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Kiekmo App + Aino App: Mit Haspa Next der Hamburger Sparkasse im Digitallabor


WDR Sendungen zum Thema Sonnenschutz



Bildnachweise








Kiekmo App + Aino App: Mit Haspa Next der Hamburger Sparkasse im Digitallabor

Mit einem Wisch weiter gibt es heute (!) 5 schönen Restaurants und Cafés als Empfehlung, nebst kurzer Beschreibung was den Gast erwartet. En weiterer "lässiger Wisch" bringt mich zu 4 Campingplätzen... usw. herrlich!  Das sind die Vorschläge.


Man hat aber oben auch ein kleines Menü, da findet man die besagten Vorschläge zwar auch aber auch jede Menge neuer Dinge hübsch geordnet nach: "Community (das bezieht sich auf die Beiträge, die im darunterliegenden Absatz beschrieben sind, dann die News, Kulinarisches (hier tauchen wieder die neuesten Restaurant, Café und Eisdielen- Empfehlungen auf), Ausgehen, Freizeit. Alles ganz übersichtlich und prima.


Kiekmo - Lebe die Nachbarschaft und die Community


Es kommt noch besser.  Wenn man sich fragt, wer alle diese Beiträge schreibt, so gehe ich davon aus, dass die Mehrzahl aus der Hand der Redakteure stammt, die für "Haspa Next" arbeiten (das sind diejenigen,  die Kiekmo App nicht nur entwickelt haben sondern auch ständig weiterentwickeln und mit Leben füllen). Das Kiekmo / Haspa Next Team betont ausdrücklich, dass bei den Kiekmo Usern auch der Community Gedanke eine größere Rolle spielen soll. Wen wundert es da, dass man (markiert durch einen Bleistift oben rechts auf dem Screen) dazu motiviert wird selbst einen Beitrag zu schreiben, denn da steht "Erstelle einen Beitrag in Deiner Nachbarschaft".


• Info: Du hast Infos für dein Viertel, her damit

• Event: Poste Deine Events und lade Leute ein

• Suche:  Fehlt Dir was, frage Deine Nachbarn

• Biete: Verkaufen, verschenken, verleihen, vernetzen



Zudem kann man jederzeit „Neues aus Hamburg“ wählen, erhält hier schön gegliedert ein Menü mit


• Soziales

• Shoppen

• Freizeit

• Frühstück

• Bauen + Wohnen

• Wissenswertes

• Theater

• Ausflug

• Nachtleben

• Rund um Hamburg  

• Natur


• Konzert

• Cafe

• Veranstaltung

• Kinder+Familie  

• Wellness  

• Essen + Trinken

• Hamburg

• Haspa (die Sache mit den Schließfächern)

• Sport

• HVV  

• Musical

Die Kiekmo App wurde übrigens nur wenige Monate nach der AINO App gelauncht. Dies war deshalb möglich, da die App von SinnerSchrader (SinnerSchrader Swipe), einer führenden Digitalagentur in Hamburg ansässig, entwickelt wurde. Mit eingegliedert in den Prozess, eines der Herzstücke der Kiekmo App sind ja die Schließfächer, der Hersteller der DHL Paketstationen LocTec.


Am Anfang war nicht das Wort, da war AINO


Mit der App Kiekmo ist der Haspa Next, einer Tochter der Hamburger Sparkasse etwas großartiges gelungen, ganz nach dem Motto: "All Business is local."  Begonnen hatte die Haspa Next, ein Tochterunternehmen der Hamburger Sparkasse mit der App AINO.

Es ist 2 Jahre her, im März 2017 hatte die Hamburger Sparkasse, kurz Haspa das Start UP Unternehmen „Heute in Hamburg“, das kurz vor der Insolvenz stand,  gekauft und - nebst dem Team aus Entwicklern und Redakteuren - in ein Tochterunternehmen, der "Haspa Next" integriert. Siehe dazu auch den Deutsche Starts Up Artikel: Das erste Produkt des Innovationslabors:  Haspa Next kommt mit Aino um die Ecke


Wie die Hamburger Young Digitals erreichen?


Anlass, so meine Quellen, weshalb sich die Hamburger Sparkasse auf das "digitale Abenteuer jenseits des Bankgeschäftes" eingelassen hat, war die Frage: Wie schaffen wir einen höheren Bekanntheitsgrad - man könnte auch sagen - eine gewisse Coolness bei jungen Leuten, so zwischen 16 und 26 ?


