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Octocrylene oder:

Uvinul N 539 T, Parsol 340, Eusolex OCR


Der häufigste und für mich kein guter UVB Filter, der weltweit in 4/5 aller Sonnenschutzprodukte enthalten. Octocrylen wird häufig eingesetzt. Einige Quellen berichten über ein geringes Irritationspotenzial andere Quellen über ein hohes Allergiepotenzial allergische Reaktionen hervorruft. Octocrylene wird auch wegen seiner UVB Filter verstärkenden Wirkung (SPF Booster) in Sonnencreme Rezepturen verwendet.


• Octocrylene steht im Verdacht freie Radikale zu bilden statt sie zu neutralisieren

• Octocrylene wird vom Körper schnell aufgenommen, nachweisbar im Urin und im Blut

• Octocrylene steht im Verdacht hormonell wirksam zu sein

• Octocrylene ist in der Natur schwer abbaubar, auch nicht in Kläranlagen

• Octocrylene kann auch Fische und andere Lebewesen durch die Hormonwirkung schädigen

Octocrylene laut Codecheck: Verdacht  auf Hautirritationen. Erzeugt Sauerstoffradikale, welche zu Mutationen führen können und mit Herz-Kreislauf Erkrankungen in Verbindung gebracht werden.


Richtig bösartig wird die Sache, wenn in der Formulierung der Sonnencreme neben Octocrylene auch Titandioxid (nano) enthalten ist, oder der Anwender aus Unkenntnis vor nachfolgendem Umstand, ist mir auch schon passiert, morgens eine Sonnenpflege mit Zink (nano) und Titanium Dioxid aufgetragen hat und mittags, sicher ist sicher, den Sonnenschutz mit einem Sonnenspray, welches Octocrylene enthält wie das Altruist Dermatologist  Sonnenspray SPF 50, auffrischt.  Wohlgemerkt, das betrifft nach heutigem Kenntnisstand unbeschichtetes Nano-Titandioxid. Das sollte man tunlichst vermeiden! Hersteller deklarieren aber in den Sonnenschutz Produkt Inci nicht ob unbeschichtetes oder beschichtetes  Titanium Dioxide verwendet wird, deshalb kann man nur empfehlen aufzupassen.


Vorsicht bei Titandioxid (nano)

in Kombination mit Octocrylene


Und hier noch die Verlinkung eines wissenschaftlichen Beitrages zur unheiligen Kombination von Titandioxid (nano) und Octocrylene in einer Sonnencreme Formulierung: Auszug aus Wikipedia: "Wenn solche Kombinationen zusätzlich nanoteiliges Titandioxid als anorganischen UV-Absorber enthalten, muss wegen der hohen Photoreaktivität unbeschichteter TiO2-Nanopartikel mit der Entstehung von reaktiven Sauerstoffspezies (freie Radikale, Reacitve Oxygen Species ROS) gerechnet werden. die den Photoabbau der organischen UV Absorber fördern und damit deren Schutzwirkung aufheben. Quelle: Influence of Titanium Dioxide Particle Size on the Photostability of the Chemical UV- Filters Butyl Methoxy Dibenzoylmethane and Octocrylene in a Micro Emulsion


Doch kein Anwender weiß oder das Titandioxid (nano) beschichtet ist oder nicht, weil bisher hier keine Deklarationspflicht besteht (Kommen Sie bloss nicht auf die Idee beim Hersteller auf der Facebook Seite nachzufragen, diese wird meist nicht von Fachleuten innerhalb der Firma betreut, sondern von einer beauftragten Social Media Agentur - und die haben nicht den blassen Schimmer).



