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Konservierungsstoffe in der Kosmetik: Fluch und Segen












Am verträglichsten sind die Konservierungsstoffe,

die man nicht benötigt:


Viele Konservierungsstoffe (am verträglichsten sind immer die Konservierungsstoffe, die man guten Gewissens vermeiden kann) wären also gar nicht nötig. Bzw. die Mengen der einzusetzenden Konservierer ließen sich stark reduzieren.


Konservierungsmittel schaden dem

Mikrobiom der Haut


Viele Die wenigsten wissen es: Wir sind nicht alleine. Nicht einmal wenn wir alleine in einem Zimmer sind. Unser Darm ist besiedelt von Milliarden Bakterien und auf unserer Haut kreucht und fleucht es wie in einem brasilianischen Urwald von Bakterien und Pilzen, dem Mikrobiom. Dieses MIkrobiom ist lebensnotwendig. Zerstören wir es, dann wird die Haut für verschiedene Erkrankungen, wie beispielsweise Ekzeme oder lokale Neurodermitis anfällig.


"Grundsätzlich handelt es sich bei den Bakterien, Viren oder Pilzen auf unserer Haut nicht um aggressive Angreifer. "Ein ausgewogenes Verhältnis von Mikroorganismen unterstützt verschiedene Stoffwechselprozesse, hilft bei der Wundheilung und schützt vor Eindringlingen", erklärt Professorin Regine Gläser von der Universitäts-Hautklinik Kiel.


Fragwürdige Konservierungsstoffe, oder selbst ein Zuviel von unbedenklichen Konservierungsstoffen, haben einen Einfluss auf unser funktionierendes Mikrobiom und damit auf unsere Hautgesundheit.


Viele harschen Konservierungsmittel

müssten nie zum Einsatz kommen.


Also solche, die, die wie ein "bekannter und in Verruf geratener Unkrautvernichter" funktionieren, sondern Konservierungsmittel, die gut verträglich sind, keine Allergien auslösen und keine endogenen Disruptoren sind, bzw. deshalb unter Verdacht stehen, wenn man die richtigen Behältnisse wählt.


1. Ein Behältnis, bei dem man weder mit den Fingern noch mit einem Spatel (der kommt ja doch mit der Haut in Berührung und dann wieder in die Creme und nicht zuerst in die Spülmaschine) den Inhalt kontaminieren mit Keimen kontaminieren kann


2.  Ein Behältnis, welches die Entnahme zulässt, ohne dass Luft /Sauerstoff mit dem Inhalt in Kontakt kommt. Sauerstoff lässt Stoffe oxidieren.


3. Ein Behältnis, welches den Inhalt vor dem Einwirken von UV Licht / Tageslicht schützt, gleichzeitig leicht isolierend, um kurze Temperaturschwankungen auszugleichen.


Der Sexismus in der Kosmetikbranche


Gibt es nicht? Gibt es doch: Man nennt so etwas einen Airless Spender oder Dispenser.  Gerade für viele Cremes ist dieser Airless Spender bestens geeignet, weil er eine gewisse Viskosität des Inhaltes verlangt. Zu flüssig darf ein Produkt nicht sein, zu fest auch nicht. Aber auch dafür gibt es inzwischen Lösungen.


Warum werden dann solche Airless Spender nicht grundsätzlich verwendet? Preislich besteht hier kaum ein Problem, ein Airless Spender ist nicht teurer wie ein aufwändig gestalteter Tiegel.  Meine Antwort: Man unterschätzt die Frauenwelt!  (Männerprodukte werden kaum in Tiegeln oft in Spender, wenn auch nicht immer in Airless angeboten).


In der Kosmetikindustrie scheint die irrige Meinung zu herrschen, dass Frauen gerne "Töpfe und Tiegel" mögen und gerne (man verzeihe mir den Ausdruck aber ich bin gerade sehr sarkastisch aufgelegt) in diese grabschen!  Anders kann man sich dieses "Phänomen" nicht erklären - oder?




















Caprylhydroxamic Acid = Aminosäuren aus Kokos öl, biotechnisch hergestelltes, unbedenkliches Konservierungsmittel


Potassium Sorbate - Kaliumsorbat = ein synthetisches unbedenkliches Konservierungsmittel


Benzoic Acid - Benzoesäure = laut Hautschutzengel leicht bedenkliches Konservierungsmittel






Parabene haben inzwischen einen hohen (negativen Bekanntheitsgrad). Niemand will sie in seinen Kosmetikprodukten, aber die meisten kaufen trotzdem Produkte mit diesen Stoffen, weil sie sich kleinbedruckt und unleserliche mit langen Namen  als Derivate in vielen Kosmetikprodukten zu finden sind.