Dieses Ansinnen dürfte mit dem Aufkauf von "Heute in Hamburg" und der daraus resultierenden AINO App hervorragend gelungen sein. Schließlich haben  bis dato über 220.000 Personen die Facebook Fanseite von AINO geliked, bei den ständigen Aktualisierungen gehe ich auch davon aus, dass die Reichweite (die nur der Mod einer Seite kennt ebenfalls recht hoch ist, was keine  Selbstverständlichkeit ist). Die Inhalten lassen sich zudem nicht nur auf dem Mobile Device / Handy aufrufen, sondern auch auch auf dem Desktop. Besonders gut auch der tägliche Newsletter, der mich zuverlässig kurz vor der Mittagspause auf dem Rechner erreicht.


AINO APP, die Event-App erfrischend wild, chaotisch, passend


Im Gegensatz zu Kiekmo erscheint mir Aino stimmig für die angestrebten ausschließlich jungen Zielgruppen. Wie gesagt, ich gehöre nicht zur Zielgruppe, deshalb werde ich mich im Gegensatz zu Kiekmo auch nicht viel weiter auslassen.  Eine Fülle von Angeboten,  Events, Events, Events, Kino, Kultur, Restaurants, Bars, Suppenküche, Dunkin' Donats, you name it.


Damit das alles nicht zuviel wird, denn in Hamburg steppt immer der Bär, hat man die Möglichkeit die gezeigten Einträge via hashtags zu filtern.


Wenn man Kindern einen Namen gibt


In wieweit der Name Aino so eine gute Idee war mag dahingestellt bleiben. Die Idee war eine Verballhornung des englischen Begriffes zum Corporate Identity der App zu machen „I know“ ich weiß zu Aino, umgangssprachlich könnte man sagen.


Jetzt ist Aino aber gar kein Kunstwort, das merkt man spätestens wenn man Aino in die Google Suche eingibt. Viel häufiger als die App der Hamburger Haspa erscheinen dann Einträge, dass Aino ein finnischer Mädchenname ist, entsprechend findet man beispielsweise eine Sängerin „Aino Löwenmark.“


Oder man findet einen Eintrag auf das Haus eines finnischen  Komponisten Jean Sibelius und seiner Frau Aino, oder den Wikipedia Eintrag "A I N O ist in der finnischen Mythologie und im finnischen National-Epos Kalevala die wunderschöne Schwester des Joukahainen."  Besser wäre es vielleicht gewesen, wenn man schon ein Kunstwort verwendet, dass es möglichst einmalig in unserem Sprachgebrauch wäre?


Werbung auf AINO App schmälert Glaubwürdigkeit


Aber bevor ich das beende gleich noch ein wenig Kritik: Geradezu unangenehm finde ich, wenn ich sobald ich die App öffne, oft mit gesponserten (bezahlten Beiträgen) konfrontiert werden. Extrem inkonsequent finde ich das, dass die HASPA selbst sich die Regel gesetzt hat, dass AINO nicht (!) als Vertriebskanal für Finanzprodukte dienen soll und ich dann aber von einer Versicherung (die lieben es ja mit der Tür ins Haus zu fallen) einen "gesponserten Beitrag zu sehen bekam. Ebenfalls die Bankenwelt kämpft ja zur Zeit ums gute Image, ob das jetzt die Null-Zinspolitik, zögerliche Kreditvergaben, Bankenkrisen, Skandale, Bad Banks, you name it!  Was würde der User denken, wenn statt Sponsoring: Werbung oder bezahlter Content da stehen würde?


Das weiß man aber auch bei Haspa Next! Warum wäre das Wort "gesponsert" sonst auch so unauffällig und "absichtlich" leicht übersehbar ins Teaserbild integriert worden? Früher, da nannte man sowas: SCHLEICHWERBUNG.


Organisches Wachstum hat Vorrang vor

kurzfristiger Gewinnmitnahme


Ich frage mich folgerichtig: Wo kommt die Motivation her, trotz ausreichendem Budget, möglichst zügig die Kommerzialisierung und Amortisierung als eine Art Zielvereinbarung zu haben? Wo hört die Information auf wo beginnt Werbung? Weiter bereits verlinkten Artikel "Umsätze soll AINO schon generieren". Leute! Facebook benötigte 10 Jahre Bedenkzeit bis man mobil Werbung in der Timeline erscheinen ließ.


