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Hautkrebsreport 2019 der Techniker Krankenkasse: Schwarzer Hautkrebs Malignes Melanom: Die tödliche und unterschätzte Gefahr

Hautkrebs: Ohne Früherkennung - hohes Risiko


"Mögliche Erklärungsansätze können Unterschiede im sozioökonomischen Status sein, die Dichte niedergelassener Dermatologen und die unterschiedliche Inanspruchnahme von Früherkennungsuntersuchungen", sagt Professor Augustin. In den letzten Jahren ist insbesondere das geänderte Freizeitverhalten als Auslöser für Hautkrebs in den Fokus gerückt. Der Anstieg an Reisen in Sonnen-Regionen und die Zunahme an Outdoor-Aktivitäten sieht der Experte als einen möglichen Grund für die hohen Diagnosezahlen von schwarzem Hautkrebs an. Auch bei den Screenings zeigen sich regional Auffälligkeiten: Die Berliner, Thüringer und Sachsen-Anhaltiner sind dabei besonders früherkennungsfaul - dort gehen weniger als 17 Prozent der gesetzlich Versicherten pro Jahr zum Screening.


Diagnose "schwarzer Hautkrebs"  - Erst einmal: Keine Panik!


"In den vergangenen Jahren hat die medikamentöse Therapie, basierend zunehmend auf modernen Immuntherapeutika, die dem Körper dabei helfen, Tumoren selber zu bekämpfen, bahnbrechende Fortschritte gemacht, so eine Aussage im Hautkrebsreport 2019 der Techniker Krankenkasse (TK). Die medikamentöse Therapie basiert zunehmend auf modernen Immuntherapeutika, die dem Körper dabei helfen, Tumoren selber zu bekämpfen. Da die Immuntherapie deutlich wirkungsvoller und verträglicher als die Chemotherapie ist, ist sie heute aus dem Behandlungsalltag nicht mehr weg zu denken.


„Neue Daten aus Zulassungsstudien konnten zeigen, dass über 30 Prozent der Patienten mit metastasiertem Melanom inzwischen mehr als fünf Jahre überleben. Das ist deutlich länger als bei einigen Chemotherapien", erläutert Professor Gerd Glaeske, Arzneimittelexperte der Universität Bremen, der ebenfalls an dem Report mitwirkte. „Für die Entdeckung dieses neuen Wirkprinzips, den so genannten Checkpoint-Inhibitoren, wurde zu Recht im Jahr 2018 der Nobelpreis für Medizin verliehen", so Glaeske weiter.


Ähnlich sieht es bei der Auswertung der TK-Patientendaten aus: Nach vier Jahren leben noch 35 Prozent der Patienten, die eine solche Therapie erhielten. Dr. Baas: "Bei aller berechtigten Freude über die neuen Arzneimittel müssen die neuen Therapien erst noch zeigen, dass sie genauso gut sind wie in den Studien versprochen Früherkennungen und Sonnenschutz bleiben weiterhin wichtig, um das Hautkrebsrisiko möglichst gering zu halten."



Hier noch eine Bemerkung von uns und aus unserer Sicht: Wir nehmen stark Bezug auf einen Newsletter, der uns in der Redaktion erreicht hat. Dieser stammt von der Kommunikationsabteilung der Techniker Krankenkasse. Grundsätzlich machen wir hier auf unserem Portal keine Werbung und erhalten und werden für die Publikation auch nicht bezahlt.  Ähnliche Daten findet man übrigens auf den Seiten des Robert Koch Institutes, welches ich im Artikel verlinkt habe. Die Thematik erschien so interessant und um die Abbildungen und Daten, bzw. Aussagen nutzen zu dürfen haben wir auch nicht den Namen der Krankenkasse entfernt.


Alles mit bestem Wissen und Gewissen.  Ein weiterer Grund: Wir beschäftigen uns hier sehr intensiv in mehreren Artikeln mit den Folgen "ungeschützten", "missbräuchlichen" Sonnenbadens und den Folgen. So finden Sie hier einige unabhängige Artikel von uns zu den Themen, Prävention von Sonnenschäden, Sonnenschutzprodukte die wir selbst ausprobiert und für gut oder weniger gut befunden haben aufgrund von Sensorik und Inhaltsstoffen (mit denen wir uns sehr, sehr kritisch auseinander setzen), gute UV Filter und schlechte UV Filter in Sonnencremes und zu gesundheitlichen Schäden, wie beispielsweise aktinische Keratose, einer Vorstufe von weißem / hellem Hautkrebs oder eben Hautkrebs im Allgemeinen





Wir hatten auf diesem Portal bereits einige Artikel veröffentlicht, die sich sowohl mit dem Thema aktinischer Keratose, einer Vorstufe von hellem Hautkrebs und dem malignen Melanom, dem schwarzen Hautkrebs beschäftigen, als auch die Physik der schädigenden UV Strahlung. Mehr als 1.5 Millionen Patienten in Deutschland mit der Diagnose Hautkrebs.  Mehr als 3000 dieser Menschen sterben jedes Jahr an Hautkrebs, kaum weniger als die Verkehrstoten im Jahr 2018. Eine der wenigen Krebserkrankungen (ausser Lungenkrebs), die überwiegend verhaltensbedingt sind. Denn darüber sind sich die Experten einig: Hauptsächlich für eine Hautkrebserkrankung sind Umwelteinflüsse und damit die UV Strahlung.