"Ohne - Ohne - Ohne" ist immer besser?

Mit Skepsis darf man auch Kosmetika begegnen, die die neuen, oft irreführenden "Ohne-Claims" auf ihre Produkte drucken:  "ohne künstliche Farbstoffe", "ohne künstliche Duftstoffe" oder eben "ohne PABA". Oft steckt der Teufel im Detail und im Produkt, dann andere Konservierungsstoffe, die meist nicht weniger kritisch zu betrachten sind.

Das BfR, das Bundesinstitut für Risikobewertung bewertet den Einsatz von Parabenen differenzierter: So bewertet das BfR, dass zwei Parabene, wenn in einer Konzentration von maximal 0,4 % im Kosmetikprodukt formuliert, diese als sicher für den Konsumenten gelten: Methylparabene und Ethylparabene (Wobei ich die Aussage nicht teile, dass wir "hormonaktive Substanzen in Nahrungsmittel (als Konservierungsmittel) aufnehmen. Ich weiß nicht ob die Herrschaften Fertigprodukte zu sich nehmen, in denen sich diese Stoffe vermuten lassen - ich tue es nicht).


Des Weiteren sind noch Parabene mit den Namen: Propylparabene und Butylparabene in kosmetischen Produkte in Verwendung / im Umlauf, da es hier keine Datensicherheit bezüglich der Unbedenklichkeit vorliegen, hat man die Höchstkonzentration auf 0,19 % begrenzt.




Methylparabene und Ethylparabene





Konservierungsstoffe in der Kosmetik: Fluch und Segen

Ok! Konservierungsstoffe in Kosmetika sind notwendig. Nicht unbedingt in Produkten, die kein Wasser enthalten, wie reine Fettcremes wie Vaseline oder Produkte, die einen hohen Alkohol Anteil haben wie After Shaves. In anderen Produkten kommt man meist nicht umhin Konservierungsstoffe zu verwenden. Sonst müsste man sie im Kühlschrank aufbewahren und nicht in warmen Räumlichkeiten. Oder noch öfters im warm, feuchten Klima eines Badezimmers.


Früher, ich würde sagen bis in die Siebziger, hatte man sich wenig Sorgen um die Nebenwirkungen von Konservierungsstoffen von Kosmetika gemacht. Das lag nicht zuletzt daran, dass Naturkosmetik in dieser Zeit ein Fremdwort war (abgesehen von der  AOK Mandelkleien Paste, mit der so manch panischer Pubertierender versucht hat, seine von Explosionsgefahr gefährdeten Pickel wegzuschleifen).


Je mehr Chemie in der Kosmetik, desto besser


Es waren die Wunder-Wirtschaftsjahre, das Aufkommen der Chemiekonzerne, beginnend mit Bakelit, Bayer, BASf , Henkel, etc. mit Produkten aus Bakelit, Nylonstrümpfen, Plastikstühlen, Nierentischen usw. - die auch vor der kosmetischen Industrie nicht halt machten.


Heute würde man Ausschlag bekommen alleine davon, liest  man die Inhaltsstoffe früherer Rezepturen. Wovon einige immer noch produziert werden. Und wie es scheint unverändert. Der Lobbyismus der Kosmetikindustrie hat auch Büros in Brüssel, sonst wären eine Konservierungsstoffe schon verboten. Leider werden statt Verboten meist nur mengenmässige Restriktionen erlassen, um  das Risiko einer Schädigung des Verbrauchers "möglichst gering" zu halten. Frage ist nur ob das reicht.


Rache ist ein Gericht, das man am besten kalt serviert


In Brüssel passiert trotzdem viel Lobenswertes und Gutes: Verbraucherschutz hat einen hohen Stellenwert.  Wenn man von  großen Ausnahmen (zumindest bekommt das der EU Bürger mit), wie die Verlängerung der Zulassung von Monsantos Glyphosat. Dank Lobbyismus und deutschem Störfeuer (was nicht wirklich wundert) konnte man sich nicht auf ein Glyphosat Verbot einigen. Wobei Bayer sich da wohl etwas zu früh gefreut hat. Die Klagen nehmen zu. Erste Urteile gegen Bayer gibt es schon.


Nach langem zähen Ringen, wer von diesem Prozedere sich gerne überzeugen will, der kann sich gerne die moderne Version von Din Quijote  antun, nämlich die Entstehung des DSGVO und das Ringen von Jan Philip Albrecht gegen EU Abgeordnete und deren rudimentären Kenntnisse über das Internet . Und natürlich die Interessenvertreter der großen Konzerne, die dort nicht nur Gewehr bei Fuss stehen,  sondern Zutritt zu den Entscheidungsträgern haben.


