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Als ich das SWR3 Pop Festival in Baden-Baden besucht hatte, fiel mir das Zelt von Bio:Végane Skinfood auf. Dieses hatte das gleiche Aussehen, stand am gleichen Platz wie alle Jahre zuvor das Zelt von Sans Soucis. Etwas befremdlich, dass der Name Sans Soucis, der seit Jahrzehnten bekannten (wertigen) Marke für hochwertige Kosmetik nirgendwo auftauchte.


Ein Plakat vor dem Zelt machte Besucher des SWR3 Pop Festivals aufmerksam:. „Hol Dir Dein Gratis-Geschenk. Poste dein schönstes Bio-Vegane Foto @biovegane und hashtaggen #mybvmoment ." Nun, die Aktion war wohl nur bedingt von Erfolg gekrönt: Gerade mal 4 Beiträge auf Instagram gefunden. Da macht man sich seine Gedanken und stürzt sich ins Detail:


Doch zunächst zu den Produkten von Bio:Végane Skinfood


Eines schon mal vorneweg: Die Bio:Végane Skinfood Kosmetik ist gesünder, als das was die meisten Veganer täglich als Nahrung zu sich nehmen. Es ist fast ein unmögliches Unterfangen, seinen Tagesbedarf mit veganen, gleichzeitig bioproduzierten Lebensmitteln zu stillen, zwischen all dem Analogkäse und den Vegischnitzel-Industrieprodukten.


Zu diesem Urteil darf man kommen, wenn man die Inhaltsstoffe,  von dem einen oder anderen  Produkt von Bio:Végane  (ich habe nicht alle unter die Lupe genommen),  über Codecheck überprüft. Es gibt wenig, bzw. gar nichts auszusetzen. Heutzutage nicht die Regel. Großes Lob an das Labor von BCG Cosmetics Baden-Baden zu denen die Marken Biodroga, Biodroga Medical Skin Care, Sans Soucis, Dr. Scheller und eben neuerdings Bio:Végane Skinfood gehört.


Es gibt insgesamt vier Pflegelinien von Bio:Végane Skinfood:


• Bio Grüntee für empfindliche Haut zur Beruhigung

• Bio Acai für die Balance bei Mischhaut

• Bio Cranberry für normale bis trockene Haut

• Bio Goji als Intensivpflege für anspruchsvolle Haut


Bei meiner ersten Internetrecherche hatte ich auch gesehen, dass die Produkte bei den DM Märkten erhältlich sind. Prima, der nächst DM Markt ist nur 200 Meter entfernt. Wie ich später erfuhr,  gibt es die Bio:Végane Skinfood dort bereits seit etwa 2 Monaten. Wobei mir die Produkte nie aufgefallen sind. Als ich dann im DM Markt danach suchte, sah ich auch warum.  Für die Bio:Végane Skinfood Produkte war im Regal mit den vielen Bio- und / oder Vegan Kosmetikprodukten, Bsp.: i+m Naturkosmetik Berlin (gibt es seit 1978) , Santé (gibt es seit fast 40 Jahren), Dr. Bronner (Seit 1858), Alverde (seit 1989) , Nonique (Seit 2010), Jean & Len (die Produkte gibt es mindestens schon seit 2014), nur noch ein Regal in direkter Bodennähe frei.


Jo Man, wer hat's erfunden?


Da das Unternehmen Sans Soucis, bzw. das Mutterhaus BCG Baden-Baden Cosmetics nur wenige Kilometer entfernt von meinem Heimatort ist, fuhr ich ohne viel Umstände dort vorbei,  um so  einige der Produkte einzukaufen. Da ich eine fettige, ölige Männerhaut habe, kam die Bio Acai für Mischhaut meinem Hauttyp am nächsten.