Das sollte ein guter Grund sein, sich konsequent präventiv zu verhalten. Nichts ist leichter als das: Täglich, ob Sommer oder Winter eine Pflege mit  Sonnenschutz-Produkten verwenden. Mit organisch synthetischen UV Filtern, oder auch mit nichtorganischen mineralischen UV Filtern in Sonnencreme und Tagespflege  /Moisturizer mit Lichtschutzfaktor. Wichtig, suchen Sie das richtige Sonnenschutz-Produkt aus, lesen Sie die Inhaltsstoffe und entscheiden Sie sich nur für Produkte, die unbedenkliche UV Filter und keine bedenklichen UV Filter enthalten.


Hautkrebs - Es kann jeden treffen


Das zeigt der hier besprochene Hautkrebsreport 2019 der Techniker Krankenkasse. Wobei es Unterschiede im Alter gibt wie unten aufgeführt, aber auch Unterschiede zwischen den Regionen in Deutschland.  Menschen mit hellem Hauttyp, die nicht oder schlecht bräunen als auch Menschen mit einer größeren Anzahl an Leberflecken tragen eine erhöhte Gefahr an einem Melanom zu erkranken. Als wichtigster exogener Risikofaktor gilt die natürliche oder künstliche UV-Strahlung durch Sonne oder Solarien, insbesondere in der Kindheit und Jugend. Besonders wiederkehrende intensive UV-Belastung, wie sie in Sommerurlauben vorkommt, erhöht das Risiko an einem Melanom zu erkranken. (Quelle: Robert Koch Institut).


Die Ursache von Hautkrebs ist meist verhaltensbedingt

Trotz allen erblichen Veranlagungen ist Hautkrebs vor allem eine verhaltensbedingte Erkrankung. Die Vermeidung übermäßiger UV-Strahlung sowie effektiver Schutz durch Kleidung und Sonnencremes können das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken, deutlich verringern. "Jeder Sonnenbrand ist einer zu viel. Langfristige UV-Belastungen schaden der Haut nachhaltig, darüber müssen wir uns noch stärker bewusst werden", sagt Professor Glaeske. Der Experte rät daher zu konsequentem Sonnenschutz, insbesondere bei Kindern. „Der Report gibt wichtige Hinweise zum Umgang mit der Sonne. Denn der Sonnenbrand von heute ist der Hautkrebs von morgen", unterstreicht Glaeske, einer der Autoren des nachfolgenden Hautkrebsreport 2019 der TK



Die nachfolgenden Zeilen aus dem Hautkrebsreport 2019 der Techniker Krankenkasse bestätigen unsere frühen Annahmen und Recherchen und aktualisieren diese:


270.000 x Hautkrebs in Deutschland jedes Jahr


270.000 Menschen in Deutschland erkranken jedes Jahr zur Zeit an Hautkrebs. 270.000 Patienten bedeutet auch, dass Hautkrebs die häufigste Krebserkrankung in Deutschland ist (wenn man schwarzeund weiße Hautkrebserkrankungen addiert)


50 % Hautkrebszunahme zwischen 2009 - 2015


Ein Phänomen, das es sicher noch intensiver zu erörtern gibt lautet, dass zwischen 2009 und 2015 die hellen Hautkrebsarten, wie das Plattenepithelkarzinom und das Basalzellkarzinom um über 50 % zunahm und der oft tödlich verlaufende schwarze Hautkrebs um um 30 %. Zumindest dann mortal, wenn er nicht rechtzeitig diagnostiziert und behandelt wird. Unbehandelt verläuft der schwarze Hautkrebs tödlich!


Zu ähnlichen Ergebnissen kam auch die Erhebung der KKH, die diese in Bezug auf Hautkrebserkrankungen bei ihren Versicherten gemacht hat.