Kommen wir aber zum Thema zurück: Ja es gibt sie dennoch, aufrechte Beamte und EU Kommissare die es im Verbund mit wissenschaftlichen Expertisen geschafft haben  verschiedene Stoffe, die in der Kosmetik verwendet werden, durch internationale durch die EU initiierte Maßnahmen, diese zu ächten oder zumindest deren Einsatz auf bestimmte Anwendungsbereiche zu beschränken, bzw. Höchstmengen / Grenzwerte zu erreichen. Besser als nichts könnte man meinen - wirklich?

Ich möchte bei mir auf jeden Fall jede Art von Krankheit inklusive Krebs soweit wie mir möglich ist durch präventive Maßnahmen verhindern und nicht erst darauf warten, was das BfR in ein paar Jahren (wenn bei mir wegen Zögerlichkeit der Sensenmann vor der Tür steht) dann zu 100 %  einen Kenntnisstand über einen bedenklichen Stoff erreicht hat.


Der Lobbyismus der Kosmetikindustrie beim Verbraucher


Schaut man sich die öffentlich zugänglichen Datenbanken und „Wissensseiten“ zu kosmetischen Inhaltsstoffen an, sind sowieso alle kosmetischen Inhaltsstoffe unbedenklich (Meine Oma hatte dafür die Redewendung: „Einen Persilschein ausstellend…“: Des Rätsels Lösung, diese „speziellen Datenbanken“ sind, siehe Impressum entweder von der kosmetischen Industrie oder den Fachverbänden, beispielsweise in denen Unternehmen zu finden sind, die diese Stoffe herstellen).  


Einen besseren Überblick, authentisch, ehrlich und leicht erklärt, und den Verbraucher nicht verkackeiert, erhält man auf Datenbank Pages wie codecheck.de,  hautschutzengel.de oder der App ToxFox (vom BUND),  die man sich kostenlos auf dem Handy installieren kann und via Produktcode einscannen. So kann man im Drogeriemarkt die Spreu vom Weizen noch vor dem Kauf trennen.  


Es gibt sie: Unbedenkliche Konservierungsstoffe


Es gibt - auch nach neuester wissenschaftlicher Kenntnis - unbedenkliche Konservierungsstoffe. Ja es gibt sogar Konservierungsstoffe, die einen positiven Zusatznutzen haben. Ein Beispiel ist das Ethylglyzerin, welches einerseits ein guter, unbedenklicher Konservierer ist, andererseits ein guter Feuchtigkeitsspender.


Man muss sich fragen muss, warum es die Chemiker in den kosmetischen Laboren nicht schaffen ihre Rezepturen ausschließlich mit diesen Konservierern haltbar zu machen. Oder sind gute, unbedenkliche Konservierer zu teuer, so dass ihr Einsatz die Gewinnspanne schmälern würde? Das wäre dann ein ethisches Problem mehr in einer Branche, in der sowieso schon  vieles versprochen und viel weniger gehalten wird.


Ungeöffnete, steril abgepackte Kosmetiktiegel bedingen wahrscheinlich nur einen geringen Einsatz, damit diese über mehrere Jahre haltbar sind  (shelf live). Vorausgesetzt sie sind steril abgepackt, dunkel und „kellerkalt“ gelagert.


Geöffnete kosmetischen Produkte sollten zumindest so lange haltbar sein, dass sie bei vorgesehen Gebrauch und der regelmässigen Anwendung bis zur Restmenge nicht verderben.  Denn ein verdorbenes Produkt kann in vielen Fällen der Hautgesundheit abträglicher sein (Übertragung von Pilzen und pathogenen Bakterien auf die Haut) als selbst bedenkliche  Konservierungsstoffe.  Es sind nicht nur Bakterien und Pilze, mit denen ein kosmetisches Produkt kontaminiert wird und weshalb Konservierungsstoffe in einem kosmetischen Produkte notwendig sind. Das UV Licht spielt ebenfalls eine große Rolle.


1. Es ist immer wieder erstaunlich, dass viele kosmetischen Produkte in durchsichtigen Flaschen und Tiegel abgefüllt sind, wohlwissend (vom Hersteller), dass UV Strahlen sehr starken Einfluss auf die Verderblichkeit haben. Viele Kosmetik Produkte  werben mit der mit der Verwendung von Antioxidantien, um die schädigende Wirkung von freien Radikalen auf der Haut zu minimieren. Antioxidantien reagieren sehr empfindlich auf UV Licht,  welches bewirkt  dass die Antioxidantien unwirksam werden, bevor sie  mit dem Finger "auf den Grund des Tiegels" gestoßen sind.


