LOHASHOTELS

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Je reifer man wird, desto mehr muss man seine Haut pflegen. Das hängt einerseits damit zusammen, dass die Haut das flächenmäßig größte Organ ist. Andererseits damit, dass die Haut irgendwann die „Gebrauchsspuren“ nicht mehr vollständig reparieren kann. Ganz einfach, weil auf Zellebene Reparaturmechanismen nicht mehr so gut gelingen. Das Stützgewebe der Haut lässt nach. Die Haut verliert mit den Jahren die Fähigkeit Wasser zu speichern. Man "schrumpelt"


Sonne: Die tägliche Belastung mit UVA, UVB und IR Strahlung


Hinzu kommen die äußeren Einflüsse, denen man ständig, in ihrer Kombination oder abwechselnd, ausgesetzt ist. Umweltverschmutzung wie Russpartikel, Stickstoffoxid, Ozon, usw.  Gechlortes Wasser in Schwimmbädern oder wenn sie in den USA leben, im Trinkwasser. Trockene Heizungsluft. Einer der größten Aggressoren für die Haut, ja für den ganzen Organismus, das sind die Auswirkungen durch den Aufenthalt im Freien, durch UV (und IR) Strahlen. Wobei die Dosis auch hier die Gefährlichkeit eines Giftes ausmacht.


Gesunde Sonne: Vitamin D gut für die Knochen & das Immunsystem


Es ist eine zwiespältige Sache. Einerseits tun uns die wärmenden Sonnenstrahlen gut. Nach den dunklen Jahreszeiten können wir  kaum das Frühjahr und den Sommer erwarten. Im hellen Licht leuchten die Farben, und es erscheint uns mehr als natürlich, uns darüber zu freuen. Je  wärmer und heller es wird, das motiviert,  eine leichtere, den Körper weniger bedeckende Kleidung anzuziehen.


Wenn die Sonnenstrahlung intensiv genug ist (nicht im Winter), dann stellt der Körper Vitamin D3 in der Haut her. Der Körper kann das Vitamin mit Hilfe der Sonne synthetisieren. Ganz nebenbei Vitamin D3 ist gar kein Vitamin im üblichen Sinn. Es ist ein Hormon. Inzwischen weiß man dass Vitamin D nicht nur für den Kalziumeinbau in die Knochen verantwortlich ist (Rachitis (Knochenerweichung war in den Zeiten der Industrialisierung eine schreckliche Kinderkrankheit), sondern ein ausreichend hoher Vitamin D Spiegel extrem wichtig für ein starkes Immunsystem ist.


Der gesunde Mittelweg - Zeit und Gelegenheit: Sonnencreme


Nichts ist also zu sagen, wenn man im Sommer kurze Sonnenbäder im Schatten nimmt. Oder bei einer Wanderung, bei der man sich überwiegend auf schattigen Pfaden bewegt, die Körperteile, die im Herbst und im Winter durch die Bekleidung geschützt sind, ohne Sonnenschutz der frischen Luft auszusetzen. Dies gilt natürlich nicht bei weitläufigen Wanderungen, die über mehrere Stunden gehen, und erst recht nicht, wenn man dies in den Bergen oder an der See tut.  Hier ist die Ultraviolett Strahlung besonders hoch. Gesicht, Hals, Ohren, Dekolletee, und nicht zu vergessen, die Hände sollten durch eine Sonnenschutzcreme mit einem SPF von mindestens 30 bis 50 geschützt sein.  


Bei Fernseh-Diven verraten die Hände das Alter


Während man bei älteren Diven bei Fernsehauftritten sehen kann, dass sie mit einem Schal den Truthahnhals ganz gut kaschieren können. Das Gesicht lässt sich unter multiplen Make Up Schichten vergraben und erscheint makellos.  An den Händen kann man dagegen das Alter einer Person am besten raten. Also beim Sonnenschutz die Hände nicht vergessen.


Böse Sonne: Falten & Hautkrebs - Fakt!


Während dieser positive Effekt nur im Sommer, wenn die Strahlen kräftig genug sind, um die Vitamin D Produktion in der Haut anzukurbeln, vorhanden ist, treffen die weniger intensiven Sonnenstrahlen, die rund ums Jahr auf unsere, nicht von der Sonne bedeckten Hautstellen. Sie können hier die Haut dauerhaft schädigen. Tag für Tag, Monat für Monat, Jahr für Jahr.  


Mag es in jungen Jahren noch angehen, dass man kein Milchbubi-Gesicht mehr wünscht und sich die erste Falte kaum erwarten kann, um reifer zu wirken. Woran sie nicht denken, daß Sonnenanbeter oder Unvorsichtige  in mittleren Jahren nicht nur ziemlich faltig aussehen , sondern auch verbraucht und "abgenutzt." Wer also in frühen Jahren bereits mit der regelmässigen Sonnenschutzpflege beginnt, erspart sich mit Mitte 40 garantiert den Schönheitschirurgen.


Sonnencreme: Egal ob Mann oder Frau - never leave home without it


Es macht also Sinn, mit dem Kenntnisstand von heute, selbst in jungen Jahren, in fortgeschrittenem Alter aber umso mehr, täglich Kosmetikprodukte mit Sonnenschutz mit einem Mindest-SPF von 15, 30 oder 50 zu verwenden. Egal ob Mann oder Frau. Bei der Auswahl der richtigen Sonnencreme kann man, das war nicht immer so, auf den Hauttyp Rücksicht nehmen.  


Während es für trockene Haut  schon immer eine große Auswahl an Sonnencremes gab, weil die grundsätzlich immer Öle und Fette enthielten, hatten Menschen mit Mischhaut oder öliger Haut durch zuviel Talkproduktion immer ein Problem: Es gab kaum fettfreie, mattierende  Sonnencremes und schon mal gar keine die aktiv mit talgaufsaugenden Stoffe, Glanz verhinderten und das Gesicht matt hielten.








Sonnenschutz Creme statt Faltencreme