Bio Acai für die "perfekte Balance" der Mischhaut


Wie man im Foto oben sieht habe ich mich für drei Produkte der Serie Bio Acai von Bio:Végane entschieden:


- Das Bio Acai Reinigungsgel für Mischhaut

- Die Bio Acai 24 Stundenpflege für Mischhaut

- Das Bio Acai Serum für Mischhaut


Eine Gesichtslotion / Gesichtswasser gibt es in der Serie nicht. Das ist schade, zumal gerade Mischhaut, die Hautareale hat, die ölig und fettig sind, geradezu nach einem in Gesichtswasser (dass im günstigsten Fall auch noch Salicylsäure zu 1 oder 2 % enthält) verlangt. In anderen Serien, welchem Hersteller auch immer, gibt es bei Produkten für ölige und zugleich trockene

Haut (Mischhaut) immer ein Gesichtswasser oder eine Gesichtslotion.


Eben um die Poren gründlich zu reinigen, was bekannterweise ein Waschgel alleine nicht schafft. Der Selbstversuch zeigt es sofort: Man nehme ein Wattepad, tränke es mit einem Gesichtswasser und streiche damit über das Gesicht nach dem Waschen. Da zeigt sich ganz schnell, dass ein Gesichtswasser, um restliche Kosmetikreste und Fette aus den Poren zu holen,  geradezu unabdingbar ist.


Für einen Anwender wie mich nicht unbedingt ein Beinbruch, zumal man sich gut bei  Bio:Végane Cranberry oder der Bio:Végane Grüntee mit dem Gesichtswasser aushelfen kann. Beide enthalten, nach Inhaltsangabe keine Fette oder Öle, wobei das Cranberry Gesichtswasser auf jeden Fall besser und ganz lecker  riecht (Geruchsprobe habe ich ja, wie weiter oben geschrieben gemacht) als das Bio Grüntee Gesichtswasser.


A) Auf die Anwendung Sheet Maske muss ich leider Gottes verzichten:


1.  So will ich mich nicht mal alleine im Spiegel sehen, auch wenn Sie vielleicht Wunder bewirken kann, und selbst meine Zornesfalte, die ich mir beim Artikelschreiben oft antrainiere, unsichtbar machen könnte


2. Haben mich die Götterboten, die mich regelmässig mit Paketen, Päckchen und Briefen beehren, schon in den verschiedensten Aggregatzuständen erlebt  (Nackter Oberkörper, barfuss, strubbelig, aus dem Bett gefallen, verschnupft, verheult wegen einer Allergie), da möchte ich ihnen nicht noch den Anblick zumuten, dass ein Elefantenmensch ihnen die Tür öffnet.


B) Die Augencreme hat meinen Segen ebenfalls nicht


Und die Augencreme. Auf die habe ich verzichtet, weil mir hier ganz eindeutig ein Ding fehlt und ein Ding zuviel ist  - in der Augencreme:


- Mir fehlt Koffein, ein Wirkstoff der sehr häufig eingesetzt wird, um die dünne Augenpartie ein wenig aufzupolstern, bzw. Schwellungen zu nehmen. Das kann das Koffein nämlich gleichzeitig und ganz passabel.  (Ich möchte da nicht zu den rabiaten Mitteln mancher Hollywood Celebrities greifen und mir Hämorriden Salbe unter die Augen schmieren, soll ebenfalls wirken).


- Zweitens, laut Inhaltstoffliste, ist in der Bio Acai Augencreme Parfum enthalten. Selbst wenn hier deklariert wurde: "Aus natürlichen, ätherischen Ölen". Wie jeder Chemiker weiß, haben auch ätherische Öle durchaus Allergiepotenzial. Nein, Parfum gehört in keine Augencreme, das Fehlen ist geradezu eine Qualitätsmerkmal. Meine Ansicht.  Bin Kontaktlinsenträger und Allergiker. Ich weiß wovon ich rede.


C) Bio Acai Reinigungsgel für die Mischhaut


Egal welche Pflegeprodukte ich in Zukunft verwende, ich werde vermutlich so lange es das Bio:Végane Acai Reinigungsgel täglich benutzen. Weil es richtig, richtig lecker riecht, sehr, sehr erfrischt und sich die Haut nach dem Wasserbad richtig gut und glatt anfühlt. Für einen Mann stellt dies die ideale Vorbereitung für eine Nassrasur dar. Ich bin mir sicher, dass dieses Reinigungsgel für jeden Hauttyp geeignet ist, weil es zwar ein gereinigtes, aber kein ausgelaugtes Hautgefühl beim Anwender hinterlässt.