2.Kommen wir jetzt noch zu einem weiteren wichtigen Grund weshalb mehr Konservierungsstoffe eingesetzt werden müssen, als eigentlich nötig wären: Lufteinfluss und Sauerstoff. Sauerstoff lässt viele Stoffe oxidieren, das wissen wir noch aus dem Chemie-Unterricht. In Ihrer Küche befindet sich kostbares extra natives Olivenöl, immer in einer (hoffentlich) dunklen Flasche, die man immer gut zudrehen und verschließen muss, damit das Olivenöl nicht ranzig wird.


3. Sie wissen das, ich weiß das. Kosmetikhersteller wissen das anscheinend nicht. Denn sie füllen nicht nur in durchsichtigen Flaschen und Tiegel ab, sie lassen es auch zu, dass bei einem Tiegel praktisch bei jedem Aufschrauben eine große Oberfläche, praktisch der ganze Inhalt mit dem Sauerstoff in der Luft reagieren kann. Viele Cremes enthalten hochwertige, pflanzliche Fette und Öle, die könnten ranzig werden. Durch den Luftsauerstoff werden ebenfalls  Antioxidantien angegriffen. Der Entwicklung von Pilzen und Keimen wird auch Vorschub geleistet.


Alle drei Punkte führen zu der Erkenntnis, dass kosmetische Produkte, wie Cremes, Gele, Gesichtswasser, etc. ohne Konservierungsstoffe und nach nur wenigen Tagen der Verwendung eine ziemlich unhygienische Sache wäre. (Über die dekorativen Kosmetik wollen wir erst gar nicht nachdenken.


Sauberkeit alleine verhindert nicht

die Kontermination mit Pilzen und Bakterien


Nur soviel: Wieviele Bakterien und Pilze halten sich wohl in Puderquasten und Pinseln auf, mit denen man das flüssige oder cremige Make Up aufträgt und die niemand regelmässig, das heißt alle wenigen Tage und im Sommer täglich mit einem Haarshampoo wäscht? (Die kennen ja aus dem TV, wenn Proben in einer Wohnung genommen werden, mit den Abstrichen dann Kulturen angelegt werden und man erstaunt feststellt, das auf dem Spüllappen mehr und gefährlichere Keime sind als auf einem Toilettensitz. Jetzt raten sie einfach was dabei herauskäme, wenn man das "Interieur" eines Schminktisches unter die Lupe nehmen würde...)

Es reicht noch nicht:  

Zuviele bedenkliche Inhaltsstoffe in unserer Kosmetik


Und doch! Es ist immer noch viel zu viel Chemie in unserer Kosmetik. Das betrifft einerseits einige Duftstoffe oder synthetische, organische UV Filter die in Verdacht stehen, hormonell wirksam zu sein oder die Hautbarriere zu schwächen, ähnliche „Fähigkeiten“ traut man den Konservierungsstoffen zu.


Auch heute ist der Einsatz von Konservierungsstoffen in Kosmetika recht streng geregelt. Die Inhaltsstoffe von denen man ziemlich sicher weiß, dass sie einen negativen Einfluss auf die menschliche Gesundheit haben sind entweder verboten, streng in der Anwendung reglementiert (bestimmte Konservierungsstoffe sind nur in „abwaschbarer“ Kosmetika zugelassen, wie Duschgel oder Shampoo oder im Einsatz bei Babypflegeprodukten untersagt.  


Bei Konservierungsstoffen und anderen chemisch hergestellten Inhaltsstoffen in Kosmetika, bei denen der Nachweis einer schädigenden Wirkung (wie endokrine Disruptoren, also hormonell wirksame Stoffe) nicht zweifelsfrei vorliegt, wurden Höchstmengen festgelegt, um eine Gefährdung nach bestem derzeitigen Wissen weitgehend auszuschließen.


Ab welcher Dosierung sind Konservierungsstoffe schädlich?


In Deutschland spielt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hier eine führende Rolle, wobei ich nicht in jedem Punkt d’accord gehe.  Es mag ja ok sein, wenn ein Bundesinstitut nicht bei jeder Meldung in Panik verfällt. Doch erst einmal abzuwarten bis auch der letzte Wissenschaftler eine Bedenklichkeit eines Stoffes festgestellt hat, ist mir persönlich viel zu passiv und vermutlich auch typisch für eine Bundesbehörde.  Der Satz von Paracelsus ist längst  widerlegt (frei übersetzt):  


Die Dosis macht das Gift. Inzwischen weiß man, das bestimmte Stoffe, egal in welcher Dosierung nicht gut für den Organismus sind. Zudem besteht die Frage: Wie oft und wie lange komme ich mit einem bedenklichen Stoff in Kontakt. Die meisten Menschen verwenden über Jahre die gleiche Kosmetik. Da sind schon Fragen angebracht.