LOHASHOTELS

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Mein Ikea Hack in Küche, HomeOffice, Flur, Schlafzimmer

In meiner Familie gab es über viele Jahrzehnte ein Sternerestaurant, geführt durch meine Cousine und Cousin.  Oft durfte ich in den Ferien dort aushelfen. Was mich dabei qualifizierte war meine Kocherfahrung / mein Praktikum über mehrere Monate bei Roger Vergé im Moulin de Mougin, nördlich  von Cannes und Nizza.  Später durch Zufall hatte ich einen Nebenjob in einem der größten deutschen Möbelhäusern, wo ich mehrere Jahre jeden Samstag die Interessenten im Küchenstudio mit Kochshows unterhielt, beziehungsweise diese auch mitkochen ließ.


Mir eine komplette Küche in diesem Küchenstudio einrichten zu lassen kam nicht in Frage, da ich bereits eine Werkbank von Bulthaup besitze, die auch nicht missen möchte (obwohl diese inzwischen zu Liebhhaberpreisen gefragt ist). Denn bei solchen Küchenstudios zählt was die enorme Rabattierung betrifft (die Listenpreise wurden zuvor natürlich „großzügig“ kalkuliert, damit diese Rabatte machbar sind)  immer das gesamte Paket, eine komplette Küche nebst Elektrogeräten (Ich besitze sowohl einen Gaggenau Backofen, der seit 20 Jahren seinen Dienst tut und eine Halogenkochfläche von Siemens gleichen Datums in gleich guter Qualität sowei einen Kaffeautomaten von Gaggenau, der über meinem Backofen in die Front des Hochschranks integriert ist.  Alles Anzeichen dafür dass ich beim Bestellen einer Kücheninsel und im späteren Verlauf von 3 Hochschränken, den „Kürzeren ziehen würde“ und vermutlich die vollen Preise hätte zahlen dürfen.


Somit habe ich mich für eine Kücheneinrichtung von Ikea entschieden.  Und da Ikea zu diesem Zeitpunkt gerade seine Küchenmöbel  von Faktum auf Metod umgestellt hatte, das neue Metod Küchensystem versprach nicht nur mehr Flexibiliät und auch eine von Architekten und Einrichtern geforderte Arbeitsplattenhöhe von 90 cm bei gleichzeitiger maximaler Nutzung bis zu dieser Höhe, sondern auch eine erhebliche Qualitätsverbesserung und Langlebigkeit, fiel mir die Entscheidung leicht.



Ein Ikea Märsta Schrtank bis zur Decke, also 2,60 m hoch

Immer die Dinge wollen, die andere nicht haben


Per Zufall entdecke ich in Frankreich, in Deutschland war diese Küchenfront, meiner Information nach nur wenige Wochen bei Ikea zu kaufen, die Küchenfronten Märsta. Die abgerundeten Kannten, die sehr robust wirkenden, weichen Frontseiten und die ausgeschnittenen Griffe, die man mit farblich passenden Blenden dahinter ausgestatteten waren, hatten mich dann überzeugt.


Das Innenleben der Fronten besteht aus Spanplatten, somit Holzmaterial, welches sich sonst nur zum Verfeuern (und dem Freiwerden von Kohlendioxid) eignen würde, die Aussenseiten auslanglebigem Material, das für Jahrzehnte nicht seine Schönheit verliert. Langlebigkeit = Lohas




So hatte ich dann voriges Jahr erst einmal die Kücheninsel in einem Ikea Einrichtungshaus zusammen mit einem freundlichen Mitarbeiter zusammengestellt, inklusive einer Karly Arbeitsplatte und insgesammt 15 (!) Schubladen, 6 sichtbare Maximera Schubladen  außen mit der Märsta Front und 9 weitere Maximera Schubladen mit Utrusta Blenden. Eine Mordsaktion, bei der ich mich fragte, ob ich nicht zu alt für solche Abenteuer bin…


Für die Karly Arbeitsplatte hatte ich mich entschieden, weil Sie die Vorteile einer Laminatplatte  (unverwüstlich) mit den Vorteile einer Echtholzplatte (warme, weiche Oberfläche) hat, da sie über ein 3 mm starkes Echtholzfurnier (in meinem Falle Eiche) verfügt. Zudem lässt sich, sollten mich Kratzer doch einmal auf der Platte stören, diese ein bis 2mal abschleifen und somit sieht diese danach wieder wie neu aus (Habe ich aber nicht vor. Ein paar Gebrauchsspuren dürfen sein. Langlebigkeit = Lohas


In einem zweiten Schritt standen dann an, nach einer gründlichen Renovierung meines Arbeitszimmers, in dem ich als Freiberufler die meiste Zeit meines Lebens verbringe, für mehr Ordnung zu sorgen, heißt Möglichkeiten zu haben um sowohl meinen ganzen Papierkram griffbereit und ordentlich unterzubringen, als auch meine hochwertige Kameraausrüstung.


So habe ich ein Sideboard entworfen mit möglichst breiten Schubladen, die an einen Architektenschrank erinnern sollen, in dem man großflächige Objektpläne lagert. Auch hier entschied ich mich für das Küchensystem von Ikea, da auf einer Tiefe von 60 cm einerseits viel unterzubringen ist  und sollte ich doch einmal umziehen, ich die Möglichkeit habe, sollte ich dort mehr Küchenplatz zur Verfügung haben, diesen Schrank bzw. die Fronten in die künftige Küche zu integrieren. Maximale Flexibiliät und Langlebigkeit statt ständig Neues zu kaufen, insofern, sehr Lohas.

Die Nordli-Kommoden, ich habe 4 Stück a 80 cm hoch circa, waren ein Fehlkauf, da hat Ikea einen Riesenmist verkauft. Ich überlege noch ob ich die Kommoden nicht auch durch Märsta ersetzen werde. Grund: Die Schubladen der Nordli Kommoden lassen sich nicht vollständig ausziehen und im Korpus wird viel Platz verschwendet! Deshalb gebe ich mir gar keine Mühe für einen Ikea Hack, denn der heißt in diesem Fall über Ebay Kleinanzeigen verkaufen. Was man noch sieht hier ist die Havana von Foscarini Wandlampe. Die tröstet mich so lange drüber weg.