LOHASHOTELS

(placeholder)
(placeholder)
(placeholder)
(placeholder)
(placeholder)
(placeholder)

Weitere  Artikel:

Mäzenatentum oder Sponsoring - Kunst im Dilemma - oder Chance?

Soziale Durchlässigkeit als Führungsprinzip

Soziale Nachhaltigkeit in Unternehmen - Social Sustainability

Sponsoring im Fußball am Beispiel eines Regionalligisten

Markenstärkung durch soziale Medien

Die Wechselwirkung zwischen unternehmerischer Innovation und Kunst

Delivering Happiness

Soziales Engagement von Unternehmen

Unternehmen im öffentlichen

Zu Gast bei Vitra in Weil am Rhein: Digitalisierung im Mittelstand • Der Econo Wissenstransfer


Amenities: Darf man sich in Businesshotels nicht wohlfühlen?


Edgar Geffroy:   Herzenssache in einer digitalen Welt


Gerald Lembke: Im digitalen Hamsterrad


Schwarze Zahlen im Spa

Risk Management im Spa

Kundenbeziehung Lohas

Fitness im Hotel

Fitnesskonzepte im SPA?

Sustainable Management

Supply Chain Management

Chance Energie / Ressourcen

Future Hotels

Erfolg mit Menschen

Mitarbeiterzufriedenheit

Erfolgsfaktoren

Customer Relationship

Gibt es den loyalen Kunden?

Homework ja oder nein?

Soziale Verantwortung

Verlagsbranche im Wandel

Hotels werden grüner

Wer sind die Lohas?

Genuss mit Ethik

Ökologisch Tagen

Die Grüne Welle

Zukunft Tourismus

Regionale Küche

Kundenzufriedenheit

FocusOnBusiness

Merito After Work Business

Personights Hotelkooperation

Sans Soucis Kosmetik  und Biodroga Hotels Wellness & Spa

Missha, Kosmetik made in  Südkorea

Hunter Amenities International: Hotel Supplier / Hotelkosmetik

Kimirica Hunter Hotel Amenities: Hotelkosmetik für Indien

Hunter Amenities via Concept Amenities: Hotelkosmetik für Europa

Hunter Amenities - Hotelkosmetik für Australien, Asia Pacific & Middle East

Merito After Work Business Treff Stephan Pfitzenmeier

Fotos Merito After Work Business Treff Mannheim

Fotos Merito im Syte Hotel Mannheim After Work Business Treff

Fotos Merito Sommerfest 2018 Hotel Ketschauer Hof • Deidesheim

BCG Cosmetics: Sans Soucis Kosmetik aus Baden-Baden feiert 80 Jahre 2019

Private Labels in der Kosmetikindustrie Handelsmarken für Discounter

Selbsständig als Kosmetikerin? - Besser nicht!

Apart Living Hotel in ökologischer Holzbauweise von Weberhaus in Bühl

Kiekmo App + Aino App: Mit Haspa Next der Hamburger Sparkasse im Digitallabor


WDR Sendungen zum Thema Sonnenschutz



Bildnachweise








WDR Sendungen zum Thema Sonnenschutz

Ich habe mich unendlich bei einem wichtigen Thema geärgert. Lassen Sie mich vorausschicken, ich bin sowohl Physiotherapeut als auch "Medizinisch Technischer Assistent" habe jahrelang in Kliniken gearbeitet, auch in dermatologischen Zentren. Ich schreibe Rezensionen und verfasse "Klappentexte" / Buchrückseiten und Editorials für medizinische Verlage wie Thieme oder Springer.  Ich besuche regelmässig Ärztekongresse, insbesondere meine Fachthemen: Dermatologie, Rheumatologie, Orthopädie.


Wie Sie wissen, hat das Fernsehen einen unglaublichen hohen Stellenwert in bestimmten Altersgruppen, zu denen ich exemplarisch meinen Bruder nebst Frau zähle. Seit Jahren versuche ich die beiden über Sonnenschutz (rund ums Jahr verwenden) aufzuklären. Dies alles wird zunichte gemacht, durch das Anschauen Ihrer Sendungen!


Ich war schon sehr verwundert über  diese  Sendung.  Oder sollte ich mich gar nicht wundern. Leichte Kost?


Sendung: "Der richtige Sonnenschutz - Servicezeit WDR vom 20.05.2019


1. Einen Internisten ("Servicezeit Arzt"), als Fachmann für ein dermatologisches Problem, einzuladen halte ich für "bemerkenswert" .... zumal ersichtlich war, dass er nicht in der Thematik zu Hause ist und sich auch nicht auf das Thema vorbereitet hat!  Ich habe ihn meinem engsten Freundeskreis mehrere Internisten. Der eine ist spezialisiert auf Magenspiegelungen, der andere auf Herzkatheter Untersuchungen.