D)  Bio Acai Serum für Mischhaut


Ideale Tagespflege für mich. Nach dem Reinigungsgel und dem Cranberry Gesichtswasser.  Ganz dezent duftend und nach der Rasur angewendet, ein leicht kühlender, beruhigender Effekt. Verwende ich gerne reichlich. Lasse sie ordentlich in die Haut einziehen. Trinke die zweite Tasse Kaffee und dann kommt noch eine meiner Sonnencremes, entweder die Cotz Sunscreen SPF 40 oder die Coola Matt SPF 30  drüber, Sommer wie Winter. So fühle ich mich bestens für den Tag gerüstet, ob ich den  in strahlender, heißer Sonne, oder in der trockenen, Heizungsluft  im Büro im Winter, verbringe.


E) Bio Acai 24 Stunden Pflege für Mischhaut

Sehr leicht, erinnert ein wenig an die Moisture Aqua Benefits 24 Stundenpflege von Sans Soucis. Nur dass sie viel leckerer riecht. Könnte durchweg meine Creme, dann nach der abendlichen Routine sein. Für tagsüber brauche ich noch was Leichteres, da werde ich auf das Serum umsteigen.


Für meine ölige, fettige Haut keinesfalls tagsüber eine Creme, die als zweiten Inhaltsstoff, damit meine ich die 24 Stundenpflege von Bio:Végane, Sonnenblumenöl enthält. Sie ist ja auch für Mischhaut gedacht, und nicht explizit vom Hersteller für meinen Problemfall: Ölig, fettige Haut konzipiert. Zudem Tiegel sind ja sowas out-fashioned!


Und: Sie sind im Gegensatz zu Tuben wesentlich unhygienischer, weil man direkt in die Creme reingreift und sich vermutlich nach 2-3 Wochen, insbesondere wenn es sich um Bioware handelt (hier ist man mit Konservierungsstoffen doch sehr eingeschränkt, sich mehr Bakterien tummeln wie in einer Petrischale nach einem mißlungenem Laborexperiment.


Noch etwas der Begriff 24 Stunden Creme


Dieser Begriff besagt nur, dass sie sowohl tagsüber, als auch abends nach der Reinigungsroutine empfohlen werden kann. Ich bin mir aber nicht sicher, ob der Begriff, oder diese Gattung der Kosmetik, nämlich 24 Stunden Creme,  so nennen sollte. Nach den Erkenntnissen der letzten Jahre soll man  nicht ohne Sonnenschutz von mindestens SPF 15 das Haus verlassen.


Eine 24 Stundencreme sollte man nur so nennen,  wenn sie eben diesen "Minimal Lichtschutzfilter enthält. Nur dann ist sie eine Creme für 24 Stunden, denn eine Creme soll nicht nur die Haut versorgen, sondern sie auch schützen vor allen Widrigkeiten in eben jenen 24 Stunden. Meine Meinung. Gerade bei Mischhaut, will man nicht morgens erst eine 24 Stundencreme auftragen und hinterher noch 'ne Schicht Sonnencreme drüber "packen."  


Wer an meinen Worten zweifelt, dem sei vielleicht die Aussage der "Super-Twins" der zur Zeit wohl bekanntesten deutschen Beauty-Bloggerinnen wichtig: "Eines ist sicher: Egal was eine Tagescreme verspricht, sie wird ihr Versprechen von schöner, faltenfreier Haut niemals erfüllen können, wenn sie keinen LSF enthält."


Soll eine 24 H Creme einen Lichtschutzfaktor haben?


Gut, jetzt werden mir die Hersteller sagen, man sollte nicht bei einer Pflegecreme, die man für Tagespflege und Nachtpflege verwendet, eben in der Nachtanwendung nicht noch durch einen Sonnenschutzfilter, der durchaus Reizpotenzial haben könnte bei "Rund um die Uhr Anwendung" verwenden. Doch gerade die mineralisch Filter, wie Zink- oder Titanoxid haben eher sogar eine reizmindernde, heiligende Wirkung auf die Haut.