Octinoxat (OMC)

Ethylhexyl Methoxycinnamate • Octyl Methoxycinnamate


Octinoxat und Octocrylen, die bösartigen Zwillinge der Kosmetikbranche. Denn Octinoxat hat ähnlich schlechte Eigenschaften. Octinoxat ist der am häufigsten verwendeten UVB Filter in den USA. Octocrylene ist der häufigste miese UV Filter weltweit,  aber Octinoxat (OMC) ist der schlimmste UV Filter von allen:


• Octinoxat ebenfalls wie Octocrylene einer der häufig verwendeten UV Filter

• Octinoxat wird vom Körper sehr schnell aufgenommen, findet man danach im Urin und Blut

• Octinoxat steht im Verdacht hormonell wirksam zu sein

• Octinoxat schadet extrem der Umwelt

• Octinoxat hat ein geringes Hautreizungsrisiko

Octinoxat, "reef-unfriendly" und wurde deshalb von Hawaii in der Anwendung verboten

Octinoxat, die Schweizer Seite Konsumentenschutz warnt eindeutig: "Obwohl Untersuchungen gezeigt haben, dass dieser Stoff zu Störungen des Östrogen-Haushaltes und der Schilddrüsenfunktion führen kann, wird er häufig verwendet.

• Octinoxat ist ein schwacher UVB Filter und muss in Sonnencreme Formulierungen immer mit anderen UVB Filtern kombiniert werden

• Octinoxat ist nicht photostabil, heißt er zerfällt sehr schnell unter Sonneneinwirkung


Oxybenzon

Benzophenone-3


Ich habe mich geirrt, es sind drei horrormäßige Drillinge im Gruselkabinett der sich sonnenden, immer freundlichen Kosmetikindustrie. Oxybenzon  Vorteil: Ein synthetischer, organischer Breitbandfilter, der sowohl UVA II als auch UVB Filterwirkung hat.


• Oxybenzon ist ein endokriner Disruptor, hormonell wirksam

• Oxybenzon bildet freie Radikale beim Auftreffen der UV Strahlung auf die Haut

• Oxybenzon ist ein potenzieller Reizstoff für die Haut

• Oxybenzon wird leicht vom Körper aufgenommen und ist in Urin und Blut nachweisbar

• Oxybenzon ist reef-unfriendly und wurde deshalb von Hawaii in der Anwendung verboten

• Oxybenzon oder Benzophenone-3 wird von Codecheck sogar als "sehr bedenklich" eingestuft

• Oxybenzon kann eine Photo Kontakt Dermatitis auslösen. Aufgetragen kann es zu ähnlichen Reaktionen führen wie eine "chemische Verbrennung" (Ähnlich wie der Kontakt mit Riesenbärenklau)


Ethylhexylmethoxycinnamat (EHMC)


Ehrlich gesagt, mir ist dieser UV Filter "Ethylhexylmethoxycinnamat (EHMC)" noch nicht untergekommen, soll sich aber oft in Gesichtscremes mit LSF befinden.  Grund für die Verbreitung ist der Preis: Ethylhexylmethoxycinnamat (EHMC) ist einer der günstigsten UV Filter und wird insbesondere deshalb von Kosmetikherstellern verwendet. EHMC soll sich auch in Kinder Sonnencremes befinden.  «Wenn das bei der Entwicklung des Embryos durcheinander gerät, können beispielsweise Hodenhochstand bei Kleinkindern und ein verfrühtes Einsetzen der Pubertät die Folge sein», sagt Natalie von Götz, Senior Scientist und Dozentin an der ETH Zürich am Institute of Chemical and Bioengineering.



Sulisobenzon



• Sulisobenzon  ist ein endokriner Disruptor  hormonell wirksam

• Sulibenzon kann die Haut reizen und zu Entzündungen führen

• Sulibenzon wird leicht vom Körper aufgenommen,  im Blut & im Urin nachweisbar

• Sulibenzon steht im Verdacht freie Radikale zu bilden statt diese zu neutralisieren.

• Sulibenzon, kein UV Filter zum Schutz der Haut, sondern um den Inhalt, die Formulierung vor der Zersetzung durch UV Strahlen zu schützen und von Codecheck als "sehr bedenklich" markiert.