(Bei der letzten Grillparty auf der mehrere Gynäkologen und Internisten waren muss ich zugestehen, dass Internisten die besten Männer am Grill sind! Nie habe ich zarteres Steak essen dürfen!). Die wenigsten Internisten, wenn nicht  zusätzlich spezialisiert, kennen sich mit dem Thema UV-Strahlung aus! So auch hier.


2. Auch von der Redaktion war das Thema schlecht vorbereitet. "Leichtes Geplapper" mehr nicht. Ich erwarte vom Öffentlich Rechtlichen Fernsehen mehr  - und vor allen Dingen einen profunden Informationsgehalt - von Privaten erwarte ich das nicht!


Jetzt zu den extrem fehlerhaften Aussagen, die jedem Dermatologen die Pickel sprießen lassen, um es mal so auszudrücken:


A. (3:30) „Generell gilt Sonnenöl pflegt die Haut hat keinen hohen Lichtschutzfaktor“

Da bitte ich Sie doch mal zu googlen: •  Roche Posay Anthelios Xl LSF 50+ Sonnenschutz-öl oder • VICHY Idéal Soleil Sonnenschutz-Öl LSF 40 • oder THE RITUAL OF KARMA - Protection Body Oil SPF 30 oder • selbst überall erhältlich: Sonnenöl Schutz & Bräune LSF 30.  = Ergo: Es wurde schon mal "Sonnenöl" mit "Pflanzenöl" verwechselt.  Der Satz wurde übrigens noch einmal wiederholt, also kein Versehen:  „Öl pflegt nur und hat überhaupt keinen Lichtschutzfaktor“  (4:44)


B: (4:30) "„Sonnencreme schützt nur gegen die UVB Strahlung, UVA Strah lung kann trotzdem eindringen und die macht auch Krebs und lässt die Haut altern."Schon mal etwas von dem UVA Siegel gehört, das wurde 2007/2008 (!) eingeführt! Wenn ein Sonnenpflegeprodukt den Kreis mit den drei Buchstaben enthält, dann entspricht der UVA SchutzFaktor mindestens 1/3 des angegebenen SPF(UVB) Schutzes!  Solche Aussagen dürfen einfach nicht passieren.


C: „wo man nachgewiesen hat dass die chemischen UV Filter dass sie eben hormonell wirksam sind (4:59). = Hier wurde nur Octinoxat erwähnt, was wirklich in Verdacht steht hormonell wirksam zu sein, fachlich: Ein endogener Disruptor zu sein. Weder wurde auf die Möglichkeit eingegangen, dass andere UV Filter wie Allergene wirken (Octocrylen) noch darauf, dass es durchaus überwiegende unbedenkliche synthetische (somit organische) UV Filter gibt, wie Avobenzone (UVA!)  oder Enzulisol (Phenylbenzimidazole Sulfonic Acid) und noch besser anscheinend hat weder der "Service-Arzt" noch Ihr redaktionelles Team etwas von neuen (seit ein paar Jahren in Gebrauch) modernsten synthetischen oder synth./mineral. Misch UV-Filtern gehört, die absolut unbedenklich sind, viele aus dem Haus BASF (Dermatologen wissen das...)  Namen wie Tinosorb S, Tinosorb M , Uvinul T 150, Uvinul A Plus (UVA!), Mexoryl SX etc.!  

D: Zum Schluss wird es dann komplett (laber...laber..)konfus (6:45) "Eine halbe oder eine Stunde von hier bis hier (gezeigt Scheitel bis Hüfte) wegen der Vitamin D Bildung in der Sonne liegen.  Ja wie jetzt? Angedacht ist da - Vitamin D Bildung und das tut man (ich nicht!) ungeschützt. Wenn man sich nach der Empfehlung richtet, dann hätten 1/3 der Zuschauer nach dieser Zeit den heftigsten Sonnenbrand ihres Lebens.  Hilfreich war da nicht mal die Aussage: „Bei uns beiden liegt der natürliche Schutzfaktor liegt bei uns bei den bei 20 Minuten“ - Es heißt übrigens Eigenschutz-Zeit (das nur nebenbei).  Beim keltischen Typ, blonde, rote, rotblonde Haare, blaue Augen, sehr weiße pigmentarme Haut) wäre die Eigenschutzzeit 10 Minuten! Heißt da wären nach 20 Minuten bereits die ersten Eritheme (Rötung, Sonnenbrand) sichtbar. Übrigens: Bei den Dermatologen setzt sich bei vielen die Erkenntnis durch, lieber auf "Sonnenbäder zwecks Vitamin D" komplett zu verzichten, das Vitamin D aus der Nahrung oder Nahrungsergänzungen zu beziehen, als sinnvoller.


(Über einen weiteren zweifelhaften Beitrages eines "Vitamin D" Doktors in einer Sendung beim WDR können wir uns gerne auch noch einmal unterhalten!) Das Angebot steht!