Und selbst chemische Filter, in nicht zu hoher Konzentration und neuester Technologie sollten möglich sein. Ein sehr gutes Beispiel, dass eine 24 Stundencreme, die eben wie gesagt, auch nachts - ohne jeglichen Zweifel - verwendet werden kann und einen Sonnenschutzfaktor von SPF 15 (in einer Tag- und Nachtcreme! Jawohl!)  - das zeigt ein Weltkonzern: Estée Lauder mit der neuen "DayWear Multi-Protection Anti-Oxidant 24 H-Moisture Creme!


Auf jeden Fall ist der Begriff 24 Stunden Creme für den Konsumenten mißverständlich. Geht er doch davon aus, dass er 24  Stunden geschützt ist - ist er aber nicht - nicht vor der Sonne!  Und so kriegt man Falten, Falten, Falten - wenn man dann oben drüber keine Sonnenschutzcreme verwendet.



Inhaltsstoffe: Bio:Végane  Acai  Reinigungsgel für Mischhaut


AQUA (WATER) • GLYCERIN • SODIUM COCOYL GLUTAMATE • COCO-GLUCOSIDE • CITRUS AURANTIUM DULCIS (ORANGE) FRUIT EXTRACT* • DEHYDROXANTHAN GUM • BENZYL ALCOHOL • EUTERPE OLERACEA FRUIT EXTRACT • ENANTIA CHLORANTHA BARK EXTRACT • OLEANOLIC ACID • SODIUM CHLORIDE • CHONDRUS CRISPUS (CARRAGEENAN) • PARFUM (FRAGRANCE) • LINALOOL** • LIMONENE  • BUTYLENE GLYCOL • SODIUM BENZOATE • POTASSIUM SORBATE


Inhaltsstoffe: Bio:Végane Acai 24 Stunden Pflege


AQUA (WATER) • HELIANTHUS ANNUUS (SUNFLOWER) SEED OI  • COCONUT ALKANE • GLYCERYL STEARATE CITRATE • GLYCERIN • BUTYLENE GLYCOL • CETEARYL ALCOHOL • SIMMONDSIA CHINENSIS (JOJOBA) SEED OIL • DISTARCH PHOSPHATE • ROSA CANINA FRUIT OIL* • COCOS NUCIFERA COCONUT) OIL  • BENZYL ALCOHOL • CETEARYL GLUCOSIDE • EUTERPE OLERACEA FRUIT EXTRACT  • ENANTIA CHLORANTHA BARK EXTRACT • OLEANOLIC ACID • PARFUM (FRAGRANCE) • LINALOOL  • LIMONENE  • BENZYL SALICYLATE  • CITRONELLOL • CITRAL • COCO-CAPRYLATE/CAPRATE • TO COPHEROL • XANTHAN GUM • POTASSIUM SORBATE • GELLAN GUM • MORINGA OLEIFERA SEED OIL • BISABOLOL • LECITHIN


Inhaltsstoffe: Bio:Végane Acai Serum für Mischhaut


AQUA (WATER) • ALCOHOL • GLYCERIN • BUTYLENE GLYCOL • DEHYDROXANTHAN GUM • EUTERPE OLERACEA FRUIT EX TRACT* • ENANTIA CHLORANTHA BARK EXTRACT • OLEANOLIC ACID • BENZYL ALCOHOL • SODIUM HYALURONATE • PARFUM (FRAGRANCE) • LINALOOL • LIMONENE • BENZYL SALICYLATE • CITRONELLOL • CITRAL  • LEVULINIC ACID • SODIUM LEVULINATE • MORINGA OLEIFERA SEED OIL • LECITHIN







Ich habe auf der neuen Webseite der neuen Marke jegliches Männergesicht vermisst - Männer sind keine Zielgruppe für die Bio:Végane Skinfood Kosmetik? Kein Problem, ich bin schon immer gegen den Strom geschwommen. Oder um es mit Groucho Marx von de Marx Brothers zu sagen:  „Es würde mir nicht im Traum einfallen, einem Klub beizutreten, der bereit wäre, jemanden wie mich als Mitglied aufzunehmen" Will damit sagen, gerade weil man da  Männer ausgeschlossen hat, umso eher.