Bezahlte Freundschaften (Kooperationen)


Ebenso hieß es im verlinkten Artikel: "Kooperationen (...) mit lokalem Einzelhandel, der Gastronomie und Freizeitanbieter."  Höchst problematisch!  Wir stellen uns also vor, in einem aktuellen  Beitrag  werden "die schönsten Eisdielen Hamburgs vorgestellt. Das hieße zum Beispiel, dass nur diejenigen Eisdielen mit Namen und Zieladresse genannt werden, die vorher ein  "Sponsoring" AINO geschlossen haben, bzw. einen "Marketingbeitrag" geleistet haben. Nicht zahlende Eislisten würden somit nicht mitgelistet.  Ist das schon manipulativ?

Wer in Hamburg wohnt oder sich als Urlaubsgast auf Hamburg gut vorbereitet hat, der kennt vermutlich die beiden Apps AINO und Kiekmo. Ich wohne zwar nicht hochoben im Norden, wurde aber von Freunden auf die beiden Apps hingewiesen und habe sie bereits mehrfach Freunden und Arbeitskollegen, die in oder rundum Hamburg wohnen weiterempfohlen. Einige kannten bereits eine oder beide Apps.  


Gerade beginnt eine neue Zeitrechnung. Die Deutsche Bank, die jahrzehntelang den Privatkunden wie der Teufel das Weihwasser geradezu gemieden hatte, zieht sich weltweit aus dem Investmentbanking zurück. Facebook plant mit Libra ein weltweites digitales Zahlungssystem einzuführen. Apple startete Sommer 2019 in den USA seine virtuelle "Apple Card" (und wer will einer realen Platin Kreditkarte) mit einem eigenen kundenorientierten Zahlungssystem, wie es bisher noch nicht dagewesen ist.


In der Bankenwelt, so wie wir sie derzeit noch kennen, wird in fünf Jahren kein Stein mehr auf dem anderen sitzen. (Ich verweise da immer wieder gerne auf den Wirtschaftsklassiker von Alvin Toffler: Machtbeben /Future Shock). Eine Welt, die bisher recht zögerlich auf die "neuzeitlichen" digitalen Entwicklungen reagiert hat, denken wir einfach mal an Giropay ( 2005 gegründet) und Paydirekt beides viel zu spät und nachzügelnd gegründeten Online Bezahldienste von deutschen Banken und Sparkassen. Paydirekt, 2014 gegründet und wie die Welt 2017 titulierte „Der Online-Zahlungsdienst Paydirekt kommt nur schleppend in Schwung." Selbst Dr. Harald Vogelsang war im Nov. 2017 in einem Interveiw mit dem "Der-Bank-Blog" noch überzeugt: "Ich glaube fest an eine positive Zukunft von Paydirekt."



Gut gerüstet in die digitale Zukunft


Die News überschlagen sich im Juli 2019 "X-Pay könnte Paydirekt ablösen" so die Überschrift des Handelsblattes. Demnach sieht man eine Zusammenlegung von Pakdirekt und Giropay vor. "Hintergrund (...), dass die Vielfalt der deutschen Geldhäuser verwirrend ist und sie teils wenig Zuspruch finden." Im Februar ist dann ein Artikel im Manager Magazin erschienen, dass Deutschlands größte Sparkasse sich - zumindest vorübergehend - aus dem Projekt  "Yomo" zurückzieht (Mit einer App ganz einfach auf dem Handy ein Bankkonto bei einer Sparkasse eröffnen).


Es scheint so, dass  die  Haspa (Hamburger Sparkasse), die größte Sparkasse Deutschlands  sich auf ihre eigenen Stärken beruft und darauf vertraut:  "Bis 2020, so ist in einer Pressemeldung zu lesen, will die Haspa 25 Millionen in zusätzliche digitale Angebote investieren. Dazu gehören, meiner Lesart nach, nicht nur Investitionen in die mit dem Betriebszweck verbundenen Digitalisierungskonzepte, sondern auch in die Ausstattung und Entwicklung des Innovationslabor Haspa Next, um hier neue digitale Produkte und Serviceleistungen in Geschäftsfeldern zu entwickeln, die unmittelbar oder mittelbar nichts mit dem Bankenbusiness zu tun haben. So macht man den Geschäftserfolg um einiges unabhängig von EZB Beschlüssungen und den daraus entstehenden Verwehungen auf den Finanzmärkten.


