisst übersetzt gesunder und nachhaltiger Lebensstil. Und genau der ist absolut in. Dabei geht es nicht darum, auf alles zu verzichten, was Freude macht, sondern sich im Alltag bewusst mit seiner Umwelt auseinander zu setzen und nicht mehr willenlos einfach alles zu konsumieren. Die LOHAS sind naturverbunden und bedienen sich trotzdem täglich  modernster Technik. Doch sie schauen genauer hin, bevor sie einkaufen.



Mehr Eigenverantwortung beim Shoppen


Nachhaltigkeit heisst dabei das neue Zauberwort. Verbraucher wünschen sich Sicherheit,

so der aktuelle Trendreport des Zukunftsinstituts: „Das Bewusstsein für Nachhaltigkeit und

Eigenverantwortung steigt parallel zum Misstrauen gegenüber der Massenproduktion.“

Das bedeutet langfristig schlechte Karten für Produzenten von Mainstream-Produkten.


Denn immer mehr Verbraucher wollen wissen, woher die Ware kommt, bevor sie zum

Geldbeutel greifen. Transparente,  gesunde,  ökologisch  wie  ethisch  korrekte

Lebensmittel werden verlangt, meint das Zukunftsinstitut weiter und spricht sogar

davon, dass uns eine „Do-it-your-self-Ökologisierung des eigenen Lebensraums“

bevorsteht. Ob nun bald jeder moderne Stadtmensch seine Biomöhren im eigenen

Schrebergarten erntet, wie es das Zukunftsinstitut prophezeit, sei allerdings dahingestellt.



Ökologisch vertretbare Kosmetik ist in


Der Anspruch der LOHAS nach ökologisch vertretbaren Produkten macht natürlich auch nicht vor den Cremetiegeln in den Kosmetikabteilungen halt. Dank der „modernen Ökos“  ist die Nachfrage nach Naturkosmetik ungebrochen, und die Umsätze haben sich auf diesem Markt verdoppelt. „Freilich  soll grüne Kosmetik auch wirksam,  einfach  anzuwenden, gut duftend und schön verpackt sein“, so Karin Heinze, Fachjournalistin für die Biobranche.


Doch auch bei der Kosmetik  seien  den Verbrauchern  vor  allem  ehrliche Produkte wichtig, mit möglichst viel Zusatznutzen. Damit ist  der Umweltschutz während des Anbaus ebenso gemeint wie die Sozialverträglichkeit bei der Verarbeitung und der faire Handel.


Das zeigt auch die aktuelle Studie "Age of Naturals" des US-amerikanischen Marktforschungsunternehmens "The Benchmarking Company“ auf, die die Einstellungen von Frauen gegenüber Naturkosmetikprodukten untersucht hat: So fühlen sich die Frauen den sozialen und ethischen Bemühungen ihres Landes verpflichtet. Das Interesse  daran, wie  verantwortlich  ihr Hersteller  agiert, nimmt dabei  stetig  zu. Die Studie  bestätigt, dass  bei den  Einkaufsüberlegungen  die Einstellung  des Kosmetikherstellers zu Tierversuchen und Recycling eine immer grössere Bedeutung hat.


Denn immer mehr Verbraucher wollen wissen, woher die Ware kommt, bevor sie zum Geldbeutel greifen. Transparente,  gesunde,  ökologisch  wie  ethisch  korrekte Lebensmittel werden verlangt, meint das Zukunftsinstitut weiter und spricht sogar davon, dass uns eine „Do-it-your-self-Ökologisierung des eigenen Lebensraums“ bevorsteht. Ob nun bald jeder moderne Stadtmensch seine Biomöhren im eigenen Schrebergarten erntet, wie es das Zukunftsinstitut prophezeit, sei allerdings dahingestellt.


Mit gutem Gewissen seine Haut pflegen


Frauen wollen sich  sicherer beim Kauf von Kosmetikprodukten fühlen und 89 % von ihnen wünschen sich, dass die Hersteller  offener  bzw. mitteilsamer  sein  sollten. Welche  Produkte wirklich natürlich sind und welche nicht, erfährt man ausserdem in der Studie.


Dabei möchte man auf einen Blick erkennen können, ob Beauty-Produkte die gewünschte Qualität haben.  61 %  aller Befragten  stimmen  allerdings darin überein, dass es schwierig sei zu sagen, welche Kosmetikmarken Naturkosmetik sind und welche nicht.


Auf dem Markt findet man inzwischen zahlreiche Prüfsiegel, die dem Konsumenten die Haut- und Umweltfreundlichkeit der Cremes und Lotionen versichern sollen. Seit Jahren im Handel ist beispielsweise das Prüfsiegel des Bundesverbandes Deutscher  Industrie-  und Handels- unternehmen  für kontrollierte Naturkosmetik  (BDIH). Und  auch Ecocert,  ein französisches Prüfsiegel, findet man auf vielen Kosmetikprodukten.


Aber auch Labels wie Fairtrade oder new ethics liest man auf vielen Verpackungen. Weil die Vielzahl der Siegel  beim Verbraucher eher Verwirrung stiftet, haben sich die Naturkosmetik- hersteller im Herbst 2008 auf ein europäisches Gütesiegel geeinigt, was Klarheit im Prüfsiegel-Dschungel bringen soll.


Das neue NaTrue“-Label  stuft  in Naturkosmetik  (gekennzeichnet mit 1 Stern), Naturkosmetik mit hohem Bioanteil (2 Sterne) und in reine Naturkosmetik (3 Sterne) ein.



Umweltbewusstes Gesamterlebnis buchen


Mit dem grösseren Bewusstsein für seine Umwelt geht auch der verantwortlichere Um-gang mit sich und seiner Gesundheit einher. Und auch da sind die Lohas Vorreiter. In stylischen Lofts trifft man sich zum Yoga oder Pilates und beschäftigt  sich mit Ayurveda. Einige  von  ihnen nehmen sich auch regelmässig eine Auszeit in einem schicken Öko-Wellnesshotel, von denen viele Mitglied in der Vereinigung der Biohotels sind. Die  angestrebte ausgeglichene Work-Life- Balance  ist  das  bewusste Entscheiden für ein langes und gesundes Leben.



Artikel zur Verfügung gestellt durch die Zeitschrift SPA Inside




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Die grüne Welle - Nachhaltigkeit ist Trumpf