Eine Marke muss sich Bekanntheit und Vertrauen erarbeiten


Im Gegensatz zu anderen Produkteinführungen bei DM gab es auch keine "Demo Schnupper- und Probiersäule. Damit sich interessierte Konsumenten mit dem Versuch auf der eigenen Haut, eine Kaufentscheidung leichter treffen konnte. Wie gesagt, eine neue Marke wurde ins Regal eingeräumt, nicht präsentiert. Und wenn eine neue Marke erscheint, die völlig unbekannt ist, dann muss diese sich erst ihr Vertrauen erarbeiten.


Bio:Végane Skinfood und andere bio vegane Kosmetik


Auch waren nur zwei der vier Bio:Végane Pflegelinien, wie man auf dem Foto unten deutlich sieht, komplett im Regal zu finden. Problematisch finde ich, dass die Gesichtswasserflaschen nicht versiegelt sind, so konnte ich bei DM Markt eine Flasche Bio Cranberry aufschrauben und daran riechen. Sowas geht gar nicht, zumal die Flaschen auch noch ohne Umverpackung in den Regalen steht, was zwar einerseits aus Umweltgründen sehr löblich ist, andererseits die Hemmschwelle für Interessierte senkt, es mir gleichzutun - und so vielleicht das Produkt zu verunreinigen.


Bio:Végane Skinfood Kosmetik: Hier jetzt aus Sicht eines Marketing-Managers die konstruktiven Kritikpunkte:


+  Die Produkte sind bei Vertriebspartnern "omnipräsent"  - will heißen: Sind außer im eigenen Webshop auch beispielsweise über Medpex erhältlich, über Flaconi, DM Markt und Müller sowohl in den Filialen, als auch in deren Onlineshops, was im Internet die Präsenz der Marke (wenn man sie mal kennt...) erhöht.


+ gut gemachte Webseite, der Online-Shop von biovegane  ist state of the art. Produktbeschreibung, Anwendung und vor allen Dingen, die aufgeführten Inhaltsstoffe, wirklich wichtig für Allergiker, vorbildlicher und besser als man das so gewohnt ist, selbst vom eigenen Haus. Die Webseiten werden auch auf das Handy im Mobilstyle ausgeliefert, auch ein Novum für manche Firmen. Sehr gut gemacht.


- Man versucht eine komplett neue Marke: bio:végane Skinfood aufzubauen. Verzichtet darauf bereits gewonnenes Vertrauen, das Konsumenten in die eigenen Produkte haben (extrem positive Bewertungen bei Amazon für Sans Soucis und Biodroga Produkte als Beispiel) zu nutzen und dem Konsumenten so eine Entscheidungshilfe zu geben.


- Man vertraut, siehe vorangegangene Punkt, ausschließlich auf die Argumente bio und vegan und auf die neue frisch-fruchtige Optik, und das in einem Mitbewerberfeld, in dem ich alle "Credits" nutzen sollte, die  zur Verfügung stehen um sich  von Mitbewerbern, die bereits ihr Statement auf dem Markt, auf den man abzielt, haben und entsprechend bekannt sind.


- Man kommt sehr spät, vielleicht zu spät in einen Markt, der seit Jahren bereits von anderen Marken, die hier bereits einen hohen Vertrauensvorsprung genießen, siehe oben


- Obwohl ich durch die örtliche Nähe zu BCG Cosmetics Baden-Baden lebe und öfters dort direkt auch einkaufe, und ich bei Kosmetik die Bio sind, hatte ich bis zu meiner Begegnung auf dem SWR3 Pop Festival keinerlei Kenntnis. (vegan ist mir schnuppe - welche tierischen Inhaltsstoffe könnte Kosmetik heutzutage haben, die tierischen Ursprungs ist, abgesehen von Bienenwachs, frage ich mich gerade.. Ringelblumensalbe in Schweineschmalz ausgekocht, das gab es nur zu Omas Zeiten),  Liegt vielleicht daran, dass ich keine Frauenzeitschriften lese? Hätte ich da Werbeanzeigen gesehen? Ich habe noch nie Werbeschaltungen des zugrundeliegenden Unternehmens gesehen. Was mich schon wundert, zumal man ja ständig behauptet, dass den Löwenteil des Preises eines Kosmetikproduktes das Werbebudget ausmacht.