Jetzt denken wir noch über die Aussage nach 1/2-1 Stunde, was dann auch fiel!  Und irgendwann schwabbelte das Ganze dann über in "ja doch man muss Sonnenschutz verwenden (dass das bei den 1/2-1 Stunde Sonnen"Brenndauer"schon bei den meisten Zuschauern notwendig wäre und eben nicht blankgezogen in der Sonne zu braten... kommt nicht durch!


Zusammengefasst: Das Sendungsthema wurde schlecht recherchiert, der Bildungsauftrag, den ich sehr ernst bei den ÖR nehme wurde mitnichten erfüllt, das ist ja mitunter Sinn und Zweck einer Sendung Servicezeit und nicht einen riesen Bohei um nichts substanzielles zu veranstalten.  Im Endeffekt hat die Information dem Zuschauer eher geschadet und nicht genützt! Solche Beiträge braucht die Welt nicht! Erst recht nicht in einer Zeit, in der die ÖR in der Kritik stehen! ...



Sendung: "Richtiger Sonnenschutz - Hier und Heute WDR 27.06.2019


Das muss man sich einmal überlegen! Über 13 Minuten Sendezeit wurden mit seichtem Geplänkel von mir „überstanden.“  Ich verdiene eine goldene Ehrennadel für geduldige Zuschauer mit Überlebensinstinkt!


Jede Menge Profanes, viel Hören-Sagen repetiert. Vielleicht wiederhole ich mich im Text: Selbst von einer Nachmittagssendung mit Unterhaltungswert erwarte ich, von einem Sender mit einer schier unermesslichen Anzahl an Mitarbeitern und Teams (ich wohne hier nur wenige Kilometer vom SWR Baden-Baden entfernt), profunde Informations- und Wissensvermittlung. Gerne in einem unterhaltsamen Ton! Aber auch nicht nicht weniger!


Ja, ich bin nachfolgend sehr weit ins Detail gegangen, aber gerade dazu ist eine Redaktion da, nämlich komplizierte Zusammenhänge einfach darzustellen, so dass sie allgemeinverständlich sind oder zumindest einfach zu verstehende Aussagen zu machen, die zur gängigen wissenschaftlichen Wissensbasis nicht im Widerspruch stehen. Auch deshalb studiert man Journalismus!



Es liegt mir nachfolgend fern auch nur im Geringsten die Fachkompetenz der Dermatologin in dieser Sendung in irgendeiner Weise in Frage zu stellen. Ich kenne sie von einigen Fernsehauftritten.  Ich wusste ihre Tipps und Meinungen immer zu schätzen. Nein ich kreide die Gesamtzahl der Fauxpas der redaktionellen, mangelhaften, besorgniserregenden (!) Vorarbeit an.


Ebenso das fehlerhafte oder nicht richtige Briefen des Moderators, von dem man nicht verlangen kann, sich mit jedem Thema im Laufe seines Berufslebens fachlich auszukennen. Dies führte zwangsläufig zu seiner „naiv geprägten, fragenden und gleichzeitig verwirrenden und mich schockierenden Gesprächsführung. “ In Kombination mit dem eventuellen Lampenfieber des Gastes, der Dermatologin Frau Dr. Schlossberger "passierte" dann eine Sendung, auf die wohl keiner der beteiligten Personen stolz sein darf.



Sonnencreme geht immer!


Ja es waren auch einige  treffende Aussagen in der Sendung. Doch die waren selten, wie hier die vernünftigste Aussage des ganzen Beitrages:  


0:38 Minuten (die grüne Überschrift ist ein anklickbarer Link zu dem Sendungsmitschnitt): „Egal wo Sie tagsüber sind, machen Sie es mit Sonnencreme“…


Leider fehlte die Begründung warum. Und das Wissen, dass in diesem Fall „immer“ bedeutet: Sommer wie Winter, morgens bis abends! Nur unter dieser Prämisse wäre die Aussage richtig. Dazu darf man gerne die Seite der Royal Society of Chemistry bemühen, um zu erkennen, dass  zwar die UVB Strahlung nur im Sommer und nur zur Mittagszeit enorm steigen kann, dass aber die UVA Strahlung, indirekt (ROS) ebenfalls die DNA schädigt (dringt sogar tiefer ein, da langwelliger als UVB) das ganze Jahr über ein mittelhohes Level hat.


Im ganzen Beitrag wurde nicht auf einen wesentlichen Umstand eingegangen, mit keinem Wort, nämlich dass man beim UV Schutz / der Verwendung von Sonnencreme oder anderen Präventionsmaßnahmen es einen Unterschied gibt zwischen UVA Strahlen und UVB Strahlen. Diese beiden Begriffe wurden mit keinem Wort erwähnt. Jetzt bitte nicht das Argument: "In einer Sendung kann man nicht so ins Detail gehen."  


Der Beitrag dauerte geschlagen 13 Minuten 21 Sekunden. Da ist jede Menge Zeit, wenn man denn die Zeit nicht damit verschwendet, allgemein(nicht)gültiges Halbwissen als Moderator zu rezitieren oder ulkige Einreibe-Rituale oder Geruchs- und Geschmackstests zu inszenieren.


