LOHASHOTELS

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Dem Namen des Architekten Jürgen Grossmann begegnet man des Öfteren beim Lesen der Tagespresse. Ob in einem Artikel über die Renovierung und den  Umbau des Ritterbacher Schlosses im Acher- und Bühler Bote.


Oder in einem Newsletter der Allgemeinen Hotel- und Gaststättenzeitung, über die Eröffnung des  Hotel Liberty in Offenburg, wo Jürgen Grossmann ebenfalls als Architekt, ein unter Denkmalschutz stehendes Gebäudes erfolgreich in die Neuzeit und in seine neu Bestimmung führte. Das Gebäude beherbergte zuvor ein Gefängnis. Hinter den dicken Mauern fühlt man sich als Hotelgast sehr sicher und gut aufgehoben.  


Jürgen Grossmann ist bereits Eigentümer zweier Hotels in der Region, dem Hotel Villa Erlenbad in Sasbach und: Einem Wahrzeichen in Baden-Baden - dem Hotel Hirsch in der Fußgängerzone.


Jürgen Grossmann, der Gestalter der #Heimat



Nun hatte Jürgen Grossmann sich eines weiteren Projektes angenommen, des Badischen Hofes, welchen er mit viel Engagement zu einem innenarchitektonischen Highlight in Bühl umgestaltete. Würden mehr Bauherren in Bühl soviel Engagement an den Tag legen, attraktive Begegnungsstätten zu schaffen, wäre es ein Leichtes für Bühl, aus dem Schatten der "the hometown of entertainment", Baden-Baden herauszutreten.


Martin Foshag, Mario Alberti & Team


Für "den laufenden Betrieb"  ist Martin Foshag nebst seinem Küchenteam rund um Mario Alberti für das gastliche Konzept, Tag für Tag, von Mittwoch bis Sonntag, verantwortlich. Montag und Dienstag ist in der  #Heimat - im Badischen Hof - Ruhetag angesagt.  


Crossover Cuisine in der #Heimat im Badischen Hof in Bühl


Die Küche ist stark regional ausgelegt, ohne folkloristisch angestaubt zu sein. Dafür sorgen die internationalen Einflüsse, um so die Grenzen bis zu exotisch Extremen auszuloten. Weltgewandt, so nennt man das Kind beim Namen:


Crossover Cuisine à la Black Forest: Schinken trifft Miso


Crossover Cuisine, wenn heimischer  Schinken auf japanisches Miso trifft. Nicht zu unterschätzen:  Die  Schwarzwälder Tapas, die unvoreingenommene  Geschmacksnerven ganz liberal herausfordern.  Wahre, wirkliche Lebensmittel, diese von regionalen Erzeugern und Bauern, saisonal angeboten, darauf legt man in der #Heimat im Badischen Hof wert. Auch das ist #Heimat.


Das ist #Heimat: Fleischküchle und Bratwurst ok!


Beruhigend für konservative Geschmäcker: Für die gibt es Fleischküchle und Bratwurst zu angenehmen Preisen. Ich wäge noch ab, ob ich das Angebot von Wiener Schnitzel und Maultasche als persönlichen lukullischen Affront empfinden soll. Wegen Ersterem lasse ich mich gutwillig besänftigen, indem ich das Fleischgericht zu den exotischen Ausflügen der Köche zurechne... ich bin ja gar nicht so!


Aber Maultaschen! Bitte! Nicht!  Es gibt Dinge, die sind selbst einem Badener zu exotisch, zumal es sich bei  den Fake-Ravioli - laut Wikipedia - um eine schwäbische Spezialität handelt.  


In der #Heimat, da schmeckt es immer ... wieder


Auch am letzten Wochenende waren wir wieder überrascht, wie toll das Essen "in der Heimat" im Badischen Hof schmeckt und wie die Gastfreundschaft der Mitarbeiter im Service wohltut.  Zuerst nahmen wir einen Aperitif ein, die junge Dame hatte uns einen abgewandelten Kir Royal empfohlen, einige Tropfen Zwetschgenlikör mit einem trockenen Sekt aufgegossen.
