- Der Begriff "bio" ist überwiegend positiv bewertet, der Begriff "vegan" nicht unbedingt. Immer wieder liest man, und Ärzte warnen eindringlich,  von vegan-hysterischen Müttern, die ihre Kind mit veganer Kost fehlernähren, was bis zur Körperverletzung "gelingt" (Der Sarkasmus ist angebracht, wenn man einen Artikel auf Spiegel online liest, und das ist mitnichten ein Einzelfall: "Elterncouch: Vegane Kleinkind-Ernährung? Nein, danke"


- Die Frage der Hauptzielgruppe?  Um dem Thema Zielgruppe Veganer / Vegetarier ein paar wissenschaftliche Zahlen zu widmen, hier zwei Links zu Statista:


- Im Jahr 2017 gab es in der deutschsprachigen Bevölkerung ab 14 Jahre rund 0,84 Millionen Personen, die sich selbst als Veganer bezeichnen würden oder als jemand, der weitgehend auf tierische Produkte verzichtet.  Umfrage in Deutschland zur Anzahl der Veganer.


- Diese Statistik zeigt die Anzahl der Personen in Deutschland, die sich selbst als Vegetarier einordnen, in den Jahren von 2013 bis 2017. Im Jahr 2017 gab es in der deutschsprachigen Bevölkerung ab 14 Jahre rund 5,7 Millionen Personen, die sich selbst als Vegetarier bezeichnen würden oder als jemand, der weitgehend auf Fleisch verzichtet. Umfrage Lebenseinstellung Anzahl Vegetarier


- Im Jahr 2010 waren knapp 27 Prozent der insgesamt rund zehn Millionen Käufer bis einschließlich 39 Jahre alt. Der Anteil der Jüngeren hat seitdem deutlich zugenommen. Die Statistik zeigt die Altersstruktur von Käufern von Fleischersatz-Produkten in Deutschland in den Jahren 2010 bis 2014.


- Bio:Végane Skinfood: bio und vegane Kosmetik für eine eng begrenzte Zielgruppe. Auf die hätte man sich dann auch ausschließlich konzentrieren müssen. Was schon schwer genug ist, zumal es hier durchweg seit Jahren gut eingeführte Marken gibt.


- Die Produkte sind in inhaltlich zu großen Mengen abgefüllt. Gemäß meinem vorangegangen Absatz und einer reellen Chance die junge Käuferschaft zu bewegen, hätte man die Produkte besser mit weniger Inhalt zu geringeren Preisen anbieten sollen. Produkte zwischen 9,95 und 14,95 € sind einfach zu hoch.  


Zurückkommend auf Bio:Végane Skinfood und die Hauptzielgruppe (15-20 jährige) von bio und veganer Kosmetik. Diese jungen Menschen sind sprunghaft, werden jede Sekunde durch Influencer und Youtuber in Höchstleistung und mit chronischem Aufmerksamkeitsdefizit von Marke zu Marke getrieben. Ausserdem wollen junge Menschen viel ausprobieren, "checken" was ihnen gut tut. Zudem leben viele noch vom Taschengeld oder ihrer Ausbildungsvergütung, da sind 14,95  € (Angabe des Herstellers) direkt eine Investition.


- Man hätte sich ein Beispiel am derzeitigen internationalen Shooting Star der Kosmetikindustrie nehmen sollen, Deciem aus Kanada, die neben sehr hochpreisigen Produkten wie Niod oder Hyalamide mit der lowbudget Marke "The Ordinary - Rezepturen mit Integrität" gerade den konservativen Kosmetikmarkt revolutionieren. Der Preis dieser glaubhaft, qualitativ hochwertigen Produkte ist unglaublich günstig, ausserdem sind die meisten Produkte in 30 ml Größe abgefüllt.