Die Haspa Next(e) digitale Ideenschmiede


So sind bisher zwei Projekte von "Haspa Next" der Öffentlichkeit vorgestellt und bis dato somit realisiert worden. Beginnen möchte ich hier zuerst mit dem 2. Projekt, welches keine spezielle Alters- oder Interessengruppen im Auge hat, sondern sehr eindrucksvoll Verbindungen, ja auch Beziehungen schafft in und zwischen  den 19 Hamburger Stadtteilen. Den in den meisten dieser Stadtteilen gibt es auch eine Sparkassen Filiale. Das ist auch der Grund weshalb die Haspa davon spricht, dass Deshalb spricht dass Kiekmo die Filialen der Haspa real und digital mit den Nachbarschaften verbindet.  


Kiekmo - Dein lokaler Service - Deine Hamburger App


Da gibt es den Schließfachservice in den Haspa Filialen. In diesen Schließfächern bunkert nicht das von der Oma sorgsam gehütete Familiensilber und auch keine Wertpapiere oder das gewichtige Bling Bling Gehänge vom Edel-Juwelier.

Die Haspa mit Kiekmo jenseits von Eigennutz & Egoismus


Nein, diese Schließfächer in den Haspa Filialen sind ein Angebot an alle Menschen, die in den Stadtteilen oder Vierteln tätig sind, dort wohnen und eben auch Gästen, Urlaubern und Besuchern. Man muss nicht einmal Kunde der Haspa sein. Einfach die Kiekmo App aufs Handy laden und schon kann man sich ein Schließfach (bis zu 30 Minuten vorher) reservieren und mit der App das Fach für 24 Stunden verschließen. Und jetzt kommt's: Kostenfrei und gratis zu nutzen. Da kann man alles reinpacken, was gerade nicht gebraucht wird, auch die ersten Shopping-Einkäufe, die man nicht von Laden zu Laden mitschleppen möchte.


Die Kiekmo Schließfächer - ja wie geil ist das denn?


Nicht nur -  aber gerade auch für Männer eine große Erleichterung - denn wer schon einmal beim „Schuhe kaufen“ den Tütenträger spielen durfte, weiß wovon ich reden.  Für Hobbyspione wäre es ein „toter Briefkasten“, für andere ein bequemer Weg mit Freunden Dinge  auszutauschen, wenn trotz phänomenalem Organisationstalent eine "Hand zu Hand Übergabe" nicht möglich ist. Oder man lässt sich vom Online Hofladen oder anderen lokalen Geschäften seine Einkäufe direkt ins Schließfach liefern. Ja wie geil ist das denn?


Kiekmo verbindet nicht nur Hamburger Viertel -

Kiekmo verbindet die Menschen in den Vierteln


Doch da ist soviel mehr: Wenn man zu Fuß in Städten und Dörfern unterwegs ist, sein eigenes Handy in der Tasche hat, staunt man nicht schlecht: Auf der Straße oder im Cafe, beim Bäcker in der Schlange stehend  oder im Park und auf der grünen Wiese. Jeder ist mit sich selbst beschäftigt. In jeder Altersgruppe. Jeder in seiner digitale Bubble. Wo sind die schönen Zeiten hin, als sich Gleichgesinnte (Auge in Auge und in der realen Welt begegneten?  Findet der „3. Place“ nur noch digital statt? Haben Digital Nerds kein real Life?  Kiekmo verbindet nicht nur Hamburger Viertel - Kiekmo verbindet Menschen.


Kiekmo - Die Informationsapp für Hamburg


Kiekmo ist für mich die Weiterentwicklung von Aino. (Dazu später) Kiekmo gefällt mir besser als Aino (Dazu später)  weil ich mich „altersgruppentechnisch“ weniger von Aino angesprochen fühle?


Kiekmo ist so konzipiert, dass es alle Altersgruppen anspricht. Mit interessanten Beiträgen, alles eher mehr „andante“ denn „presto“, in leicht überschaubarer Optik, man hat weniger das Gefühl sich in der Vielzahl von Veranstaltungstipps auf unterschiedlichen digitalen Ebenen zu verlieren, mit dem Gefühl für immer verloren zu sein und nicht mehr zum Ausgangspunkt seiner Wischaktionen auf dem Display zurückzufinden. Das ist gut so. Denn bei Älteren käme dann Panik auf und Panik ist jetzt wirklich nichts für ein altersschwaches Herz....


Juli 2019 gab es bei Haspa Next viele Stellenausschreibungen. Einige davon betrafen das Entwicklerteam von Aino und Kiekmo, auch im redaktionellen Bereich. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass künftig die Kiekmo App häufiger neue Einträge (Events, Restaurants, Shopping Tipps dem User präsentiert), was die Kiekmo App noch aktueller macht und noch öfters aufgerufen und genutzt wird.