Danach wurden uns die Salate serviert, da gab es einen Feldsalat mit frisch geröteten Kracherle, einen Blattsalat mit Krevetten und eine Salatvariation mit exotisch gewürzten Hühnchenbrustscheiben (die hätte ich mir kräftiger gewürzt gewünscht, wenn Exotik, dann Exotik).


Geschmacklich hervorragend, sehr schön serviert und soviel, dass wir befürchteten das Hauptgericht im Doggy-Bag mit nach Hause nehmen zu müssen. Durch gutes Zureden der jungen Dame vom "#Heimat-Service"  fassten wir dann doch wieder Mut und gaben grünes Licht, die Hauptgerichte zu servieren.


Vorspeise, Hautgericht und  Nachtisch:  Lecker!
























































Es gab ein Tafelspitz von der Färse (Ich dachte zuerst an Pferd, hätte ich auch gegessen, doch noch ein wenig beruhigender: Färse, das ist ein weibliches Rind, das noch kein Kalb geboren hat, dazu Karottenwürfel und Bouillonkartoffeln. Darüber eine Meerrettichsauce. Alles in allem recht gut und positiv.


Allerdings war die Meerrettichsauce nicht sehr flüssig, etwas zu süß und doch recht salzarm (Werde in der Küche nächstes Mal schwören, ein Attest meines Hausarztes mitbringen, zum Beweis daß ich nicht herzkrank bin und man gerne etwas kräftiger salzen darf).


Tafelspitz und Rehschnitzel und Wildragout: Wow!


Es gab Rehschnitzeln extra mit Schupfnudeln bestellt, die Sauce mit Preiselbeeren. Die Rehschnitzel ultrazart und fein, die Sauce mit nicht zu aufdringlichem Wildgeschmack und Preiselbeeren. Die Schupfnudeln hausgemacht, leicht, durchaus weich und geeignet, die herrliche Sauce aufzusteppen.


Und es gab ein Wildragout mit reichlich Pilzen, wie man sieht und extra bestellten Spätzle, die waren hochmeisterlich handgeschabt und gelb und fein. An Eiern wurde nicht gespart. Die frischen Kräuter gaben zusätzlich Frische, so dass das Gericht gar nicht so gehaltvoll erschien. Trotz riesiger Portionen waren die Teller leer. Gibt es ein größeres Kompliment, und entschädigt dieser Umstand nicht vollends trotz meiner kleinen Nörgeleien in diesem Artikel?
























Zu Guter Letzt: Nachtisch: Nochmal Wow!


Ob Sie es glauben oder nicht: "Man wächst mit seinen Aufgaben", das sagt zumindest der Volksmund. Und so sahen wir das auch als man uns in der #Heimat im Badischen Hof die Frage stellte: Nachtisch?


Ja, da ging doch noch was, trotz riesiger Vorspeise und üppigem Hauptgericht. Jetzt musste sorgsam gewählt werden, die #Heimat Dampfnudel mit Vanilleschaum und Zwetschgensorbet wäre des Guten (oder besser des Besten hier im Badischen Hof) zuviel gewesen also entschieden wir uns für den "Cafe-Gourmand"  


Gourmand übersetzt man laut Duden mit Nimmersatt oder Leckermaul. Entscheiden Sie beim Lesen welche Kategorie wir uns zu eigen machten. Auf jeden Fall bestand dieser aus einem Kaffee oder Espresso und einer Kugel Vanilleeis serviert neben einer halben kleinen, sehr köstlichen Apfeltarte.


Ein höchst würdiger Abschluss eines herrlichen Sonntag Nachmittag. Gute Freunde hatten mich eingeladen. Die Empfehlung die #Heimat zu wählen, kam allerdings von mir.  Da konnte einfach nichts schiefgehen.


Ich hoffe ich bekomme noch das Rezept von der Küchencrew der #Heimat, spätestens wenn man meinen Blogbeitrag gelesen hat, das wäre die rechte Würdigung.



