Kurzwellige UVB Strahlen, größte Intensität im Sommer zwischen 10.00 und 16.00 Uhr, den ganzen Winter in unseren Breiten gering (natürlich in den Alpen ist das anders), bewölkter Himmel filtert etwas die UVB Strahlen aus. Wichtig: Der aufgedruckte Lichtschutzfaktor auf einer Flasche bezieht sich nur auf die UVB Schutzwirkung. UVB Wirkung = Erythem (Sonnenbrand) und Hautkrebs.



Das UVA Siegel wurde nicht einmal erwähnt!


Zwar wurde bei der UV Strahlung (es wurde generalisiert und gar nicht auf UVA/UVB eingegangen).  auf die schädlichen Auswirkungen kurz aufmerksam gemacht, auf die Wirkung von UVA Strahlen im Speziellen wurde nicht eingegangen. Das hätte sicher eine Menge Leute interessiert und nicht nur die Damenwelt.


Zwar wurde bei der UV-Strahlung (es wurde generalisiert und gar nicht auf UVA/UVB eingegangen).  auf die schädlichen Auswirkungen kurz aufmerksam gemacht, auf die Wirkung von UVA Strahlen im Speziellen wurde nicht eingegangen. Das hätte sicher eine Menge Leute interessiert und nicht nur die Damenwelt.


(Gibt es übrigens seit 2007) UVA Strahlung immerhin mittelhoch und schädigend: Sommer wie Winter, von kurz nach Sonnenaufgang bis kurz vor Sonnenuntergang. Im Sommer (und teilweise im Winter) um die Mittagszeit am höchsten) UVA Strahlung = dringt tiefer in die Haut ein da langwellig. Bildung freier Radikaler, schädigen das Erbgut ebenfalls, können latenten unentdeckten Hautkrebs beschleunigen, UVA Strahlen zerstören die elastischen und Kollagenen Fasern und sind zu 80 % schuld an frühzeitiger Hautalterung.  Was ich damit meine können Sie gerne auf der Seite der  Royal Society of Chemistry nachlesen.


0:47 Einspieler: „Soviel Sonnencreme braucht ein Erwachsener für einen Tag in der Sonne „30 - 40 mg“ raten Hausärzte".

-

A: 30-40 Gramm (!) sind es oder 30-40 Milliliter (!)- gut, lassen wir das als Versprecher gerade noch durchgehen - Sorgfalt ist was anderes, zumal dies ein vorgefertigter Einspieler war. Hätte man merken können.


B. 30 -40 Gramm ist nicht die Menge die Hautärzte für „einen Tag“ empfehlen, sondern für jedes Mal am Tag wenn ich mich erneut eincreme („und auf jeden Fall mehrmals am Tag kam dann gleich hinter her (1:00)!


Schlussfolgerung: Die Menge die da im Glas abgefüllt war, reicht dann dieser Aussage nach für mehrmals am Tag (?) Das geht gar nicht! Das ist „Verwirrung stiften“ pur, was mehrmals im Beitrag passiert ist.


1:30 Moderator: „Jedes Jahr, haben wir rausbekommen, sterben 200.000 Menschen, weil sie nachweislich zu viel Sonne abbekommen haben?“


Das ist absoluter Blödsinn! Die Redaktion hätte da doch vielleicht mal richtig googeln sollen: Hautkrebsreport der Techniker Krankenkasse 2019 = 270.000 Hautkrebserkrankungen (Erkrankungen! Nicht Todesfälle! Nicht Klappe zu, Affe tot!)  im Jahr (weißer und schwarzer zusammen). Gerne auch und genauso interessant, die Erhebung der KKH, die diese in Bezug auf Hautkrebserkrankungen bei ihren Versicherten gemacht hat.


Zudem sind es etwa 3000 Todesfälle pro Jahr wegen schwarzem Hautkrebs (die Zahl der Personen, die durch weißen Hautkrebs ein lebensbedrohliches Risiko eingehen ist wesentlich geringer (weißer/heller Hautkrebs selten tödlich) hätte man ganz leicht googeln können, die Webseiten des Robert Koch Institutes geben Auskunft.  Zählen Sie einfach Männer und Frauen zusammen. - Geradezu komisch wird es später, jetzt wird es einfach nur weiter verwirrend:


Richtig eincremen - aber wie


4:30: Moderator: „Was ist ein Lichtschutzfaktor?“

4:40 Dermatologin „Ein Lichtschutzfaktor ist die Zeit, die man in der Sonne verbringen kann mit Schutz“

Der Moderator: „Also bei einer Sonnencreme mit SPF  30 dürfte ich 30 Minuten?“

Dermatologin: „Nein: Nur bei Hauttyp 0 dürfte man 30 Minuten... dann so ungefähr (irischer Typen) …


4:50 Folgert der Moderator daraus: „Dann müsste ich das ja jede halbe Stunde auftragen!  Antwort der Dermatologin „Ja dieser Hauttyp ja“ (Wie gesagt ich schiebe das auf das Lampenfieber der Dermatologin, trotzdem:)


Mein Gott! Die Aussage darf nicht lauten, so wie es hier durchkommt: „Wenn ich Hauttyp 0 bin und ich ein Sonnenschutzprodukt mit LSF 30 verwende, kann ich nur 30 Minuten geschützt in der Sonne verbringen. Dann muss ich wieder auftragen, um wieder 30 Minuten geschützt zu sein!


