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Aromatherapie - Schönheitspflege für Körper & Seele

Gutes Aussehen wird nicht nur vom äußeren Erscheinungsbild bestimmt. Auch das innere Wohlbefinden beeinflusst eine positive und damit anziehende Ausstrahlung. Ein Grund warum duftende Aroma-Öle besonders wertvoll für die Schönheit sein können.


Schon das Aroma von frisch gemahlenem Kaffee belebt, der zarte Blütenduft im Frühling beflügelt die Sinne und der Geruch von Zimt und Vanille wirkt beruhigend und anheimelnd. Düfte haben einen starken Einfluss auf Körper und Seele. Das beschrieben schon die alten Griechen in ihrer Weisheit „Das beste Rezept für die Gesundheit besteht darin, dem Gehirn süße Düfte zuzuführen“. Ebenso soll der römische Kaiser Nero seinen Palast mittels einem Röhrensystem mit guten Gerüchen versorgt haben. Und auch in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) spielt die Aromatherapie eine große Rolle.


Aber wie genau funktioniert sie? Die Geruchsmoleküle werden von den Riechzellen in unserer Nase aufgenommen. Sie lösen einen elektrischen Reiz aus, der zum so genannten „limbischen System“ im Gehirn weitergeleitet wird. Das ist der älteste Teil des Großhirns und wird von Wissenschaftlern auch als Riechhirn bezeichnet. Es ist der Sitz unserer Erinnerungen und unserer Emotionen, die mit Düften verbunden sind. Und so erzeugt ein Geruch hier sofort Gefühle wie Freude oder Behagen, aber auch Ängste und Aggressionen. Damit wirkt er sich direkt auf das seelische Wohlbefinden und eben auch auf die Schönheit aus. Denn bekanntlich ist die Haut ein Spiegel der Seele.


Darüber hinaus ist das limbische System mit dem vegetativen Nervensystem verbunden und beeinflusst die Herztätigkeit, die Atmung, den Appetit und den Verdauungsapparat. Das macht die duftenden Öle auch wertvoll für die Gesundheit. Und ein gesunder Körper ist ein schönerer Körper. Für die Anwendung der Aromatherapie gibt es verschiedene Möglichkeiten. Ätherische Öle lassen sich für Duftlampen, zur Inhalation, in Bädern, bei Massagen, in der Sauna und im Dampfbad oder für Kompressen nutzen. Sie werden zudem speziell zur Schönheitspflege in Kosmetika und Parfüms eingesetzt.


Aromatherapie - Pflege für die Sinne


Solche Pflegeprodukte, die auf der Aromatherapie aufbauen, kann man natürlich bereits fertig kaufen. Es gibt Cremes, Badezusätze, Lotionen und Körperöle in den verschiedensten, verwöhnenden Duftnoten. Meist sind es Kosmetiklinien, bei denen sowieso mehr Wert auf natürliche Inhaltsstoffe gelegt wird. Auch in zahlreichen Beauty-Spas und Wellness-Oasen werden wunderbar verwöhnende und verschönernde Anwendungen mit ätherischen Ölen angeboten. Aber vieles kann man selbst zuhause machen.


Man sollte allerdings bei der Verwendung ätherischer Öle einiges beachten: Zunächst einmal handelt es sich um hochkonzentrierte Substanzen. Pur aufgetragen können sie Reizungen der Haut oder der Atemwege verursachen. Das heißt, sie sollten immer stark verdünnt in Wasser oder neutralen Ölen angewandt werden. Auch die Qualität zählt. Hier gilt: Je reiner ein Öl ist, desto wirkungsvoller ist es – und desto teurer. Viele Öle werden deshalb gestreckt. Man sollte daher darauf achten, ob sie unverändert sind, aus welchem Pflanzenteil sie hergestellt wurden, aus welchem Anbau sie stammen, ob sie verdünnt wurden – und, wenn ja, womit.