Jährliches Hautkrebs-Screening tut nicht weh


Nur jeder fünfte gesetzlich Versicherte in Deutschland nimmt das Gratis-Angebot seiner Krankenversicherung wahr, sich alle 2 Jahre  bei einem Dermatologen auf auffällige Hautstellen untersuchen zu lassen, dem sogenannten Hautkrebs-Screening. Die Untersuchung der ärztlichen Früherkennungsuntersuchung (Hautkrebs-Screening) wurde 2008 eingeführt. Zum damaligen Zeitpunkt stiegen die Zahlen der Entdeckung von malignen Melanomen sehr stark an, dies ist darauf zurückzuführen, dass durch die Früherkennungsuntersuchung auf Hautkrebs mehr Erkrankungen auffällig wurden als ohne. Ein Hautkrebs-Screening in regelmässigen Abständen beim Dermatologen macht also durchaus Sinn (einige Vorsorgeuntersuchungen stehen ja bezüglich Sinn oder kein Sinn in der Kritik, diese somit nicht).


Hautkrebs: Die Haut vergisst nie


Bis zu einem Alter von 60 Jahren sind mehr Frauen von der Diagnose betroffen als Männer. Das Robert Koch Institut spricht in diesem Zusammenhang von einem "mittleren Erkrankungsalter bei Frauen und stellt gleichzeitig auf seiner Webseite "Krebsdaten" fest, dass Männer im Mittel 7 Jahre später an dieser Form des Hautkrebses, dem Malignen Melanom erkranken. Frauen sind sogar in noch jüngeren Jahren betroffen, so der Report: In der Altersgruppe der 45 bis 54 jährigen Frauen wird ein deutlicher Anstieg der Diagnose "malignes Melanom", also schwarzer Hautkrebs festgestellt.  Was vielleicht an einem häufigeren Besuch von Sonnenbänken liegen könnte oder einem häufigeren Sonnenbaden in früheren Jahren. Denn die Haut vergisst nie. Es sind also nicht nur die Dachdecker und die Straßenarbeiter, die das Risiko haben an Hautkrebs zu erkranken....

Auch regional gibt es einen Unterschied. So sind beim Hautkrebs-Screening in NRW ca. 48.000 Personen bezüglich eines malignen Melanoms auffällig geworden, in Bayern etwa 33.000 und in BW 26.000 Personen. Im Verhältnis zur Bevölkerung eines Bundeslandes führen Hessen mit ca. 21.500, Niedersachen mit 23.000 und Thüringen mit 6.000 die Statistik an.

Die Techniker Krankenkasse bietet diese Leistung bereits ab dem 20. Lebensjahr an, andere gesetzliche Krankenversicherungen ab dem 35. Lebensjahr. Denn viele  Hautkrebspatienten sind jung, auch diejenigen die die Diagnose malignes Melanom, also schwarzer Hautkrebs erhalten. Siehe Grafik.


Die Diagnose Hautkrebs ist zwar wahrscheinlicher je älter man ist (unbeschwert hatte man die Sonne "genossen", ein Sonnenbrand pro Sommerurlaub war nichts worüber man sich Sorgen machte. Dann gab es die Zeit, in der viele regelmässig im Solarium brutzelten)., doch verändertes Freizeitverhalten, Flüge in südliche Regionen, mehr Outdooraktivitäten tragen dazu bei dass auch jüngere Menschen bereits die Diagnose Hautkrebs erfahren müssen.  


Dabei ist diese Untersuchung völlig schmerzfrei und einfach vom Patienten "zu bewältigen,"  im Gegensatz zu einer Darmkrebsvorsorge-Untersuchung. Je früher der Hautkrebs erkannt wird, desto schonender für den Patienten kann der Hautkrebs behandelt werden.


Der Hautkrebsreport 2019


"Mit dem Hautkrebsreport stellt die TK eine umfangreiche Datenanalyse vor, wollen für das Thema sensibilisieren und aufklären, wie man gerade im Sommer bewusst mit der Sonne umgeht", sagt Dr. Jens Baas, Vorsitzender des Vorstandes der Techniker Krankenkasse. UV-Strahlung gilt als der wichtigste Risikofaktor für Hautkrebs. „Meist liegt die Ursache für die Erkrankung schon Jahrzehnte zurück. 20 bis 30 Jahre braucht Hautkrebs, um sich zu entwickeln", erklärt Professor Matthias Augustin, Dermatologe am UKE und Herausgeber des Reports.


Je älter man wird, desto wahrscheinlicher die Diagnose Hautkrebs. Insbesondere im hohen Alter zwischen 75 bis 79. So erkranken in dieser Altersgruppe 843 Personen von 100.000 im Jahr am schwarzen Hautkrebs, dem malignen Melanom, der schlimmsten Form des Hautkrebses, welcher bei nichtrechtzeitiger Diagnose oft tödlich verläuft, während bei den Personengruppen zwischen 20 und 24 Jahren nur 41 Personen von 100.000 Untersuchten die gleiche Diagnose erhalten.