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Bildnachweise








Hörzu, wenn sich ein Sonderheft einer Programmzeitschrift um die "Gesundheit seiner Leser kümmert..." - Teil 6

Das Herz profitiert von der Sonnenbestrahlung und UV Licht?


Weiter heißt eine These der Autorin, dass das Herz durch die Sonnenbestrahlung profitieren würde, da sich die Zellstruktur und die Pumpleistung verbessern würde und zwar deutlich.  Meiner Ansicht nach wird hier wieder einmal, wie so oft suggeriert und nicht unterschieden, als ob ein solcher Effekt, wenn er denn wirklich zweifelsfrei nachgewiesen wäre (die Redakteurin lässt ja an ihren Aussagen keine Zweifel, obwohl die Wissenschaftler in ihren Studien sich vorsichtshalber im Konditional ausdrücken), sich auf das Vitamin D3 bezieht  - und zwar unabhängig vom Ursprung, ob durch die Photosynthese in der Haut, Ernährung oder Supplements, so auch in dieser wissenschaftlichen Arbeit die ich zum Thema gefunden habe und in der der Autor im Prolog den Zusammenhang zwischen Rachitis und Vitamin D3 herstellt:  



"Tierstudien zeigen, dass Vitamin D günstige Auswirkungen auf verschiedene Krebsarten, Blutdruck, Herzerkrankungen und immunologische Störungen hat, aber diese nicht-skelettalen Auswirkungen waren beim Menschen schwer nachzuweisen."

Vitamin D: Production, Metabolism, and Mechanismus of Action (Es mag andere Arbeiten geben, aber immerhin nenne ich konkrete Quellen).



Womit wir bei einem weiteren Herzstück meiner Kritik wären, endlich, die Studie:


Die Vermeidung von Sonneneinstrahlung ist ein Risikofaktor

für die Gesamtmortalität der schwedischen Karolinska Universität


Im Artikel wird gesagt, dass eine Studie der Universität Karolinska in Schweden "zeigte",  dass Sonnenanbeterinnen länger leben und weniger Herz- und Kreislauferkrankungen hatten als Sonnenvermeider. Was mich zu der Frage bringt, was die Autorin des Artikels in der Hörzu 2/2019 Sonderheft Gesundheit mit "Sonnenanbeterin" definiert.  


Vor meinem geistigen Auge tritt da eine Frau auf, die ich erst kürzlich bei einem Sommerfest getroffen hatte, und deren Anblick mir die Tränen in die Augen trieb: Ursprünglich weiße Hautfarbe, braun bis fast schwarz gebrannt, so daß man vermuten könnte, dass sie auch nachts noch leuchtet und nachglüht und von sich sagt, wie gerne sie doch ausgiebig und lange in der prallen Sonne auf ihrem Balkon liegt. Das ist für mich eine Sonnenanbeterin!


Ich will nicht aussehen wie eine alte Schildkröte, sagte Karl Lagerfeld


An dieser Stelle möchte ich an ein Bonmot von Karl Lagerfeld erinnern:  So legendär wie sein Outfit - schwarze Sonnenbrille, weißer Mozartzopf, steifer Vatermörderkragen - waren auch seine Aussprüche. Über seine Haut sagte er einmal: "Ich gehe nicht mehr in die Sonne. Schon seit Ewigkeiten nicht mehr. Ich will nicht aussehen wie eine alte Schildkröte." (Quelle NDR: "Seiner Zeit voraus": Trauer um Karl Lagerfeld)


Zurück zu den Sonnenanbeterinnen und den Sonnenvermeidern.  In der Studie werden diese Begriffe nicht verwendet, da heißt es: "Die Sterblichkeitsrate unter Vermeidern der Sonnenexposition war im Vergleich zu denen mit den höchsten Sonnenexpositionen um das Doppelte erhöht."


Sonnenanbeterinnen leben länger - noch einmal: AHA!


Ich kannte bisher nur Gottesanbeterinnen. Aber gerne helfe ich mit diesen Begriff "Sonnenabeterinnen" im Netz mitzuprägen, so dass auch einige verwirrte, bedauerliche Hilfesuchenden Leser abstruser Artikel auch auf eine Gegendarstellung aufmerksam werden.  


Zu den "Sonnenanbeterinnen" hatten weniger Herz- und Kreislauferkrankungen als "Sonnenvermeider" ist komischerweise die Studie weniger bestimmt. Im Artikel wird dieser Umstand ja als Fakt gehandelt, in der Studie steht aber: "Es gibt einige epidemiologische Hinweise auf ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und einen frühen Tod bei Personen mit niedrigem Vitamin D-Gehalt. Diese Ergebnisse sind jedoch inkonsistent" - Noch Fragen? V I T A M I N   D!


Weiter im Artikel heißt es, dass Sonne gegen Rheuma und Tuberkulose wirkt.  Nehmen wir uns da einmal zunächst dem Thema Rheuma an.


Hilft Sonne bei Rheuma?


Da schreibt die deutsche Rheuma-Liga in ihrem Artikel von 2013: "Wenn die Frühlingssonne tabu ist (gerne googlen): "Schon ein kurzer ungeschützter Aufenthalt in der Frühlingssonne kann die Haut schädigen und das Risiko für Hautkrebs erhöhen." Weiter heißt es: "Für manche Menschen ist ganzjährig jeder Sonnenstrahl gefährlich: Patienten mit bestimmten rheumatischen Erkrankungen, zum Beispiel Lupus erythematodes."


Andererseits heißt es im Artikel bei Medscape: "Schützt Sonnenlicht vor rheumatoider Arthritis? - Regelmäßige Sonnenbäder begünstigen zwar die vorzeitige Hautalterung. In punkto rheumatoider Arthritis könnten sie aber schützend wirken. Die Teilnehmerinnen mit der höchsten UVB-Bestrahlung entwickelten um 21% seltener eine rheumatoide Arthritis als diejenigen mit der geringsten UVB-Exposition."


Ein derartiger Zusammenhang ließ sich allerdings bei den Frauen bei einer zweiten Studie nicht bestätigen. Der Zusammenhang von UVB-Bestrahlung und rheumatoider Arthritis ist wahrscheinlich über Vitamin D vermittelt, meinen die Autoren.


Egal welches Krankheitsbild in dem Artikel  in der Hörzu 2/2019 Sonderheft Gesundheit, frei nach dem Motto:  "Sonne soviel man will und bis der Arzt kommt"  gibt es Ungenauigkeiten, phantasievolle Interpretationen und es werden auch nur die wenigen Studien - und wie gesagt - dann auch noch falsch zitiert, die in das Konzept des Artikels passen. Ich habe mich vermutlich mit allen Studien mehr beschäftigt, als die Autorin es jemals für ihre Vorbereitungen getan hat, wenn überhaupt.


Aber lassen wir auf der nachfolgenden Seite  einen Artikel eines Online Portals zu Wort kommen, welches sich dem Faktencheck verschrieben hat.




WEITER GEHT ES MIT SEITE 7






Hörzu Sonderheft Gesundheit 2/2019