(Wenn man da einmal davon absieht, dass die Dermatologin, die Eigenschutzzeit des Hauttyps 0 mit 1 bezeichnet hätte, nur dann stimmt die Rechnung 1mal Faktor 30 = 30 Minuten. Die Eigenschutzzeit des Hauttyps 1 (0 habe ich in der ganzen Literatur nicht gefunden) bei weniger als 10 Minuten liegt, sagen wir eben mal 5 Minuten komme ich immer noch auf 5 Minuten x SPF 30 = 150 Minuten also gut und gerne 1- 2 1/2 Stunden.)


Eigenschutzzeit mal LSF = Gesamtsonnenzeit


Im Gegenteil: die Multiplikation von Eigenschutzzeit x LSF ist die Gesamtzeit, die ich in der Sonne verbringen kann. Zwischendurch neu auftragen sorgt nur dafür (alle 2 Stunden bei anderen Hauttypen, dass man ungefähr auf die Gesamtschutzzeit kommt, da durch Schwimmen und Schwitzen und die Zersetzung der UV-Filter, eben durch die UV Strahlung (deshalb unterscheidet man bei UV Filtern nebenbei auch noch nach Photostabilität) der Schutz abschwächt!  Sehr informativ dazu ein Artikel aus der  Stuttgarter Zeitung: "So schützen Sie sich vor Sonnenbrand"


Da kann man dann auch lesen: Kann man länger in der Sonne bleiben, wenn man nachcremt? Nein, die Schutzzeit der Haut kann dadurch nicht verlängert werden. Das Nachcremen sorgt nur dafür, dass der Schutzfilm trotz Schwitzens oder Badens weiterhin auf allen Hautstellen liegt.


Zwar  wird im anschließenden unsäglich legeren Geschwurbel wieder einiges in dieser Richtung erklärt und dem Erstgenannten widersprochen, das hilft aber nicht dem aufmerksamen Zuschauer (die Frage ist ob man aufmerksam sein sollte, Sie werfen mir jetzt gleich vor , dass ich jedes Wort auf die Goldwaage lege und das Fernsehen zu ernst nehme?) , der rennt dann so wie ich erst mal in die Küche und schluckt Betablocker!


5:10 Dermatologin: „Bei Hauttyp 1 oder 2 kommen Sie auf bis zu 50 Minuten (sonnen) bei LSF 25 - Ist nicht schön… „


Dann gab es eine Aussage, dass in der Sendung nur von 4 Hauttypen gesprochen wurde, dass es aber 6 geben würde.


Beide Versionen existieren im Netz, international lehnt man sich gerne  an die Norm UV Standard 801 "Nicht jeder Hauttyp reagiert bei Sonneneinstrahlung gleich. Dermatologen unterscheiden daher sechs Hauttypen mit unterschiedlichen intrinsischen Schutzzeiten. Hauttyp 5 und 6 werden normalerweise nicht sonnenverbrannt und werden daher hier nicht erwähnt."


Zu 5 und 6: Das ist nicht die Ansicht die überwiegend von deutschen Dermatologen so gesehen wird, siehe nachfolgend auch den Link zur AOK Webseite, hier wird sehr wohl auch den Hauttypen 5 und 6 keine unendlich lange Eigenschutzzeit zuerkannt."


Die Dermatologin hatte das korrigiert und von 6 Hauttypen gesprochen. Was ebenfalls schon mal einige Zuschauer konsterniert rätseln ließ.    Gut, dann nehmen wir mal die AOK als Quelle für die 6 Hauttypen. Auch das  Bundesinstitut für Strahlenschutz geht von 6 Hauttypen aus.


5:10 Dermatologin: „Bei Hauttyp 1 oder 2 kommen Sie auf bis zu 50 Minuten (sonnen) bei LSF 25 ... ist nicht schön…“  Also wenn ich richtig rechne, dann komme ich, wenn ich mir 1+2 mal ansehe und mal die 10 Minuten mir hier als Schnitt nehme, auf folgende Rechnung:


LSF 25 x 10 Minuten (Hauttyp 1) = 250 Minuten = 4 Stunden. Selbst wenn ich mir nur 5 Minuten rechne: LSF 25 x 5 Minuten = 125 Minuten = 2 Stunden - Frage: Wie um Himmelswillen kommt die Dermatologin auf 50 Minuten Gesamt Sonnen Exposition? (Lampenfieber? oder bin ich Amateur falsch?)