Homosalate

Homomenthyl Salicylate


Noch so ein gemeiner UVB Filter, der in vielen Sonnenschutzprodukten enthalten ist und um den man einen großen Bogen machen sollte:


• Homosalate steht ebenfalls im Verdacht hormonell wirksam zu sein, wenn auch gering

• Homosalate haben ein bekanntes, signifikantes Allergiepotenzial

• Homosalate wird von Canada als "vermutlich toxisch" oder schädlich für Organe bezeichnet

• Homosalate ist laut Canada schlecht für die Umwelt und reichert sich in ihr an

Homosalate: Studie zeigte verstärktes Zellwachstum in östrogen sensiblen Brustkrebszellen

• Homosalate ist ein schwacher UVB Filter, wird deshalb in Kombination mit anderen UVB Filtern formuliert und kann deren Wirksamkeit verstärken  (SPF Booster)

• Homosalata:  Codecheck schreibt: Hinweise auf hormonelle Wirksamkeit. Möglicherweise toxisch oder gesundheitsschädlich, Untersuchung ausstehend.


Enzacamen

4-Methylbenzylidene Camphor


Enzacamen ist mir bisher nur einmal in einer Formulierung begegnet und gehört ebenfalls zu den Inhaltsstoffe die man vermeiden sollte


• Enzacamen - Wird vom Körper leicht aufgenommen

• Enzacamen - Hormonell wirksam (auch von Codecheck so bezeichnet und rot markiert

• Enzacamen - Kann die Haut reizen mit der Folge von Entzündungen und Jucken

• Enzacamen - Steht ebenfalls im Verdacht freie Radikale zu bilden statt sie zu neutralisieren.














Schlechte oder bedenkliche UVA und UVB Filter in Sonnencremes

UV  Filter sind Stoffe, die  die menschliche Haut vor den schädigenden Strahlen, der UV Strahlung schützen. Die erste Sonnenschutzcreme (Delial)  mit Sonnenschutzfilter gab es bereits 1933. Wenig später waren es dann L'Oreal und ein Alpinist namens Franz Greiter, der di Firma Piz Buin gründete. 1962 brachte das Unternehmen Piz Buin dann die erste Sonnencreme mit deklariertem Lichtschutzfilter (LSF) auf den Markt.  

Man unterscheidet  vereinfacht ausgedrückt zwischen organischen Filtern, also synthetischen UV Filtern, anorganischen Filtern, also mineralischen UV Filtern und mit neuen Technologien entwickelten Mischformen, die in ihrer Formel sowohl organische als auch anorganische Elemente besitzen, letztere meist in Nanotechnologie erzeugte Partikel.


UV Filter und UV Absorber

Zum Sprachgebrauch spricht man einerseits von UV Filtern und UV Absorbern, bzw. UV Stabilisatoren. UV Filter und UV Absorber werden oft simultan verwendet (auch manchmal von mir) obwohl dies vermutlich nicht ganz richtig ist, sondern man per semantischer Definition den Begriff UV Filter als Oberbegriff sehen müsste und UV Absorber, weil mineralische UV Filter Licht nicht absorbieren sondern physikalisch reflektieren oder streuen und nur organische oder Mischformen UV Licht absorbieren und zumeist in Wärme umwandeln.

Unter den Oberbegriff UV Filter dürfte dann auch der Begriff "UV Stabilisatoren" fallen, denn oft werden Inhaltsstoffe in Formulierungen als UV Filter bezeichnet, wobei deren Funktion nicht primär zum Schutz der Haut durch UV Strahlen formuliert wurde, sondern um die Inhalt vor einer Zersetzung durch Uv Strahlen zu bewahren.


UV Filter und UV Stabilisatoren

Diese UV Stabilisatoren wären weitgehend unnötig, wenn die Kosmetikindustrie, die bekanntlich mehr Wert auf Äußerlichkeiten legt, selbst bei den Verpackungen, statt auf ein gesundes Innenleben (dem Menschen aber auch der Verpackung), die Verpackungen so konstruieren würde, dass zumindest im geschlossenen Zustand und durch die Wände der Tiegel  - kein UV Licht eindringen könnte. Denn diese UV Stabilisatoren sind nicht immer harmlos und sind zumindest ein weiteres Risiko zu Allergien oder Unverträglichkeiten beim Anwender.


