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Faszientraining kann helfen: Schmerzen und Beschwerden einfach wegrollen

Langzeiteffekte durch konsequentes und kontinuierliches Training


Bei kontinuierlichem Faszientraining stellen sich vielfältige Langzeiteffekte ein, wie ein verbesserter gesundheitlicher Allgemeinzustand, allgemeines Wohlbefinden, bessere Körperhaltung und Ausstrahlung, bei der Ausübung von Sportarten eine Verbesserung der Ausdauer, Belastungstoleranz, Beweglichkeit sowie ein geringeres Verletzungsrisiko.


Die Faszienrolle als Gerät zum Faszientraining


Eine Faszienrolle ist optimal im Faszien-Training einsetzbar. Mit dem Faszien-Training lässt sich:

• die allgemeine Flexibilität steigern,

• Verspannungen und unspezifischen Schmerzen entgegenwirken,

• die sportartbezogene Leistungsfähigkeit steigern,

• Muskelkater abmildern sowie der Stoffwechsel des Bindegewebes anregen.


Faszientraining wirkt auch bei chronischen Schmerzen

Faszientraining wirkt in der Behandlung der chronischen Schmerzen über neurophysiologische Prozesse, die die körpereigene Schmerzhemmung aktivieren und eine Schmerzsignalweiterleitung blockieren. Mit der Pilatesrolle kann der Druck auf die Körperteile beim „Ausrollen“ in der Therapie individuell an das eigene Schmerzempfinden angepasst und das Faszientraining so als Therapiebaustein in bestehende Therapiekonzepte integriert werden.


Bleibt uns nur zu sagen, viel Spaß und Freude - und eventuell: Gute Besserung - beim Faszientraining mit der Rolle




Die Faszie, das Faszientraining, die Faszienrolle. Kaum eine andere Begrifflichkeit in der Medizin hat in den letzten Jahren soviel Publicity erfahren. Das ist auch gut so. Denn bei vielen Unbefindlichkeiten, Beschwerden und ja, Erkrankungen kann der Zustand der Faszien eine große Rolle spielen.

Was sind denn jetzt genau Faszien?

Faszien kann man sich als dreidimensionales Netz(-werk) aus Bindegewebe mit sowohl kollagenen als auch elastischen Fasern vorstellen. Muskeln, Knochen, Gefässe, Nerven und alle Organe sind von diesem bindegeweblichen Netzwerk umhüllt.  

Die Faszien sind wichtig bei der Kraftübertragung von den Muskeln zu den Knochen um eine Bewegung zu vollziehen, so auch der Beweglichkeit, der Energieeffizienz und der Sprungkraft. Ebenso haben Faszien einen Einfluss auf die körperlichen Wahrnehmung. Man wusste auch schon immer, dass Faszien auf die Stabilität, den Schutz und die Elastizität einen Einfluss haben.

Neu dagegen, dass die Faszien, die Muskeln umhüllen, freie Nervenden haben. Temperatur, Druck und Zug, eben die körperliche Wahrnehmung werden beeinflusst und diese Informationen an Rückenmark und Gehirn weitergeleitet.

Der Einfluss der Faszien auf Körper, Psyche und Wohlbefinden

Umgekehrt werden auch negative Einflüsse und Eindrücke weitervermittelt, wie Schmerzen. Viele Rückenschmerzen sind nicht genau zu lokalisieren, hier spricht man von einem myofaszialen Symptom. Auch die Psyche kann sowohl von dem Schmerzen die ursprünglich in den Faszien ihren Anfang haben beeinflusst werden und umgekehrt kann die Psyche einen Einfluss auf die Gesundheit der Faszien haben. Einer der  vielen Gründe warum Pilatestraining oder Yoga so erfolgreich bei der Faszienbehandlung sind.

Durch Pilatestraining oder Yoga können Verklebungen der Faszien gelöst werden, die Elastizität des Körpers wird verbessert, Bewegungen so harmonisiert und der Stoffwechsel des Organismus, hier insbesondere des Bewegungsapparates angeregt und auch besser durchblutet. Je nachdem welche Aufgaben die Faszien haben unterscheiden man drei Arten:

• die oberflächlichen Faszien

• die tiefliegenden Faszien,

• die viszeralen Faszien.