5:15 Moderator: „Ich kann also den Lichtschutzfaktor immer erneuern, wenn ich neu auftrage … “ Spätestens jetzt springen Ihnen andere Dermatologen, die die Sendung geschaut haben, aus dem 3. Stock ihrer Praxis! - Es ist irre verwirrend! Da hilft es auch nicht, dass die Dermatologin sagt: „Sie müssen den erneuern, spätestens alle 2 Stunden.


Weil nicht klar ist warum! Wegen der irrigen  zuvor genannten Meinung, dass ich dann immer wieder neu eine Schutzzeit-Aufbau und das so oft wiederholen kann bis die karibische Sonne untergeht, oder weil ich eben durch Schwitzen, Schwimmen, Photoreaktion und Lichtschutz-Abbau die maximale Expositionszeit mir selbst garantieren will, was einzig zutreffend wäre.



Mehrfach eincremen verlängert nicht die Gesamtsonnenzeit


Diese Aussagen zusammengenommen führt den Zuschauer nicht dahin, dass er sich erneut eincremen muss, weil - wie schon oben gesagt - durch Schwitzen, Degradation des UV Filters und baden der Sonnenschutz abnimmt, sondern er folgert daraus, dass je häufiger er sich eincremt, desto länger kann er in der Sonne bleiben! Das ist irre! Das ist falsch! Noch einmal, der Abschnitt von oben, aus den Stuttgarter Nachrichten, weil es einfach zum Haare raufen ist:


Kann man länger in der Sonne bleiben, wenn man nachcremt? Nein, die Schutzzeit der Haut kann dadurch nicht verlängert werden. Das Nachcremen sorgt nur dafür, dass der Schutzfilm trotz Schwitzens oder Badens weiterhin auf allen Hautstellen liegt.


10:30 Kurzes Zwischenintermezzo (oder Zwischengemetzel) vom Moderator bezügliche Zusatzstoffen: "Auf Konservierungsstoffe soll ich verzichten."


Für mich persönlich ist jetzt alles egal! Nach meinem mehrfachen Sturz aus dem Fenster des 3. Stockes (in meinem früheren Leben war ich eine Katze und die hatte 7) und ich inzwischen platt wie eine Flunder auf dem Trottoir liege und ich aus der Ferne schon den Krankenwagen, zwar benebelt aber erleichternd wahrnehme…:



Wenn Konservierung nötig ist, dann in warmer Sonnencreme!


Frage von mir: Wer ist noch übrig? Wer vom Fachpublikum ist bis jetzt noch nicht aus dem Fenster gesprungen. Der hat jetzt noch die letzte Chance ...  weil:  Nein, um Gotteswillen!


Bei Sonnenschutzprodukten geht es nicht ohne Konservierungsstoffe! Das Zeug liegt am Strand in der Sonne oder in der Badetasche! Das Zeug kocht vor sich hin! Wer zu viel aufgetragen hat und das merkt, zieht einen Teil wieder zurück in die Flasche mit den Bakterien der Hand. Eine Sonnencreme ohne Konservierungsstoffe hätte spätestens am zweiten Tag mehr Bakterien und Pilze als der Klositz einer öffentlichen Toilette!



Nano ist nicht gleich Nanu und ist nicht immer schlecht


Ja und es gibt auch recht unbedenkliche Konservierungsstoffe, die man hier verwenden kann, aber ohne geht es nicht! Machen Sie einfach den Selbstversuch: Lassen Sie bei sommerlichen Temperaturen ein Gericht nur 1 Tag in der Küche stehen und erhitzen Sie es nicht komplett am 2. Tag durch: Ich versichere Ihnen sie werden die restlichen Tage der Woche sich nicht mehr vom stillen Örtchen wagen!


Meine Aussage und die der modernen UV Forschung (Links kann ich gerne noch liefern): Nano ist nicht gleich Nano und ist nicht immer schlecht. jetzt aber:


10:27  Moderator: „Immer wieder bloppt der Begriff auf: Nanopartikel - was ist das?


10:35 Dermatologin: Die Industrie ist zwei Wege gegangen: Chemischer Filter (gut gebräuchlich ist synthetischer, organischer Filter) und in den Kindercremes mechanischer Filter (gemeint ist mineralischer, anorganischer Filter) „Das heißt es wird etwas aufgetragen, was nicht einzieht. Das kennen wir alle, wenn die Kinder schimpfen, weil es weißelt. Es zieht und zieht nicht ein, das soll es gar nicht. Und da können Nanopartikel drin sein“


Also meine Lieben:  Wenn es weißelt, dann enthält es entweder keine oder kaum Zinkoxyd (nano) oder Titandioxid (nano), weil man durch die  Nanotechnologie die Partikel so verkleinert hat,  dass die Lichtstreuung ebenso verändert wird im Gegensatz zu Zinkoxid und Titandioxid (nicht nano beide), es kein Weißeln es keine für das Auge sichtbare Reflexion gibt.


