LOHASHOTELS

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Hotelkosmetik von Kiehl's in den Rosewood Hotels

Durch einen  Artikel der Süddeutschen Zeitung „Hier soll Münchens teuerstes Hotel entstehen“  erfuhr ich, dass im Jahr 2023 ein Fünf Sterne Rosewood Hotel in der Kardinal-Faulhaber-Straße, unweit des Nationaltheaters und nur wenige Laufminuten vom Marienplatz entfernt,   im ehemaligen Gebäude der Bayerischen Staatsbank eröffnen. 132 Zimmer, davon 46 Suiten. Da es sich um ein Eckgebäude handelt, befindet sich das künftige Konferenzzentrum für und das Spa  im mit dem Hauptgebäude verbundenen Palais Neuhaus Preysing in der Pranner Straße, ein sehr malerisches, auffälliges Gebäude durch die Rokoko Fassade.  


Selbst wer nicht im Rosewood München wohnt kann sich die imposante Dependance nach Fertigstellung näher ansehen. Gästen der Bar oder es Restaurants können durch den begrünten Hof, angelegt wie ein kleiner Park, ein grünes Juwel in der bayerischen Metropole flanieren. Noch früher eröffnen zwei weitere Rosewood Hotels, nämlich das Rosewood Edinburgh im Jahr 2020 und das Rosewood Wien 2021.


Schock! - Lass bloss nicht nach! Performance Rosewood Hotels


Ich musste ja herzlich lachen, als ich wegen einer beruflichen Reise und dem Tipp ein Rosewood Hotel zu buchen mir zum ersten Mal die Webseite der Hotelgruppe angesehen hatte. Das hat sich noch kein Hotel getraut, vor allen Dingen noch kein Hotel in Deutschland! Ist so ähnlich als ob die die katholische Kirche mit dem Antichristen werben würde. Ich bin fassungslos im positivsten Sinn! Da kommt was auf euch zu in der deutschen Hotellerie! Lasst Rosewood erst mal nach Deutschland kommen! Da will ich die Kinnladen der Hotelleriebranche fallen sehen!


Show up in lässiger Dekadenz: Webseite der Rosewood Hotels


Da ist eine „bunch of people“ - die lässig ausgestellte Dekadenz mag ich hier in diesem luxuriösem Rahmen gerne verzeihen, die sich vom übernächtigten Abfeiern gerade mal ne dösende Verschnaufpause gönnen. Eine kleine Truppe in Versace auf der prachtvollen Treppe lümmelnd, einer Familie, die es sich im und auf dem Bett so richtig gut gehen lässt inklusive gediegen geduldigem Butler, die ältere Dame die es mit ihrem Show-Up so richtig krachen lässt. Allesamt Enfant terribles, denen man zutraut sich doch ihrer Stellung bewusst, zu benehmen wissen, auf ihre Art, verblüffend, aneckend, unkonventionell, insbesondere für eine Hotelgruppe, die sich zu den teuersten und exklusivsten der Welt zählt ! Bravo!


Kiehl’s Hotelkosmetik und Pflege in der Rosewood Hotel Gruppe


Hmm gerne würde ich mehr über den Entscheidungsprozess - welche Hotelkosmetik passt adäquat zu unseren Hotels -  wissen, warum man sich bei den Rosewood Hotels ausgerechnet für die Nobel Kosmetikmarke Kiehl’s entschieden hat.  Zumal es auf dem Markt der hochwertigen Pflegeprodukte eine große Auswahl zur Verfügung steht, einige davon stehen davon zur Zeit hoch im Kurs, weil sie ebenfalls ganz nah am Puls der Zeit entwickelt wurden, wie die Hotelkosmetik von Aesop oder  die Hotel Toiletries von L:A Bruket. Gleichzeitig muss  man sich natürlich eingestehen, dass das wahre Hotelleben der Rosewood Hotel sich doch stark vom „virtuellen Abbild“ auf der Webseite unterscheidet. Den Spagat zwischen beiden Welten schaffen dabei die Kiehl’s Hotel Guest Amenities hervorragend.