Zurück zu meiner Kiekmo App:  Hilfreich, man wählt sein Hamburger Stadtviertel und erfährt so erst einmal gefiltert ,was eben in diesem engen Aktionsbereich aktuell ist, ob Veranstaltungen oder auch Neuigkeiten im Viertel. Hat man jetzt vor sich mit Freunden in einem anderen Stadtteil von Hamburg zu treffen, dann geht man einfach in die Einstellungen und kann hier den „Point of Interest“ wechseln und so Hamburg aus einem anderen Viertel betrachten. Sehr praktisch. Gut zu wissen.


Jede Menge neue Leute in Hamburg


Hier erhält man beim ersten Blick auf den Screen seines Handys (Mobile Devices klingt doch so viel besser, eigentlich..), gleich mal eine Empfehlung wie die aktuelle (die wechseln): "Döner in Bergedorf: 3 Top Adressen für türkischen Genuss). Prima! Liebe geht nicht nur durch den Magen. So fängt auch "Völkerverständigung" an. Hamburg ist ein weltoffene Stadt. Hamburg ist bei Touristen beliebt nicht nur wegen den Musials und der Elbphilharmonie. Hamburg ist eine Universitätsstadt. Folglich: Jede Menge neue Leute!


Wir leben in einer Zeit der Single Haushalte. Selbst Mauerblümchen, die sich durch Kiekmo dazu animieren lassen bei einem Event, der auf Kiekmo angekündigt wurde oder in einem Restaurant oder einer Bar einmal vorbeizuschauen, die auf Kiekmo vorgestellt wurde, gelingt es neue Kontakte aufzubauen oder gar zum Partylöwen*in zu avancieren.

Customer always first!  


Jedes Geschäftsmodell ist immer aus Sicht des Kunden zu betrachten. Denn nie war die Macht des Kunden so groß wie zu Zeiten des Internets. Authentizität, Ehrlichkeit, Transparenz, Offenheit sind die neuen Tugenden an die sich wahrlich die neue Economy zu halten hat. Sonst wird sie recht schnell von den Geistern eingeholt die sie rief, den Unsern. Die größte Strafe wer die neuen Regeln der digitalen Welt mißachtet: Der Kunde und User wendet sich ab.


Das heißt aber nicht, dass auf Werbeeinnahmen verzichtet werden müsste. Lediglich muss klar der redaktionelle Teil vom kommerziellen Teil abgetrennt sein. Und deutlich vom User zu identifizieren sein. Und eben nicht "verdächtig" kaum zu sehen als "Sponsored" markiert sein. Das hat definitiv ein Geschmäckle! Vielleicht lassen sich das noch die recht jungen Zielgruppen gefallen.


Die Zielgruppen auf Kiekmo, die weitaus breiter aufgestellt ist und die Altersspannbreite wesentlich größer und differenzierter ist, nicht! Mag Sponsoring im Fußball ein probates Finanzierungskonzept sein, weil dieses offen seit 100 Jahren so kommuniziert wird. Ich würde einen komplett anderen Weg gehen und diejenigen die "nahezu selbstlos" wie eben die HASPA selbst, den Weg des Mäzenatentums definieren und  freigeben.


Zusammengefasst: Es gäbe also zwei durchaus legitime Möglichkeiten einer dauerhaften Finanzierung, ohne die beide Apps nicht langfristig erfolgreich sein können: 1. Andere Unternehmen können dem Beispiel der HASPA folgen und als Mäzene tätig werden. 2. Werbeeinnahmen können über einen strikt getrennten Bereich erzielt werden, der einerseits einen hohen informativen User-/Kundenwert hat, andererseits seinen Werbepartnern hilft mehr Geschäft zu realisieren.



Die Richtlinien der DSGVO gelten auch für AINO und Kiekmo


Die personalisierten und lokalisierten Empfehlungen bilden für unsere Partner einen perfekten Kommunikationskanal“  Den Haspa Next Leuten muss man zu Gute halten, dass der Artikel in der Welt im Juni  2017 erschien  und der Facebook -Cambridge Analytica Data Scandal im März 2018 Schlagzeilen machte.


xEin Schelm wer Böses dabei denkt, dass Google nur einen Monat zuvor das Motto: "Don't be Evil" aus seinen Analen gestrichen hat. "Maßgeschneiderte Anzeigen und Angebote" ja das kennen wir schon durch Facebook, Google, Amazon & Co. Die meisten von uns Konsumenten finden das aber nicht unbedingt hilfreich, sondern die Erfahrung wo überall die Produkte plötzlich als Kaufempfehlung eher als "bis ins Mark gruselig."  Möchte man solche Erlebnisse auch auf seiner Freizeit-App, also Aino oder Kiekmo haben? Ich nicht!