Dazu zitiere ich hier gerne von einer Webseite, die sich genau mit diesem Thema befasst: „Bei nanoskaligen TiO2 ist der Effekt der Lichtstreuung stark verringert. Deshalb tritt der Weißeffekt bei Sonnencreme mit Nano – TiO2 nicht mehr auf.“  


Dann wird gleich in den anschließenden Sätzen gar nicht mehr so deutlich gemacht ("Die bleiben auf der Haut und wenn es im Spray ist, dann kann man es auch einatmen") dass man hier speziell (!) von nano spricht. Sondern als Zuschauer könnte man das auf das gewöhnliche Zinkoxid / Titandioxid beziehen... Ein totales Gesprächs-Tohuwabohu!


Falsch, die Kosmetikindustrie hat deshalb die  Nanopartikel in Sonnencremes, damit es eben nicht weißelt. Richtig: Man kann darüber diskutieren, inwieweit Nano Partikel negative Auswirkungen auf den Menschen hat, aber weniger deshalb weil die Nanopartikel im Stoffwechsel selbst etwas auslösen (beim Spray ja, Vorsicht, Lunge ist etwas anderes als Hautstoffwechsel), sondern eher die unglückseligen Reaktionen (Photokatalysatoren) die Nanopartikel in einer chemischen Reaktion, z.b mit  Chlorwasser in Schwimmbädern ausrichten können.


Oh Gott, nachfolgendes schlägt alles (nein doch nicht, die vorangegangen Sachen waren eigentlich genauso schlimm):


11:20 Moderator: Wir denken intensiv ja auch an die Umwelt. Eingecremt ins Wasser zu gehen. Auch wenn drauf steht wasserfest ..." (so klar drückt er sich nicht aus. Aber es läuft darauf hinaus, inwieweit man mit Sonnenschutzmittel die Umwelt schädigt, wenn man sie benutzt und ob man nicht lieber ohne Sonnenschutz - der Umwelt zuliebe - darauf verzichtet).


Moderator weiter: "Wir haben versucht es zu recherchieren. Es gibt keine wissenschaftliche Studienlage, die das beweisen (Was beweisen, um Gottes Willen stammele nicht so rum), dass… aber wer auf Nummer sicher gehen will was soll der denn machen…“


Dermatologin: "Wir können es uns ja denken, wenn er ins Wasser geht und das alles abgeht, ist das nicht so schön! (Was ist nicht so schön?)


Moderator:  "Auch nicht für die Korallen und die Fische   Aber … äh,

es ist noch nicht so richtig nachweisbar."


Doch! Es gibt Studien! Man muss nur googeln!



Octinoxat und Oxybenzon sind "Reef unsave"


" Quelle: Impacts of sunscreens on coral reefs - International Coral Reef Initiative:

A small number of studies have shown that sunscreen and certain individual components of sunscreen can have negative effects on corals and other marine organisms under certain circumstances. The chemical UV filter oxybenzone has been studied most intensively and the following effects have been described:  


Bleaching of coral fragments and coral cells from various species of hard coral. This effect is more pronounced at higher water temperatures. Induction of the lytic viral cycle in symbiotic zooxanthellae with latent infections. Damage and deformation of coral larvae (planulae). Damage to coral DNA and to their reproductive success.


(Eine kleine Anzahl von Studien hat gezeigt, dass Sonnenschutzmittel und bestimmte Einzelkomponenten von Sonnenschutzmitteln unter bestimmten Umständen negative Auswirkungen auf Korallen und andere Meeresorganismen haben können. Der


synthetische UV-Filter Oxybenzon wurde am intensivsten untersucht und die folgenden Wirkungen wurden beschrieben: Bleichen von Korallenfragmenten und Korallenzellen aus verschiedenen Hartkorallenarten. Dieser Effekt ist bei höheren Wassertemperaturen stärker. Induktion des lytischen Viruszyklus bei symbiotischen Zooxanthellen mit latenten Infektionen. Beschädigung und Verformung von Korallenlarven (Planulae). Schädigung der Korallen-DNA und ihres Fortpflanzungserfolgs)



Hawaii verbietet sogar ab 2020 einige „Reef unsafe“ synthetische, organische Filter, die dürfen nicht mal im Gepäck sein: Octinoxat und Oxybenzon


Im gleichen Artikel heißt es auch: „But foregoing sun protection altogether to help coral reefs is not an option — the evidence linking UV radiation to DNA damage and skin cancer is incontrovertible.“ (Ganz auf Sonnenschutz zu verzichten, um den Korallenriffen zu helfen, ist jedoch keine Option - der Nachweis, dass UV-Strahlung mit DNA-Schäden und Hautkrebs in Verbindung steht, ist unbestreitbar.")


