LOHASHOTELS

(placeholder)
(placeholder)
(placeholder)
(placeholder)
(placeholder)
(placeholder)

Es sind beunruhigende Zeiten, so der allgemeine Konsens von Dermatologen in Deutschland und in der Welt. Hautkrebs ist die häufigste Krebserkrankung (was so auch im Hautkrebsreport 2019 der Techniker Krankenkasse und im Bericht der KKH zum Thema Hautkrebs seiner Versicherten übereinstimmend zum Ausdruck kam, nimmt man alle Hautkrebsarten zusammen, nämlich das Melanom (schwarzer Hautkrebs), das Plattenzellenkarzinom und das Basalzellenkarzinom (helle Hautkrebsarten), um nur die häufigsten zu nehmen.


Das ungeachtet dessen, dass es in der Melanomtherapie, bei der Behandlung des Basalzellkarzinoms, bei aktinischen Keratosen, bei kutanen Lymphomen und anderen Hautkrebsarten gibt es weitere vielversprechende Entwicklungen.


Hoffnung für an Hautkrebs erkrankte Patienten


Einige neue Entwicklungen für Hautkrebspatienten Einige geben Hoffnung bei, fortgeschrittenen Plattenepithelkarzinom, nach dem Melanom die zweittödlichste Hautkrebserkrankung und die Antikörperbasierte-Therapie bei fortgeschrittenen kutanen Lymphomen. Die ADO, die Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Onkologie der Deutschen Krebsgesellschaft, erarbeitet diagnostische und therapeutische Leitlinien zum malignen Melanom, Basalzellkarzinom, Plattenepithelkarzinom, Merkelzellkarzinom, Kaposi-Sarkom und zu kutanen Lymphomen.


Was kein Freibrief sein sollte, denn erstens sind die Behandlungen aufwändig, belasten unser Gesundheitssystem (eine nicht bisher zugelassene Immuntherapie bei Melanomen kann bis zu 100.000 € kosten) und der Krankheitsverlauf, welcher in vielen Fälllen auch tödlich enden kann, ist abhängig von der frühzeitigen Diagnose des Hautkrebses.


Sonne mit Sorgfalt und Hautkrebs-Screening


Und das alles wegen einer Erkrankung, die in den meisten Fällen verhaltensbedingte Ursachen hat, somit vermeidbar gewesen wäre... ja wenn man mit Sorgfalt der Sonne begegnet wäre.... und regelmässig sich einem Hautkrebsscreening beim Dermatologen unterzieht. Ab einem Alter von 35 Jahren (bei manchen Krankenkassen auch früher) übernimmt, gesetzlich verpflichtet die Krankenkasse das Hautkrebs-Screening im 2 Jahres Turnus.



Mehr Hautkrebserkrankungen in den kommenden Jahren


Aus einem Interview mit Prof. Dr. med Edgar Dippel, anlässlich des ADO Kongresses der Dermatologen 2019 in Ludwigshafen. „Tatsächlich ist Hautkrebs trotz der immensen medizinischen Fortschritte noch immer die häufigste Krebserkrankung mit der größten Steigerungsrate. Das weitere Ansteigen der Hautkrebserkrankungen geht auf den allzu sorglosen Umgang mit der Sonne in den letzten Jahrzehnten zurück. Die intensive Sonnenexposition in Kindheit und Jugend ist sicherlich für UV-bedingte Hautschäden und Krebsarten wie Basalzellkarzinom, Plattenepithelkarzinom und malignes Melanom mit verantwortlich.


Das Erbe unbeschwerten Sonnenbadens


Die intensive Sonnenexposition in Kindheit und Jugend ist sicherlich für UV-bedingte Hautschäden und Krebsarten wie Basalzellkarzinom, Plattenepithelkarzinom und malignes Melanom mit verantwortlich.


In den nächsten Jahren und Jahrzehnten werden die Menschen erkranken, deren Haut allzu viele Jahre ohne ausreichenden Schutz der Sonnenstrahlung ausgesetzt war. Hier muss grundsätzlich einiges getan werden, damit tatsächlich ein gegenläufiger Effekt eintritt. Das Bewusstsein dafür, wie wir uns in der Sonne verhalten, muss sich allgemein ändern. Mit Blick auf Australien sehen wir, dass es durchaus möglich ist, innerhalb weniger Jahre die Notwendigkeit einzusehen, dass ein effektiver Hautschutz durchgeführt werden muss.


Gespannt sein können wir auch auf die weitergeführte Diskussion zur Nutzung des Hautkrebs-

Screenings, das bisher nur von jedem Dritten wahrgenommen wird. Wenn mehr Menschen diese Möglichkeit der Früherkennung nutzen, trägt das dazu bei, dass auf Dauer – das heißt in den nächsten Jahrzehnten – die Hautkrebsraten nicht immer noch weiter ansteigen.“


Insbesondere Kleidung schützt von UV Strahlung / Hautkrebs


„Der Erkenntnisstand zum Sonnenschutz geht in die Richtung, dass vor allem dichte

Kleidung vor Hautkrebs schützen kann. Es sind nicht die immer höheren Sonnenschutzfaktoren

entscheidend für die Prävention, sondern vor allem die Nutzungstechnik: Sonnenschutzmittel dürfen nicht sparsam, sondern wirklich in ausreichender Menge angewendet werden, damit sie die Haut effektiv vor der Sonnenstrahlung schützen können. Aber auch mit Sonnenschutzmittel, sollte die direkte Sonneneinwirkung in der Mittagszeit zwischen 11 und 15 Uhr gemieden werden.“  


(Ich bin mir fast sicher, dass Prof. Dr. Dippel hier ebenfalls der Ansicht ist, dass wer sich in dieser Zeit selbst im Schatten aufhält, Sonnenschutz, ob als Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor und/oder eine leichte Bekleidung wichtig sind, denn zwischen 50 und 90 % der UV Strahlen erreichen auch dann noch den Ruhenden, UVB Strahlung und auf jeden Fall die UVA Strahlung.  Letztere ist indirekt ebenfalls an der Entstehung von Hautkrebs, durch die Forcierung der freien Radikale (ROS) beteiligt) und vor allen Dingen: UVA Strahlung lässt sich früher alt aus sehen! Und wenn das kein Argument ist, was hilft dann überhaupt noch bei Ihnen?)


Wenn der Hautkrebs droht, durch den sorglosen Umgang mit der Sonne