Im Mai 2018 wurde dann die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO)  in Kraft gesetzt.  Wenn auch immer noch Facebook und Google ungestraft (wenn man mal von der 5 Milliarden Strafe wegen Cambridge-Analytica, die FB aus der Portokasse zahlt) absieht, hat die Datensammelwut der großen High Tech Unternehmen nicht abgenommen und wird vermutlich bald von  der US Regierung zur Räson gebracht.  All dies hat den (Daten-) Konsumenten höchst sensibel, vorsichtig und aufmerksam gemacht. Ich spreche hier vorbehaltlos von den Erwachsenen."


Die Technik verändert uns, wenn wir uns ihr zu sehr hingeben


Ich hoffe auch, dass folgende Aussage lediglich ein theoretisches Gedankenspiel war: "In altbewährter Manier gibt es fünf bis acht Veranstaltungstipps pro Tag. Die werden in Form eines Chats dargestellt, wobei AINO kein Chatbot ist, zumindest momentan noch nicht."


Dazu zitiere ich gerne aus einem Artikel der Wiwo Wirtschaftswoche: "Ich habe den Eindruck, Amazon ist uns nicht nur deshalb so zugeneigt, weil Algorithmen wissen, was wir mögen und wie wir leben, sondern: Amazon sind auch Menschen. Bei Amazon sind die Mitarbeiter an der Service-Hotline die empathische Stimme des Onlinehandel-Imperiums. Der Kontakt der Kunden zum echten Leben im System Amazon."  


Wenn Amazon auf Chatbots oder Social Bot verzichtet, dann sollte das wirklich auch den größten Datenfreaks und Computercracks ein mahnendes Beispiel sein. (mich gruselt immer die Nachrichtenfunktion des DM Marktes, darüber können Sie eigene  Erfahrungen machen und mit einer Maschine sprechen - wie pervers ist das denn?)

Ein Zitat aus der Sendung Lesch's Kosmos von Dr. Harald Lesch (Astrophysiker, Naturphilosoph und Wissenschaftsjournalist: „Die Technik verändert uns, wenn wir uns ihr zu sehr hingeben."


Wenn Haspa Next im verlinkten Artikel darauf hinweist, dass "Haspa Next einen längeren Atem hat als normale Startups" - gerade dann sollte man sich genug Zeit lassen organisch (!) seine Produkte (sich) entwickeln zu lassen.



Emotionale Produkte fördern Wissenstransfer


Lehne ich mich zu weit aus dem Fenster, dass Banken das Problem haben, in Ermangelung emotionaler Produkte und Dienstleistungen zu arbeiten? Oder einfach gesagt: Die wenigsten geraten in Ekstase und Glücksgefühl wenn sie Verträge abschließen, ein Aktiendepot eröffnen oder dieses verwalten, einen Kredit beantragen.  


Die Hamburger Sparkasse hat zwei hervorragenden emotional  und positiv zu bewertenden Produkte auf die Welt geholfen. Erscheint es da nicht kontraproduktiv, das Denken aus dem Banken- und Investmentszenario auf das neue Geschäftsfeld vorschnell zu übertragen?


Wie wäre der umgekehrte Wissenstransfer von HASPA NEXT, dem Labor in der digitalen Welt , zur Haspa Hamburg?


Geradezu Visionär antwortete Dr. Harald Vogelsang, Vorstandssprecher der Haspa beim Interview 2017 des "Der-Bank-Blog" auf die Frage: Was bedeutet Digitale Transformation ganz konkret für Ihr Haus (?), wie folgt: „So ganz genau wissen wir das noch gar nicht. Die Digitalisierung ist einem ständigen Wandel unterworfen und stellt damit ein bewegliches Ziel für uns dar. Klar ist, dass wir wesentlich schneller und innovationsfreudiger werden müssen. Das war bislang eher keine zentrale Eigenschaft unserer Branche. Klar ist auch, dass wir stärker auf die Ziele und Wünsche unserer jungen Kunden und Mitarbeiter eingehen müssen. Die sind bereits heute an den Themen dran, die in fünf bis zehn Jahren State of the Art für alle sein werden.“