Ganz schön weltfremd: UV Schwimmkleidung statt Sonnencreme


Zwar kommt auch hier als „Verhüterli“ die Maßnahme vor, sich mit UV Kleidung zu schützen statt Sonnencreme (siehe nachfolgender Absatz), das ist aber im amerikanischen, schamhaften Raum leichter nachzuvollziehen, da hier Männer und Frauen in Badehose und Bikini in der Sauna sitzen und sich die Ritze verbrennen -  und es sowieso cool finden, einen Wetsuit zu tragen -  wenn sie auf einem Board stehen. Zumindest kann man die Belastung durch UV-Filter dadurch begrenzen, dass man dann nur noch Gesicht Hals, Hände und Füße eincremen müsste.


Es ist wohl kaum anzunehmen, dass hier in unseren Breiten und bei der unseligen Diskussion (auch in Schwimmbädern) nicht muslimische Frauen davon zu überzeugen, einen Schwimm Hijab im Schwimmbad oder am Strand anzuziehen. Aber ich will nicht vorweggreifen:


Moderator: Was kann ich stattdessen tun?

12:00 Dermatologin: Ja gut im Prinzip Was wir den Kindern ja auch immer erzählen, macht es über die Kleidung: Es gibt UV Schutz Schwimmkleidung. Das kann man als Erwachsenere ja auch immer machen. wenn ich mich gar nicht eincremen will:


Moderator: UV Schutzkleidung?

Dermatologin: UV Schutzkleidung!

(Ich überlege gerade:  Da wäre er also der Schwimm Hijab…)


Moderator: "Dann kann erst mal nix passieren?"

Dermatologin: "Dann kann erst mal an den Stellen die geschützt sind nichts passieren. Dann der typische Surfer hat dann hier den Sonnenbrand" ... das war lustig (?)


In folgendem Artikel können Sie übrigens sehen, ganz nach unten scrollen, wie ein Ganzkörperschutz vor UV aussieht! Das ist also Ratschlag für die, die sich unsicher sind ob sie sich eincremen sollen?


Zum absoluten Slapstick wird die Schlussszene: Das Eincremen mit einer Sonnencreme mit mineralischem Sonnenschutz, vermutlich 50 plus.  Nach dieser Demonstration hat garantiert keiner mehr Bock sich einzucremen. Die wenigsten von uns möchten so nicht mal am Strand rumlaufen, wie manche Erdenbürger beim Wave Gotik Treffen in Leipzig!


So jetzt noch ein paar Worte zu chemischen Filtern, die wenn man diese verwendet, einen geradezu unsichtbaren UV Schutz und damit eine höhere Akzeptanz hätten (aber man hat die Leute inzwischen ja dank der Demo in der Sendung schon verschreckt und regt diese dazu an in Leichenblässe auf Malle im Strand rumzulümmeln).


Ja es gibt synthetische, organische Filter, die allergen wirken können wie Octocrylene oder solche, die hormonell wirksam sein können (in Verdacht stehen, der Nachweis fehlt oft noch beim Menschen), sogenannte „endogene Disruptoren.“ Ja, ich vermeide - so gut es geht - aus diesem Grund Octocrylene, Octinoxat, Oxybenzone, alle Cinnamate Derivate.


Endogene Disruptoren: Synthetische UV Filter


Wobei man hier mal alles in Relation setzen muss. Hier verweise ich gerne auf das Buch "Haut nah" der Dermatologin Dr. Yael Adler, die darauf hinweist, dass selbst wenn diese synthetischen UV Filter hormonell wirksam wären, wäre das nur ein Bruchteil dessen, was wir täglich an hormonell wirksamen Stoffen durch das Wasser oder unsere Ernährung aufnehmen, durch Rückstände von Antibabypillen und Antibiotika aus der Tierzucht, welche in Kläranlagen nicht vollständig ausgefiltert werden und beispielsweise in unserem Trinkwasser landen oder in Nahrungsmitteln, die mit diesem Wasser "getränkt" wurden!


Es gibt aber  - selbst bei den alten synthetischen UV Filter für die keine Bedenken von wissenschaftlicher Seite geäußert wird wie Avobenzone (ein guter UVA Filter), Octisalate (ein schwacher UVB Filter, der als Booster für andere UVB Filterformulierungen verwendet wird) oder Ensulizol ein sehr photostabiler UVB Filter!


Und es gibt höchst moderne, in Deutschland bei BASF entwickelte UV Filter, die nach wissenschaftlichem Kenntnisstand unbedenklich sind wie:


- Tinosorb S

- Uvinul T 150

- Uvinul A Plus

- Tinosorb 2AB

- Tinosorb M (nano).


Hier ist nicht mal das „nano“ bedenklich. Die meisten dieser Filter sind Mischformen aus synthetisch-organischen und aus mineralisch-anorganischen Komponenten und finden in europäischen (in Amerika keine Zulassung) Sonnenschutzprodukten, selbst aus dem DM Markt, inzwischen Verwendung!


So und jetzt bringen Sie mich mit irgendeinem Dermatologen in Verbindung, der auch nur eine meiner Aussagen in Zweifel zieht! Sendungen wie diese sollten Zuschauern eine Hilfe sein, besser zu leben, sie zu informieren usw. Dies war ebenfalls keine Glanzstunde des WDR!