Das Thema #Heimat im Herz des Badischen Hofes


Die Einrichtung begeistert durch das Weglassen von vielem, insbesondere Lokalkolorit und Kitsch. Viel Holz, wenig behandelt, gut gewachsen und gewachst, der Fußboden aus einem optisch gelungenem Betonbelag. Glas und Edelstahl  in einem ausgeklügeltem Licht- und Leuchtenrahmen. Der setzt die richtigen Akzente.  Kontraste für Traditionalisten und Newbies. Ein Platz zum Leben und Place To Be!


Meine Restaurantempfehlung zusammengefasst:


Die "Heimat" im "Badischen Hof"  großartige Räumlichkeiten. Kreative Köche. Geniales Konzept mit Events und Veranstaltungen. Das Essen ist purer Genuss. Gastfreundschaft steht an erster Stelle. Hier in der Heimat, da fühlt man sich wohl und allerbestens!



Die Speisekarte die variiert mit Heimatklassikern, Beispiele:


- Heimat Fleischküchle                          

- Heimat Bratwurst mit Apfelsenf               

- Heimat Maultasche, Zwiebelschmelze          

- Wienerschitzel vom Kalb mit Bratenjus

- Beilagen zu allen Gerichten nach Wahl


Hier wird öfter abgewechselt:

- Dann gibt es den Salat der Woche

- Maisgrieß-Schnitte Badisch mit Rotweinschalotten und Blumenkohl

- Gerollte Ravioli gefüllt mit Ziegenkäse, Roter Beete und Walnüssen und

Kirschtomaten in Salbeibutter geschwenkt.


Käse gibt es bestimmt auch immer:

und zwar in großer Auswahl vom Straßburger Affineur René Tourette


Desserts sind ebenfalls badisch,

- wie der Ofenschlupfer mit Bratapfel und Zimtrahmeis

- oder Kuchenkrümmel mit Ziegenkäse und Haselnuss oder

- Schoko, Schoko, Schoko














Öffnungszeiten für die Bar

der #Heimat im Badischen Hof


Montag & Dienstag ist Ruhetag

Mittwoch bis Samstag 17:00 Uhr  bis Mitternacht

Sonntag 17:00 - 23:00 Uhr


Öffnungszeiten für die #Heimat im Garten

Dienstag bis Sonntag von 11:30 bis 23:00 Uhr













Öffnungszeiten für's Restaurant

der #Heimat im Badischen Hof


Montag ist Ruhetag


Dienstag bis Donnerstag 11:30 Uhr - 14:30 Uhr &

Dienstag bis Donnerstag 17:00 Uhr - 22:30 Uhr


Freitag und Samstag: 11:30 Uhr - 14:30 Uhr &

Freitag und Samstag: 17:00 Uhr - 23:00 Uhr


Sonntag 11:30 Uhr - 14:30 Uhr &

Sonntag 17.00 Uhr bis 22:00 Uhr


Heimat - der Genussbotschafter


Wissenswerter Nachtrag: Vielleicht wurde das Restaurant ja nach dem Magazin bekannt, das Martin Foshag und der Offenburger Verleger Ulf Tietge viermal pro Jahr unter dem Titel: "Heimat - der Genussbotschafter" herausgeben.


Landleben trifft Lifestyle


Es wird im Magazin Heimat - der Genussbotschafter  "Bericht erstattet"  über alles, was das Herz Menschen, die sich "regional und gerne bewegen"  mit Sehnsucht und Leidenschaft erfüllt: Regionale Schweinezüchter werden besucht. Mit Weinbauern aus der Region wird gefachsimpelt und Brauereien auf Herz und Nieren geprüft und vorgestellt. Großbebilderte Fotoreportagen findet man im Magazin, das macht Lust und Laune, eben auch die im Magazin "Heimat - der Genussbotschafter" dann im #Heimat Restaurant im Badischen Hof in Bühl zu verköstigen.




Restaurant "Heimat" im Hotel Badischer Hof in Bühl ... und Bar