UV Filter Schutz der Hautgesundheit?

Zwar sollen UV Filter der Gesundheit, besser noch der Hautgesundheit dienen. Zugegeben, den meisten Anwendern ist dies nicht einmal bewusst. Der gemeine Anwender verwendet eine Sonnencreme fast ausschließlich nur im Urlaub oder im örtlichen Schwimmbad  um keinen "unangenehmen, schmerzhaften" Sonnenbrand zu bekommen. So oder so, grundsätzlich möchte er aber ein Produkt, das ihm zugleich nicht anderweitigen Schaden zufügt.

Dieses Befindlichkeit des Anwenders von Sonnenpflege Produkten scheint naiver Natur zu sein, wenn man sich nachfolgend die Inhaltsstoffe ansieht die in den meisten Sonnencremes und Sonnengels formuliert sind. Danach fühlt man sich nicht mehr wohl in seiner eingecremten Haut, das dann ich Ihnen versichern.


Nichts ist so wie es scheint:

Nano oder nicht nano, das ist hier die Frage


Mineralische Filter mit Nanotechnologie

Zinkoxid (nano) & Titanoxid (nano)


Zinkoxid und Titandioxid gelten, weil sie mineralische UV Filter sind "im Volksmund"  als sicher und ungefährlich. Bei Titandioxid könnte es da in Zukunft Einschränkungen geben und wenn diese beiden mineralischen UV Filter in Nanotechnologie vorliegen, also bei den Inhaltsstoffen als "(nano)" deklariert sind, dann gibt es hier noch näher zu erforschende dermatologische Bedenken.  Andererseits gibt es neue Filter, beispielsweise Tinosorb M oder Tinosorb A2B welche sowohl organische als auch nichtorganischen Bestandteile enthalten und in Nanotechnologie hergestellt wurden, die als sehr sicher gelten, weil sie keine freien Radikale forcieren und die Nanoteilchen so groß sind dass sie nicht in die Haut eindringen.

Deshalb findet man hier auf dieser Seite der schlechten, zweifelhaften, bedenklichen Filter auch Zinkoxid (nano) und Titandioxid (nano) während die normalen Versionen Zinkoxid und Titandioxid, ebenso wie die neuen Tinosorb M und Tinosorb A2B beide "nano", beide aus dem Haus BASF auf der Seite mit den guten, empfehlenswerten UV Filtern zu finden sind.


Mineralische UV Filter mit Nanotechnologie

Zinkoxid (nano) & Titanoxid (nano)


Klein und unschuldig - von wegen - könnte man denken. Mineralische, anorganische Filter, wie man sie für kosmetischen und medizinische Sonnenschutz-Produkte verwendet, haben Vorteile:

• Compliance: Mineralische UV Filter gelten als höchst verträglich

• Mineralische UV Filter dringen nicht in den Körper ein

• Mineralische UV Filter sind selten allergen

• Mineralische UV Filter sind nicht hormonell wirksam

• Mineralische Filter sind als Breitbandfilter sowohl im UVA & UVB Bereich wirksam


Der Nachteil mineralischer, anorganischer UV Filter

Doch die mineralischen Sonnenschutzfilter haben einen großen Nachteil: Je höher der Lichtschutzfaktor, den man mit Zinkoxid und Titandioxid in der Formulierung einer Sonnencreme erreichen möchte, desto weißer wird die Haut "gefärbt", eben weil die mineralischen Filter nicht in die Haut eindringen, sondern die Mineralien wie kleine Filter auf der Haut aufliegen und die nicht in die Haut eindringen und somit "optisch verschwinden."  