Faszien im Fokus von Medizin, Sportwissenschaft

und Körpertherapien


Im Gegensatz zu früher weiß man heute,  durch Untersuchungen mit Ultraschall und Laborergebnissen,  nachgewiesen und Studien bestätigt, wie sich die Dicke, die Elastizität, die Festigkeit, der Wassergehalt und die biochemischen Bestandteile vor und nach einer Belastung, wie einer sportlichen Betätigung, ändern und man Rückschlüsse durch diese Veränderungen auf die Aktivität (!) der Faszien treffen kann.

Faszienrollen und Pilatesrollen sind im Fitness- und Leistungssport, in der Rehabilitation, bei der Muskelkräftigung, zur Förderung der Beweglichkeit, bei der Eigenmassage, zur Schulung von Gleichgewicht und Stabilität sowie beim Faszientraining im Einsatz.

Faszienrollen bildend durch ihre Beweglichkeit eine instabile „Trainingsunterlage. Heißt bei bestimmten Übungen mit der Faszienrolle muss der Körper „gegensteuern“ und den Körper im Gegensatz dazu zu stabilisieren. Dies tut er mit Hilfe der tiefliegenden Muskelgruppen. Je öfter man übt, desto besser lernt der Körper eben jene tiefliegenden Muskelgruppen zu aktivieren. Gleichgewicht und Koordination werden so geübt und verbessert.


Eigenmassage und Faszientherapie


Auch für die Eigenmassage und Faszientherapie ist die Faszienrolle das Mittel der Wahl. Muskelverhärtungen und Muskel-Verspannungen werden gelöst, Durchblutung und Stoffwechsel von Muskeln, Haut und Bindegewebe verbessert. Die Beweglichkeit wird verbessert und die Psyche durch eine einsetzende progressive Muskelentspannung positiv beeinflusst.


Nackenverspannungen und Rückenschmerzen rühren nicht selten von einer falschen Sitzhaltung oder zu langem Sitzen her und lassen sich durch den Einsatz von Faszienrollen schon durch wenige Trainingseinheiten lindern und die Mobilität in Hals und Nacken steigern.


Faszien und Schmerzen


Die Ursache von Schmerzen aufgrund von verklebten und verhärteten Faszien ist oft auf das alltägliche Arbeits- und Freizeitverhalten zurückzuführen.


• Physischer und psychischer Stress

• Vermehrte Freisetzung von TGF*

• einseitige und damit mangelhafte Ernährung,

• ein Mangel an Bewegung

• und dauerhaft einseitige körperliche Belastung (bspw. Schonhaltungen durch Schmerzen)

sind auslösende Faktoren für vermehrte Verklebungen der Faszien, die Schmerzen verursachen können.


* TGF oder „Transforming growth factor“ ein Botenstoff der die Faszien sich langsam und dauerhaft zusammenziehen lässt. TGF löst eine Kontraktion der Faszien aus und fördert auf Dauer Verklebungen)

Wie Faszien-Schmerzen gelindert werden können:


•   Ausreichende Bewegung, um den Stoffwechsel und die verschiedene Bewegung der Faszien anzuregen

•   Dehnung der Muskulatur, um körpereigene Prozesse zu aktivieren

•   Regelmässiges Sprungtraining (z.B. Trampolin- oder Seilspringen) oder ein abwechslungsreicher Laufstil


Wie Faszientraining gegen Schmerzen helfen kann


Mit dem Faszientraining wird gezielt gegen die Verklebungen des Bindegewebes vorgegangen. Mithilfe einer Faszienrolle oder eines Faszienballs wird das Gewebe gezielt bearbeitet und die Durchblutung angeregt.


Zugegeben, es kann etwas schmerzhaft sein am Anfang. Nämlich dann, wenn starke Verklebungen vorliegen. Deshalb sollte man zu anfangs sachte mit der Faszienrolle oder dem Faszienball das Training beginnen. Genauso wichtig wie das Training sind auch die ausgedehnten Ruhe- und damit Regenerations- und Anpassungsphasen, damit sich kollagene Strukturen neu bilden können und diese dann die Faszien stärken.


Faszientraining hat Ziele in unterschiedlichen Bereichen:


• Im Training können eine sportartbezogene Leistungssteigerung und eine Verbesserung der Regeneration erreicht werden.

• Therapeutisch können Problembereiche der Gesundheit (Nackenverspannungen, Rückenschmerzen, Knieprobleme) behandelt und eine deutliche Beschwerdelinderung erzielt werden.

•  Faszientraining kann ebenso präventiv und zur Aktivierung des Immunsystems eingesetzt werden.