- Wenn ich einmal davon ausgehe, dass bio:végane überwiegend die Altersgruppen 15 - 20 jährige Frauen erreicht, dann bereits in wesentlich geringerem Maßen die 20-40 jährigen, und einige, einzelne Senioren, die noch die 60er Revolte erlebt haben und sich immer noch bei bester Gesundheit erfreuen, dann hätte man sich eigentlich zwei der Produktserien von Anfang an sparen können. Nämlich für normale bis trockene Haut, aber auf jeden Fall die Bio Goji für anspruchsvolle Haut, die mit dem Anti Aging Effekt wirbt. Zumal diese  beiden zuletzt genannten Zielgruppen in den veröffentlichen Videos gar nicht auftauchen.


- Die "neuen Medienvertreter" - damit meine ich im allgemeinen die von mir positiv bewerteten Blogger,  die selbst von großen Firmen bevorzugt vor Journalisten zu Events und Produktvorstellungen eingeladen werden. Ich hatte nur zwei oder drei Bloggerbeiträge zur Bio:Végane Skinfood Kosmetik gelesen. Ich würde die Blogger besser aussuchen, denen ich Produkte zum Testen zuschicken. Sie sollten authentisch über die Produkte berichten, ihre Erfahrungen bei der Anwendung beschreiben und am eigenen Leib erfahren, sozusagen, bei Gutheißung, die Produkte an ihre Anhängerschaft, oder diejenigen die den Blog lesen, weiterempfehlen.


- Es sollte auf keinen Fall mit  Bloggern kooperiert werden, denen man   "Empfängnisbereitschaft" unterstellen kann (damit meine das Annehmen der Produkte als Geschenke um sie dann ungeöffnet später über Ebay weiterzuverscherbeln)


Manche der Blogger haben nicht mal eigene Fotos von den Produkten erstellt. Und die Texte klingen so, als ob sie die PR-Artikel lediglich ein wenig umgeschrieben haben, um diese nicht als Double Content im Netz zu haben.  Das nenne ich dann gewerbsmässige Faulheit dieser "Blogger". Man sollte sich also die Blogs ganz genau ansehen und als Bemessungsgrundlagen wie Authentizität, Kreativität, Fleiß und Akribie dazu verwenden, um eine Zusammenarbeit zu begründen.






Bio:Végane Skinfood - Vegane Kosmetik made in Germany

Update kein halbes Jahr später: Der ursprüngliche Artikel entstand im Mitte September 2017. Anlass war der „Auftritt von Bio:Végane Skinfood  statt Sans Soucis“ in einem Zelt während des New Pop Festivals 2017 in Baden-Baden. Kein halbes Jahr später lässt sich ein neues Resümee ziehen, in dem sich viele meiner Überlegungen bestätigten und sich neue Befürchtungen auftun. Wie ich dann erkannte, war ich aufgrund meiner Aufmerksamkeit Zeuge einer richtig misslungenen Produkteinführung.


Nur ein halbes Jahr später im Februar 2018, gibt es bereits bei, vermutlich einem der grössten Vertriebspartner von Bio:Végane Skinfood, den Ausverkauf bestimmter Produkte der Linie, bzw. es wurden von Anfang an nicht alle 4 Produktlinien ins Verkaufssortiment aufgenommen.


Vermutlich wurde in keiner der DM Märkte die Bio:Végane Skinfood  Goji Serie überhaupt aufgenommen, zumindest hatte ich bei meinem Besuch in den DM Filialen in Bühl, Bruchsal, München Neuhausen und Baden-Baden lediglich vereinzelt die Bio:Végane Skinfood Tuchmaske im Regal gesehen, aber keine der anderen Produkte der Goji Serie (für anspruchsvolle Haut).