Rosewood Hotel in San Miguel de Allende


Das Rosewood Hotel in San Miguel de Allende, im Herzen Mexicos ist nur wenige Minuten vom historischen Stadtkern entfernt. Im plakativen, sehr landestypischen mexikanischen Colonialstil erbaut mit "nur 67" Zimmern, davon soweit ich nachdenke keines unter imposanten 55 QM Fläche.  Was seinen Preis hat.































Wir zahlten über die Webseite eines bekannten Online Buchungsportals für 3 Übernachtungen über 800 €. Es gibt ein reichhaltiges Frühstück, inzwischen habe ich mich damit abgefunden, dass bei Nobelherbergen (im Brenners in Baden-Baden ist das nicht anders) das Frühstück nicht inklusive ist. Anscheinend ist es dem edlen Rahmens nicht würdig darüber zu diskutieren.


Ich habe es fast aufgegeben ( Bei Businesshotels akzeptiere ich das ja noch, weil man da oft stürmisch das Hotel mit einem Kaffee in der Hand das Haus verlässt, oder bei Tchibo um die Ecke frühstückt, wenn ich aber zur Erholung ein Hotel buche, oder um es mir einfach gut gehen zu lassen, dann erwarte ich keine Aufpreispolitik wie bei Ryan Air!).






















Doch man soll ja das Leben genießen. Das taten wir im Rosewood Hotel in San Miguel de Allende. Eine Festung in mexikanischem Rot-Orange weithin leuchtet es den Weg. Ein sehr wohnliches Hotel. So stellt man sich eine Hacienda in Mexiko vor. Ein großer "Innenhof" mit Pool, reichlich bepflanzt mit exotischen Bäumen und jederlei Blumen. Ein Garten Eden. Ein Springbrunnen.


Die Decken mit beeindruckenden, parallel verlaufenden Balken gespannt, handgemachte Möbel wo man auch hinblickt. Bilder und Kustwerke von regionalen Künstlern. Große Flure und Treppen, auf denen man einen Show Auftritt üben könnte. Die Betten hoch und ultrabequem, mit geschwungenen, massiven Holzpfosten an jeder Ecke. Riesige Fenster und Doppelflügeltüren die sich zu den Balkonen öffnen. Wir hatten sogar einen offenen Kamin. Dafür waren wir recht dankbar. Denn San Miguel de Allende liegt auf fast 2000 M ü.M. und da wird es nachts schon ganz schön frisch. Flannelschlafanzüge im Gepäck sind ratsam, sie erhöhen den Kuschelfaktor vor dem offenen Feuer ganz ungemein.

































Hervorzuheben das hervorragende Essen im 1826 Restaurant genauso wie auf der Dachterrasse. Empfehlung: Den Tisch auf der Terrasse bei Ankunft reservieren, und zwar 1 Stunde vor Sonnenuntergang, das sollte  man sich nicht entgehen lassen. Die Stimmung ist der wahre Ausgleich für die horrenden Preise für das Essen.


The Carlyle - Rosewood Hotels


Es ist sehr beeindruckend das erste Mal vor dem „The New York White House“ wie das Carlyle während der Präsidentschaft von John f Kennedy, der hier ein Appartement besaß, zu stehen. Seit 2001 gehört es zur Rosewood Hotel Gruppe. Direkt am Central Park gelegen, vom Carlyle Hotel benötigt man maximal 2 Minuten. Das Metropolitan Museum of Art ist zu Fuß innerhalb 5 bis 10 Minuten erreichbar.  Auch das Solomon Guggenheim Museum lässt sich ohne Probleme ohne Auto oder öffentliche Verkehrsmittel erreichen. Wer shoppen will, dem sind moderne Tempel des Konsums mit wohlbekannten Namen wie Chanel, Cartier, Gucci, etc genauso nah wie die abwechslungsreichen Restaurants, die New York zu bieten hat.







































Und genau in diese Welt taucht man ein, in eine Zeit von der wir dachten, dass sie längst nicht nur vergangen, sondern auch verloren geglaubt zu sein schien.  