Um Sonnenschutzprodukte mit mineralischen Sonnenschutzfilter anwenderfreundlicher zu entwickeln und die Vorteile mineralischer Sonnenschutzfilter zu nutzen ohne die nachteiligen Eigenschaften hat man Zinkoxid und Titandioxid zu Partikel in Nanogröße verkleinert.  Ob diese mineralischen Nano Filter genauso wenig bedenklich sind wie ihre "großen Brüder"  muss sich erst noch herausstellen. Es gibt gleich mehrere Gründe für Bedenken:


1. Es heißt immer wieder aus verschiedenen Quellen, dass mineralische UV Filter in Nanotechnologie nicht in den menschlichen Körper eindringen können, wenn denn die Haut intakt ist und keine Verletzungen aufweist. Ich frage mich da, ob nicht hier und da ein Insektenstich oder ein kleiner Kratzer bereits eine Eingangspforte in den Organismus für die Nanopartikel bedeuten könnte.  Und wie sieht es eigentlich aus bezüglich eines frisch rasierten Männergesichtes. Eine Rasur führt immer wieder zu kleinen Mikroverletzungen der Haut, ohne dass diese direkt sichtbar sind. Oder ist die Hautbarriere auch bei einem "Rasurbrand" noch intakt oder beschädigt?

2.  Zinkoxid- und insbesondere Titandioxid-Moleküle sind Photokatalysatoren. Das heißt bestimmte Materialien, die mit ihnen unter Sonneneinwirkung länger in Kontakt kommen, verändern ihre Physik. Im biologischen Sinne und in Bezug auf die menschliche Haut sind diese Mineralpartikel, insbesondere Titandioxid, in der Lage bei Kontakt mit anderen Stoffen auf der Haut (und wenn es die hauteigenen oder exogene sind) freie Radikale zu bilden, die Erbgut / DNA zu schädigen und mitverantwortlich zu sein sowohl für "den Untergang" von kollagenen und elastischen Fasern und die vorzeitige Hautalterung.

3. Werden in einer Formulierung der mineralische UV Filter Titandioxid in Nanoform zusammen mit synthetischen Filtern (insbesondere Octocrylene) kombiniert ist Vorsicht geboten. Denn solche Kombination können den bereits beschriebenen Prozess einer Bildung von freien Radikalen auslösen. Verantwortungsvolle Hersteller, die diese Kombination Titandioxid (nano) + Octocrylene verwenden möchten, setzen deshalb auf beschichtetes Titandioxid (nano) um die Bildung freier Radikaler zu vermeiden.

Leider ist für den Verbraucher nicht erkennbar ,ob es sich bei dem in den Inhaltsstoffen angegebenen Titandioxid (nano) um beschichtete Moleküle handelt oder nicht.  Es gibt keine Deklarationspflicht. Meine Empfehlung:  Schauen Sie sich die Liste der Inhaltsstoffe genau an: Finden Sie hier Octocrylene und Titandioxid (nano), ohne dass eine Beschichtung mit deklariert wurde, dann Finger weg.

4. Es kann sogar Sinn machen niemals eine Sonnencreme zu wählen, die Titandioxid (nano) enthält, egal ob beschichtet oder nicht. Denn eine Studie weist nach, dass das Chlorwasser in Schwimmbäder die auf das Titanoxid (nano) aufgetragene Schutzschicht lösen und unwirksam machen kann und so wieder freie Radikale entstehen.

Die unheilige Allianz der synthetischen Filter

Auch hier ist nicht alles so wie es scheint. Einige dieser synthetischen, organischen, ja wer will kann auch sagen "chemische" Filter finden Sie nicht auf der dieser Seite der Übeltätiger sondern bei "Gute UVA Filter / UV Absorber" größtenteils deshalb ,weil sie der neuesten dermatologischen Forschung entstammen, es sind aber auch einige im Kampf gegen UV Schäden langerprobte Veteranen darunter.  

Fassungslos muss man sich da ans Hirn fassen und fragen, warum trotzdem die unten aufgeführten Übeltäter, obwohl es in Europa ausreichend unbedenkliche Alternativen gibt (viele davon sind in den USA nicht zugelassen, die kriegen lieber Hautkrebs) immer noch zuhauf in in Europa produzierten Sonnenschutzprodukten und Tagescremes mit SPF zu finden sind. Ich verweise hier gerne auf den Artikel auf eine Webseite mit weitgehender Reputation, Smart Skin Care: "The dark side of chemical sunscreens"