Ausverkauft wird gerade bei den DM Märkten die Bio:Végane Skinfood Cranberry Serie, die meisten Produkte erhielten einen ausgelobten  Ausverkaufspreis.


Von der Bio:Végane Skinfood Bio Grüntee wird die Augenpflege mit einem Preisnachlass, ebenfalls als Ausverkaufspreis ausgelobt, angeboten.


Folgende Fehler wurden meiner Meinung bei der Produkteinführung von Bio:Végane Skinfood gemacht:


Meines Wissens gab es bisher weder von Sans Soucis noch von Biodroga Produkte, die mit „Bio“ ausgelobt waren. Man hätte nicht „den ganzen Weg gehen sollen“, heißt die Produkte auch noch dem veganen Anspruch unterzuordnen. Es hätte völlig gereicht mit einer Bio-Serie zu starten, wenn man sich explizit eine junge, neue Zielgruppe gewünscht hat und wenn die Standardmarken wie Dr. Scheller, Sans Soucis und Biodroga eher die überwiegend Frauen ab 30 aufwärts ansprechen. Die Zielgruppe der Konsumenten, der Kosmetikprodukten vertrauen, die mit Bio gekennzeichnet sind wächst und wächst, weil der Begriff „Bio“ einen Vertrauensanspruch hat. Und „Bio“ spricht jedes Alter an und nicht nur ein paar coole Teens.


Das hat verschiedene Gründe: Nur in sehr jungen Jahren, ich persönlich nehme hier gerne die Altersgruppen zwischen 13 und 23 kann ich mit Produkten, egal ob dies Lebensmittel oder kosmetische Produkte sind, mit dem Begriff „vegan“ begeistern. Ausnahmen wie Einzelfälle bestätigen hier nur die Regel. Alle anderen, mehr erwachsenen Altersgruppen ist der Begriff „vegan“ eher verdächtig, fast ein Schimpfwort oder um es gewählter auszudrücken, entspricht nicht dem allgemeinen Lebensstil.


Man muss sich also auch fragen, was hat sich ein Unternehmen dabei gedacht, wenn man mit der neuen Marke Bio:Végane, auch die Optik versucht zumindest das zu vermitteln, eine recht junge Zielgruppe anspricht, dann auch noch Produktlinien aufzustellen, die die trockene Haut und für die anspruchsvolle Haut zum Ziel hat, beides Hauttypen, die selten in jungen Jahren vorkommen.


Weiterer Punkt: Junge Zielgruppen kaufen niemals Augencremes, warum gehören dann in die Produktlinien Augenpflege Produkte? (Es ist ja kein Zufall dass die Augenpflege von Bio:Végane Skinfood in den DM Märkten gerade ausverkauft wird). Viel sinnvoller wäre es gewesen, wenn man intensiv über die Bedürfnisse der jungen Zielgruppen nachgedacht hätte - junge Mädchen schminken sich gerne und viel - einen Primer von Bio:Végane Skinfood  im Produktsortiment gehabt hätte.






Die Mädels und jungen Frauen möchten viel ausprobieren, deshalb hätte man die Produkte in kleineren Einheiten anbieten können. Siehe Sante, die machen das richtig, da kostet 125 ml „erfrischendes Gesichtswasser knapp 6 €.


Welche Werbeagentur oder Textagentur hatte eigentlich die Höllenidee die Produktlinie Bio:Végane Skinfood zu nennen. Dieser Mischmasch aus französisch angehauchten Begriffen Bio:Végane verbunden mit einem angelsächsischen Abgang (Skinfood), … ist weder besonders jugendgängig noch praktisch


Ich habe ewig gebraucht mir diesen Kunstbegriff zu merken


Ich habe den Begriff jetzt schon oft in die Tastatur gehauen und verhaspele mich immer noch


In Zeiten sozialer Netzwerke Begriffe getrennt durch einen Doppelpunkt und mit einem Accent aigu zu krönen, geht ja gar nicht, da sich diese Sonderzeichen weder in einer URL darstellen lassen, noch bei Instagram als Hashtag umsetzbar sind und dafür dann Ersatzschreibweisen gefunden werden müssen.



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