Dann kann man loslegen. Am einfachsten geht's mit einem Duftlämpchen: Drei, vier Tropfen eines entsprechenden Öls auf etwas Wasser geben und schon breitet sich ein wohltuender Duft aus, der Geist kommt zur Ruhe, Sorgenfältchen glätten sich. Noch wirkungsvoller für die Schönheit ist die direkte Anwendung – zum Beispiel in der Badewanne. Die absolute Königin in Sachen Schönheit ist hier das Öl der Rose. Ihr edler Duft ist verführerisch und beglückend wie kaum ein anderer, außerdem ist das Öl besonders pflegend für die Haut. Einige Tropfen ins einlaufende Badewasser geben und dann eintauchen in ein Schönheitsbad de luxe.


Aromatherapie - selbstgemacht:


Ebenso einfach lässt sich eine Körperpflege mit dem gewissen Extra-Kick herstellen, die perfekt in die warme Jahreszeit passt: Dazu mischt man für eine Anwendung in etwa 30 Milliliter Kokosnussöl als Basisöl je etwa zwei Tropfen Zitronen-, Sandelholz- und Orangenöl. Dann in kreisenden Bewegungen vom Hals bis zu den Zehen in die Haut einmassieren. Wirkt unglaublich erfrischend und belebend – gerade richtig für einen wunderbaren Sommer der Sinne!


Was sind ätherische Öle?


Ätherische Öle (auch etherisch, Ether = flüchtig) sind hochkonzentrierte, leicht verdampfende Substanzen. Sie werden aus Drüsenhaaren, -schuppen oder Ölzellen verschiedener Pflanzenteile gewonnen und haben einen starken Duft, der spezifisch für die jeweilige Pflanzenart ist.


Sie werden entweder dampfdestilliert, extrahiert oder kalt gepresst. Anders als fette Öle verflüchtigen sie sich vollständig und hinterlassen keine Fettflecken. Aufgrund ihrer hohen Konzentration sind sie oftmals wirksamer in ihrer Heilwirkung als getrocknete Pflanzen.


Ätherische Öle und ihre Wirkung


Um Aromatherapie auch selbst anzuwenden, sollte man die Wirkungsweise der verschiedenen ätherischen Öle auf Seele und Schönheit kennen.


Basilikum: Duftet würzig-frisch und trägt zur Stimmungsaufhellung und Harmonisierung bei. Auf der Haut wirkt es wundheilend, pflegend und erotisierend. Wertvoll auch für die Haarpflege.


Benzoe: Das lieblich-exotische Aroma vertreibt Niedergeschlagenheit und verleiht Zuversicht. Als Pflegemittel beruhigt Benzoe-Öl empfindliche, gereizte und entzündete Haut und regeneriert sie.


Galgant: Die holzig-grüne Note ist wohltuend und aufheiternd. Als Bestandteil von Bade- und Massageölen hilft es gegen Entzündungen und Verspannungen.



Lavendel: Entspannend und beruhigend wirkt Lavendel mit seinem würzigen Duft auf unruhige Geister – und ebenso auf gereizte Haut bei Juckreiz und Ekzemen.


Teebaum: Das kräftig holzig riechende Öl ist sehr beliebt für den Einsatz gegen Hautunreinheiten, Entzündungen und Hautpilze. Aber Achtung: Nur stark verdünnt anwenden, da es sonst Reizungen und Allergien auslösen kann.


Vanille: Wonne pur vermittelt das süßlich-warme Aroma der echten Vanille. In Cremes oder Lotionen pflegt das Öl die Haut besonders weich.


Calendula: Mit seinem leicht zitronigen Geruch wirkt Calendula vitalisierend und verscheucht trübe Gedanken. Die pflegenden, schmerzlindernden und schonenden Eigenschaften machen das Öl ideal für trockene und strapazierte Haut, z. B. als Massageöl.





Anja Pohlmann




Danke für die Bereitstellung des Artikels durch

www.gesundemedizin.de





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