Der alte Glanz der Upper East Side


Woody Allen der viele Jahre mit seiner Jazzband  wöchentlich  montags im Cafe des Carlyle aufgeteten ist. Der  Boden auf den Gängen knarckst hier und da unter den Schritten, die Fenster sind undicht und es zieht in unmittelbarer Nähe, teilweise sind die Zimmer renoviert, manche vorgestern, manche vor 10 Jahren. Klein sind sie auch die Zimmer, sehr klein. Was der materielle Komfort im Carlyle vermissen lässt, das machen die Mitarbeiter durch ausgesuchte Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft wieder wett.


The Carlyle Hotel - Kevin allein in New York


Nun der kleine Hauptdarsteller beanspruchte ja ausgiebig den Zimmerservice, so daß seinen Vater am Weihnachtsmorgen bei der Präsentation der Rechnung ein Schwächeinfall einholte. Das war bekanntlich im Walldorf Astoria. Genau dieses Erlebnis kann Ihnen jederzeit und heutzutage auch im Carlyle passieren. Für das Frühstück im Restaurant werden 100 Dollar pro Mahlzeit auf Ihrer Rechnung zu finden sein, und für einen Hamburger, den hatte auch Kevin gegessen, sind es gleich mal 60 Dollar, wenn Sie sich diesen wie Kevin, alleine in New York - Sie erinnern sich - auf dem Zimmer servieren lassen. Wer diesen Charme bei einem Besuch in New York nicht missen möchten, wagemutig, unverwegen ist und die Kreditkarte mal so richtig glühen lassen will,  der ist im Carlyle hier richtig.


The Carlyle Hotel  - Ganz New York zu Füßen


Nicht falsch verstehen, bei all meiner Kritik. Ich liebe das Carlyle. Ich liebe es, dass so viele Reminiszenzen an die Vergangenheit erinnern -  dem Carlyle Hotel einen sicheren Platz unter den anerkanntesten Hotels New Yorks in der Gegenwart und in der Zukunft  sichern. Hier bewegt man sich zwischen den Zeiten und ist doch in der Neuzeit angekommen. Das erkennt man an der modernen, technischen  Ausstattung des Hotels. Das Wlan ist in jedem Winkel des Hotels hervorragend und lückenlos.





























Atemlos das Foyer betretend und staunend. Die Rezeption, der Stil des Art Deco bewahrend, nach der Begrüßung zu einem der vier Lifte schreitend, die gemäß dem Tembre früherer, wieder auferlebter Grand Hotels mit jeweils einem Liftboy bemannt, der die Schalter bedient zu den Etagen bringend.  Überall dicke Teppiche und Teppchböden, in denen man versinken könnte. Hell und freundlich und Räume verbindend. Mit Mustern, die teilweise wie Intarsien wirken und die Böden noch wertvoller erscheinen lassen.
























Die Möbel in den Zimmer sind schwer wie die Ausstattung eines englischen Herrenclubs. Und doch sind sie gepaart mit der unkonventionellen Leichtigkeit wie man sie in Amerika nur findet.  Die Farbauswahl ist ebenfalls ungewöhnlich und unbeschwert. Da gibt es dunkle Samttöne in Rot und Blau, die abends erst richtig zur Geltung kommen und dann gleichzeitig oder abwechseln Töne in Sand und beige, einem hellen lichten Grau und Rosétöne. Schweres Linnen auf den großen, hohen Betten, ausreichend Sitzgelegenheiten und kleine Beistelltische, geradezu unzählig wenn man sich den Luxus einer Suite gönnt.  Was mir aus Budgetgründen verwehrt bleibt. Und doch erlebe ich auch in meinem Zimmer in bescheidener Größe zumindest einen Teil des Glanzes.  
































Die Badezimmer im Carlyle Hotel


Bewunderswert wie man Traditionen bewahrt. Es sind die Details die das wohnliche Gesamtkunstwerke des Carlyle Hotel ausmacht. Die Waschbecken aus massivem Marmor, die Becken sind, oder scheinen zumindest, aus der Platte herausgearbeitet zu sein. Große Art Deco Spiegel mit abgerundeten Ecken. Die  griffigen Armaturen ebenfalls in Chrome mit weißen Bakeliteinlagen.  Alles bestens gepflegt. Zum Wohlfühlen.